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So lebt es sich in Grünendeich

Grünendeich: Das kleine Tor zur Welt

Nur ein paar Meter weg vom eigenen Haus, einen Satz über den Deich und schon genießt man in Grünendeich den vielleicht schönsten Blick des Alten Landes: direkt auf die Elbe. Es fühlt sich an wie das Tor zur Welt. Dabei leben hier gerade mal 2.000 Menschen.

Verschlafen ist Grünendeich jedoch nicht. Denn hier spazieren nicht nur Bewohner durch die malerischen kleinen Straßen mit den Fachwerkhäusern, der pittoresken Fachwerkkirche St. Marien, den Weiden am Horizont und den riesigen Gärten. Grünendeich ist auch immer schon Anziehungs- und Startpunkt mancher Fahrradtour der Städter. Denn hier findet sich der Fähranleger Lühe, von dem man nach Wedel im tiefen Westen Hamburgs gelangt oder sogar bis zu den St. Pauli-Landungsbrücken.

Gute Infrastruktur

Auch der öffentliche Nahverkehr ist durchaus erschlossen. Drei Buslinien verkehren zwischen den wichtigsten Haltepunkten, mit dem Bus gelangt man sogar nach Hamburg, wenn man denn die 90 Minuten Fahrt auf sich nehmen will. Mit dem Auto geht es etwas schneller. Die meisten Einkäufe erledigt der Grünendeicher aber sowieso im nahe gelegenen Stade. Mit dem Bus ist man in 20 Minuten vor Ort, mit dem Auto in nur zehn Minuten. In Grünendeich selbst findet man das Nötigste, einen Supermarkt, eine Bank und natürlich Ärzte.

Was auf den ersten Blick wie ein Problem erscheint, ist bei genauerem Hinsehen keines: Es gibt in Grünendeich keine Schule und keinen Kindergarten. Doch alles halb so wild, denn im benachbarten Guderhandviertel befindet sich eine Grundschule und in Steinkirchen ein Schulzentrum. Und für die älteren Schüler geht es zumeist nach Stade oder Buxtehude.

Aktives Leben

In Grünendeich lebt man aktiv. Hier gibt es mit dem Sportverein TuS Grünendeich/ Steinkirchen ein reichhaltiges Nachmittagsprogramm, doch der Grünendeicher belässt es nicht bei dem Programm, das ihm serviert wird: er gestaltet aktiv seinen Wohnort. So engagieren sich viele Bürger schon seit Jahren gegen die geplante Elbvertiefung, die unschöne Folgen für die Region um das Alte Land hätte.

Auch erlebt man hier die Kultur des Alten Landes hautnah, zum Beispiel auf dem Obsthof Pape, einem Familienbetrieb, der interessierte Besucher durch den Obstanbau von früher und heute führt (Apfelkostproben inklusive). Die Theatergruppe Quappenhuker Speeldeel oder die Galerie Das Schifferhaus erzählen zudem von den Bräuchen und der Geschichte des Ortes.

Grünendeich ist das kleine Tor zur Welt. Hinterm Deich geschützt, genießen die Bewohner die Ruhe des Alten Landes, ein paar Meter weiter ächzen riesige Frachter die Elbe gen Indonesien oder Südafrika. Ein Ort mit aktiven Bewohnern, mit Landschaften, Garten und Häusern, die wie gemalt aussehen und mit einer akzeptablen Anbindung an die Metropole Hamburg.

Andreas Bock

Dieser Insider-Tipp spiegelt nur die Meinung des Autors wider.

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