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So lebt es sich in Hörde

Hörde: Visionen südöstlich der Innenstadt

Hörde ist mit über 23.000 Einwohnern der mit Abstand bevölkerungsreichste Stadtteil im gleichnamigen Stadtbezirk. Die südöstlich der Dortmunder Innenstadt gelegene einst selbstständige Stadt Hörde befindet sich mitten im Strukturwandel: Auf großen Bereichen des Stadtteilgebiets werden ehrgeizige Pläne verwirklicht werden.

Die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ist in Hörde ausgesprochen günstig. Im Stadteil liegt die Endstation der U 41, Clarenberg, und in Dortmund-Hörde besteht Anschluss an die Regionalbahn, wie die Ardey-Bahn (Dortmund - Schwerte - Iserlohn), die Hellwegbahn (Dortmund - Unna - Soest) und der Sauerlandexpress (Dortmund - Bestwig - Winterberg). Zusätzlich fahren durch und nach Hörde etliche Buslinien und Nachtexpresse. Schließlich verläuft die A 54 im Westen und die B 1 (Ruhrschnellweg) etwas nördlich des Stadtteils.

Das alte und neue Zentrum Hördes

Das alte Wahrzeichen des Stadtteils ist die Hörder Burg aus dem 12. Jahrhundert, die sich im Ostteil der alten Innenstadt befindet und heute direkt an Phönix-Ost angrenzt. Eine andere Attraktion stellt die Schlanke Mathilde im alten Stadtzentrum dar, eine Nachbildung einer gusseisernen Uhr, die nach historischem Vorbild wieder errichtet wurde.

Besonders in der Fußgängerzone im Hörder Ortszentrum finden sich einige schöne Häuser aus der Gründerzeit. Das alte Hörde bietet mit seinen Restaurants, Kneipen, Varieté, Kletterhalle usw. ein abwechslungsreiches Kulturleben. Einen Kontrast hierzu bildet die etwas weiter südlich gelegene Großwohnsiedlung Clarenberg aus den späten 1960er und frühen 70er Jahren, die trotz umfangreicher Sanierungsmaßnahmen ein sozialer Brennpunkt bleibt.

Phönix aus der Asche

Die Geschichte der Hörder Montanindustrie fand im Jahr 2001 mit der Schließung des Stahlwerks Phönix-West ein Ende. Auf dem Gelände Phönix-West und -Ost wollte man die Brachflächen schnellstmöglich wiedernutzen, wobei ein Standort für Mikrosytemtechnik, Wohnen und Freizeit im Grünen entstehen soll. Im Osten wurde der Phönix-See ausgehoben, an dessen Ufer ein Wohn- und Gewerbequartier samt Yachthafen, Piazza, Gastronomie usw. entstehen soll. Der See ist ein Bestandteil umfangreicher Restaurierungspläne der überbauten Emscher.

Nördlich des Sees, als Verbindung zwischen Phönix-Ost und -West sowie dem nördlich anschließenden Westfalenpark soll der Phönix-West-Park entstehen. Mit dem unweit südlich gelegenen Rombergpark wird es dann gleich drei ausgedehnte Grünflächen in der Umgebung geben. Entwicklungsziel in Phoenix-West ist die Gestaltung eines Gewerbeparks, dessen Schwerpunkt in der Mikrosystem- und Produktionstechnik sowie Softwareentwicklung liegt.

Hörde hat schon heute viel zu bieten und wahrlich große Pläne für die nähere Zukunft. Selbst wenn nicht alle diese ehrgeizigen Ziele erreicht werden sollten, wird allein die Renaturierung der Emscher die Gegend zu einer der lebenswertesten in Dortmund machen.

Stephanie Frank

Dieser Insider-Tipp spiegelt nur die Meinung des Autors wider.

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