Immobilien in Oldenburg (Oldenburg)

700,00 € Miete
81,63 m2 Wohnfläche
3 Zimmer
  • Balkon
  • |
  • Einbauküche
353,00 € Miete
62,49 m2 Wohnfläche
3 Zimmer
950,00 € Miete
150 m2 Wohnfläche
4 Zimmer
  • Balkon
  • |
  • Einbauküche

Tipps zur Suche in Oldenburg

Immobilien in Oldenburg gelten seit Längerem als sichere und solide Anlage. Hinsichtlich der Preisentwicklung oder des allgemeinen Preisniveaus übertrumpft die Stadt sogar Hannover. Ein Grund hierfür ist die hohe Lebensqualität und die wirtschaftliche Lage. Die hohe Nachfrage minimiert aber auch das verfügbare Angebot, Neubauprojekte sind die Ausnahme. Wie wird sich der Immobilienmarkt entwickeln?

Wie reagiert die Stadt auf den Aufschwung?

Immobilien in Oldenburg

ErnstPieber - Dollar Photo Club

Oldenburg ist Universitätsstadt und das kulturelle sowie wirtschaftliche Zentrum der ganzen Region. Junge Akademiker, Hochqualifizierte und Gutverdienende zieht es in die „Stadt im Grünen“. Was diese vorfinden, entspricht in weiten Teilen der Vorstellung einer Großstadt mit etwa 160.000 Einwohnern. Wenige, dafür umso exklusivere Viertel wie der Ziegelhof oder das Gerichtsviertel, stehen aufstrebenden Teilen wie Nadorst oder Donnerschwee gegenüber. Dass sich hier die Preise nicht im Gleichschritt entwickelt haben, dürfte zum Großteil an den vereinzelten Neubauprojekten in den letztgenannten Vierteln liegen. Die Stadt indes reagiert zunehmend auf die positive Resonanz, weite Brachflächen in zentralen Teilen wurden und werden umfunktioniert. Auch in Oldenburg gibt es freiwerdende Militärflächen, wie jene in Donnerschwee. Projektentwickler errichten hier vor allem kompakte Wohngebäude, das alte Bundeswehrareal soll im Endstadium bis zu 240 neue Wohneinheiten bieten. Aufgrund der guten Lage, nordöstlich der Innenstadt, spricht dies Familien, Paare und Singles gleichermaßen an. Gemäß der städtischen Planungen soll ein Teil zudem gefördert sein, womit er den unteren Einkommensgruppen zugänglich wird. Was das für die Preisentwicklung von Immobilien in Oldenburg bedeutet, ist noch nicht absehbar. In jedem Fall wird der konstant wachsende Bedarf gestillt, genügend Bauland in attraktiver Lage bietet die Stadt in jedem Fall.

Gruppe

Singles

Paare

Familien

Studenten

Senioren

Bevorzugte Wohnlagen

Zentrum

Ziegelhof

Dobben

Haarentor

Bloherfelde

Charakteristika

viele restaurierte Altbauobjekte, Kneipen und Bars fußläufig erreichbar, gute Nahversorgung und Anbindung

häufig kleinteilige Wohneinheiten, sehr gute Anbindung zum Zentrum, Naherholungsflächen vor der Haustür

mehrere Gymnasien sowie die Fachhochschule in nächster Nähe, solides Kultur- und Freizeitangebot, attraktive Wohnlagen

ideale Lage zu den Universitätsgebäuden, verkehrsgünstig gelegen, überwiegend mittlere Wohnlagen, viele WG-taugliche Wohnungen

landschaftlich reizvolles Wohnviertel, attraktive Wohnhäuser mit Gärten, Erledigungen des täglichen Bedarfs im Ort

Oldenburg Immobilien

So wirkt sich die Nachfrage auf die Immobilienpreise aus

Oldenburg ist, zumindest zum jetzigen Zeitpunkt, eine klassische Mieterstadt. Der Anteil an Kaufimmobilien am Gesamtmarkt beträgt etwa 40 Prozent. Dieser setzt sich zu 60 Prozent aus Häusern und zu 40 Prozent aus Eigentumswohnungen zusammen. Für eine Stadt dieser Größe ist das Immobilienangebot, absolut gesehen, relativ unterdurchschnittlich. Daran haben auch die hier und dort realisierten Neubauprojekte wenig geändert, zumal in weiten Teilen Altbauten dafür weichen mussten. Die teils deutlichen Wertzuwächse der letzten Jahre haben die Preise für Immobilien in Oldenburg zuletzt stagnieren lassen. In südlichen Stadtgebieten, wie etwa Bümmerstede oder Kreyenbrück, kostet eine 120-Quadratmeter-Dachgeschosswohnung im Durchschnitt zwischen 270.000 und 300.000 EUR im Neubau. Solide Altbauwohnungen in vergleichbarer Größe gibt es stellenweise bereits ab 180.000 EUR, selten werden Kaufpreise über 240.000 EUR erzielt. Die teuersten Wohnungen, dafür aber auch überwiegend modernisiert und in erster Lage, finden sich in Haarenesch, Dobben oder dem Gerichtsviertel. Altbauwohnungen mit 145 Quadratmeter Wohnfläche gehen selten unter 420.000 EUR weg, üblich sind Kaufpreise ab 500.000 EUR. In den zunehmend errichteten Wohnquartieren werden solche Wohnungen in Toplage ab 600.000 EUR gehandelt. Die Häuserpreise sind bezüglich Neubauten relativ konstant, was auf die nur geringe Anzahl fertiggestellter Objekte zurückzuführen ist. Es dominieren sanierte Stadthäuser in zentrumsnahen Vierteln, Reihenhaus- und vereinzelt Bungalowsiedlungen in den Randgebieten. Bloherfelde gewinnt bei Familien, viele 160-Quadratmeter-Objekte werden zwischen 320.000 und 360.000 EUR je nach Grundstücksfläche gehandelt.

