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So lebt es sich in Kruppwerke

Kruppwerke: Bochum im Strukturwandel

Der Stadtteil Innenstadt-West, ehemaliger Stadtteil Kruppwerke, gehört zum Stadtbezirk Bochum-Mitte und liegt unmittelbar westlich der Bochumer Innenstadt. Der Weg von der industriellen Vergangenheit des Stadtteils zu einem neuen Stadtquartier wurde in den letzten Jahren systematisch vorangetrieben und weiterentwickelt.

Der neu gestaltete Stadtteil Innenstadt-West wandelt sich nach und nach zu einem Standort des Wirtschaftens, Handelns, Wohnens, der Kultur und des Erholens. Dabei ist die Nähe zur eigentlichen Innenstadt Bochums, mit Haupteinkaufszone, Bermudadreieck (Kneipenszene) und Bahnhof, ein wichtiger Bestandteil für die Entwicklung des Stadtteils.

Wohnen im Stadtteil

Das Stahlwerk Bochumer Verein ließ ab 1858 im Quartier Stahlhausen komfortable, mit Gärten ausgestattete, aber homogene Arbeiterwohnungen errichten. Die Beamtenhäuser an der Baarestraße, hoben sich durch eine aufwändigere Gestaltung ab. Insbesondere in der Stahlhauser Straße und in der Gremmestraße sind Teile dieser ursprünglichen Siedlungen erhalten geblieben. Im restlichen Viertel wurden die entstandenen Lücken, durch die Zerstörungen des zweiten Weltkriegs, durch farblose Zeilenbauten geschlossen. Das Viertel durchläuft jedoch Veränderungen. So soll es in Zukunft stärker vom Westpark profitieren, wobei die Gestaltung und Bebauung der Alleestraße genauso wichtig, wie die Organisation des Viertels ist. Hierfür sollen die vorhandenen Grünflächen zwischen Allee- und Baarestraße als sogenannte „grüne Finger“ (Verbindungen) fungieren.

Die Kruppwerke werden zum Westpark

Kernelemente der Innenstadt-West sind die altindustriellen Flächen des Stadtteils, die zu einem 35 ha großen Park, dem Bochumer Westpark, umgestaltet wurden. Ein Relikt der industriellen Vergangenheit, die Jahrhunderthalle Bochum, bildet das Zentrum des Westparks, in der u. a. die RuhrTriennale sowie Konzerte der Bochumer Symphoniker stattfinden. Über das übrige Parkgelände spannen sich futuristische Brücken, z. B. die geschwungene Stahlseilbrücke Erzschwingen. Durch die Umgestaltung der ehemaligen Kühlbecken des Bochumer Vereins entstand die Wasserwelt im Westpark, die vor allem im Dunkeln, durch Ihre vielfarbige Beleuchtung, einen klaren Akzent setzt. Neue Grün-, Spiel- und Platzflächen entstanden durch die geschickte Nutzung der vorhandenen Topographie auf dem Gelände.

Das multikulturelle Flair der Innenstadt-West spiegelt sich auch in der Infrastruktur wider: Es gibt viele Lebensmitteleinzelhändler, Bäckereien, Fleischereien, Obst- und Gemüsehändler. Zahlreiche Kindergärten und mehrere Grundschulen kümmern sich um die Betreuung der kleinen Bewohner des Stadtteils. Weiterführende Schulen, wie Gymnasien, Haupt- und Realschulen können ebenfalls im Stadtteil oder in den benachbarten Stadtteilen aufgesucht werden.

Der Stadtteil Innenstadt-West hat viel Potenzial und könnte die Keimzelle für einen erfolgreichen Strukturwandel der Ruhrstadt Bochum in das 21. Jahrhundert werden.

Anne Wall

Dieser Insider-Tipp spiegelt nur die Meinung des Autors wider.

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