Durchschnittspreise für Wohnungen in ausgewählten Stadtteilen in günstiger, mittlerer und teurer Wohnlage

Stadtteil oder Stadtbezirk

Zimmeranzahl

Wohnungsgröße

Durchschnittspreis

Diedrichsfeld

3 ½ Zimmer

110 m²

190.000 EUR

Drielake

3 Zimmer

100 m²

230.000 EUR

Stadtmitte

4 Zimmer

125 m²

360.000 EUR

Wo liegen die Schwerpunkte der Stadt?

Oldenburg ist eine der deutschen Städte mit der höchsten Lebensqualität. Die drittgrößte Stadt Niedersachsens bietet nicht nur eine naturräumliche Einbindung und gewachsene Viertel. Vor allem haben das steigende Kaufkraftniveau und die Stellung der Universität dazu beigetragen, die Stadtteile heterogener zu gestalten. In der Innenstadt finden viele kulturelle Veranstaltungen statt, sie beheimatet Institutionen wie die Stadt- und Landesbibliothek, das Stadtmuseum oder das weithin bekannte Kulturzentrum PFL. Die Mischung aus überwiegend sanierten Altbauten und im klassisch nordischen Stil errichteten Stadtvillen macht den Unterschied. Administrativ gegliedert ist die Stadt in neun Stadtbezirke, ihrerseits in 34 teils historische Stadtteile aufgeteilt. Durch diverse Eingemeindungen wuchs die Stadt, seit 1945 offiziell Großstadt, auf annähernd 103 Quadratkilometer Fläche. Sie ist dichter besiedelt als viele andere norddeutsche Städte, was freie Baugrundstücke zur Mangelware werden lässt. Wird etwas neu errichtet, weichen dafür immer häufiger Altbauobjekte. Die Stadt verlor so zuletzt einen guten Teil der typisch kleinteiligen, kompakten Wohnhäuser in den alten Straßenzügen der Innenstadt. Diese ist aber mit dem Schloss, dem Staatstheater und St. Lamberti weiterhin Hauptanziehungspunkt für Kultur und Shopping. Wo tagsüber in Boutiquen, kleineren Ladengeschäften und Warenhäusern eingekauft wird, entwickelt sich am Abend eine lebendige Kneipenszene. Entlang der Tirpitzstraße stehen die teuren Stadthäuser, oftmals mit Wasserblick und in zweiter Reihe auch in durchaus ruhiger Lage. Im Westen überwiegen klassische, eher ländlich geprägte Wohnviertel. Der Osten bietet zum Teil noch klassische Bauernhäuser und sehr gemischte Wohnviertel, das Preisniveau ist entsprechend vielfältig. In Krusenbusch oder Kreyenbrück entstehen die neuen Trendviertel, der Süden der Stadt ist fast ausschließlich Wohngegend. Im Norden, allen voran in Nadorst, entdecken junge Paare und Singles die Stadtnähe und Urbanität eines gewachsenen Quartiers.

Im Folgenden ausgewählte Stadtteile und ihre Attribute

Stadtteil oder Stadtbezirk

Attribute

Attraktiv für

Ohmstede

Wohnen im Grünen, Naherholungsflächen des Bornhorster Sees fußläufig erreichbar, viele attraktive Bauernhäuser

Familien, Senioren

Kreyenbrück

gemischtes Wohnviertel, viel Platz für Jung und Alt, gute Verkehrsanbindung, Klinikum in nächster Nähe

Familien

Osternburg

lebendiger, gewachsener Stadtteil, Viertel der kurzen Wege, solide Auswahl an Wohnungen

Paare, Singles

Oldenburgs Stadtbezirke

So ist Oldenburg städtebaulich zu sehen

Die Immobilien in Oldenburg unterscheiden sich größtenteils viertelabhängig, die gewachsenen und traditionellen Stadtteile machen den Reiz aus. In der Innenstadt finden sich viele hochwertig restaurierte, teilweise luxussanierte Altbauobjekte. Freiflächen werden mit zwei- bis dreigeschossigen Appartementanlagen geschlossen. In Dobben oder Haarenesch dominieren Villen und größere Stadthäuser, der traditionell beliebte Stadtteil bei Senioren und Familien. Solche Immobilien in Oldenburg haben zuletzt die größten Wertzuwächse verbucht. Im Westen, etwa in Wechloy oder Bloherfelde, überwiegen klassische, gemischte Wohnviertel. Die Freizeitdichte ist sehr hoch. Im Osten zeigt sich der Kontrast durch teils moderne Stadthäuser und sanierungsbedürftige Bauernhäuser, die zuletzt stark nachgefragt wurden. In den Süden zieht es Familien und Paare, viele Wohnstraßen bieten eher einfache Wohnhäuser und ein günstiges Preisniveau. Vereinzelt ragen Bungalowsiedlungen heraus.