Immobilien in Schwerin

360,00 € Miete
120 m2 Wohnfläche
2 Zimmer
  • Einbauküche
395,00 € Miete
58,36 m2 Wohnfläche
2 Zimmer
  • Balkon
  • |
  • Einbauküche
327,00 € Miete
68,01 m2 Wohnfläche
3 Zimmer
  • Balkon

Tipps zur Suche in Schwerin

Seit der Wende war Schwerin von einer schrumpfenden Bevölkerung betroffen. Viele Stadtbereiche wurden grundlegend modernisiert, integrative Konzepte haben ganze Stadtteile miteinander verbunden. Neubauprojekte sind das Ergebnis einer dennoch wachsenden Nachfrage. Was bedeutet das in Bezug auf Preise für Immobilien in Schwerin? Welche Stadtteilerneuerung hat Signalwirkung für den übrigen Teil der Landeshauptstadt?

Was sind die Eigenschaften des Schweriner Immobilienmarktes?

Mit rund 92.000 Einwohnern ist Schwerin die mit Abstand kleinste deutsche Landeshauptstadt. Der starke Bevölkerungsrückgang der letzten 25 Jahre hat ebenso Auswirkungen auf das Immobilienangebot. Ein klassisches Überangebot, wie angesichts des Bevölkerungsrückgangs anzunehmen wäre, besteht dennoch nicht. Denn nicht mehr genutzter Wohnraum wurde stetig, aber konsequent zurückgebaut.

Zuletzt wurden viele Altbauten, die von der Hochphase der Residenzstadt zeugen, modernisiert oder anderweitig nutzbar gemacht. Einen hohen Stellenwert nimmt die Neugestaltung der alten Bausubstanz für altersgerechte Wohnungen ein. Insbesondere in der Innenstadt haben sich zuletzt Problemfelder aufgetan, die mit einer starken Konzentration von Einzelhandelsflächen zu tun haben.

Die Abwanderungstendenz war hier, in Bezug zu vergleichbaren Städten des Bundeslandes, deutlich sichtbar. Nachdem zu Beginn des Jahrzehnts noch eine rege Neubautätigkeit vorherrschte, stagnierte dieser Bereich zuletzt. Solche Immobilien in Schwerin wurden teilweise auch städtisch gefördert.

Dennoch steht die Stadt zunehmend im Fokus junger Paare und Studenten, was auf die beiden hier ansässigen Hochschulen zurückzuführen ist. Neuer Wohnraum entstand zuletzt rings um den Schweriner See, der als Wohn- und Freizeitfläche beliebt ist.

Die Werdervorstadt wird seit einigen Jahren wieder stärker an Wasserflächen herangeführt, wobei das Areal der früheren Waisengärten den Eckpfeiler dieser städtebaulichen Veränderung darstellt. Moderne Stadthäuser sowie ausreichend große, für Familien und Paare geeignete Eigentumswohnungen entstehen hier.

Zielgruppe

Studenten

Singles

Paare

Familien

Senioren

Stadtteile

Lankow

Friedrichsthal

Schelfstadt

Warnitz

Feldstadt

Charakteristika

überwiegend günstiger Wohnraum, hoher Freizeitwert mit nahegelegenem Friedrichsthaler Wald

zentrumsnahes, dennoch eigenständiges Stadtviertel, hohe Nahversorgungsdichte, hoher Anteil neueren Wohnungsbestandes

viele architektonisch wertvolle Wohnimmobilie, hohe Sanierungsquote

wachsender Stadtteil, gute Verkehrsanbindung

südlich der Altstadt gelegen, diversifiziertes Immobilienangebot mit hohem Sanierungsstand

Ist mit Preissteigerungen zu rechnen?

Schwerin verfügt über eine relativ kleine Anzahl von etwa 48.000 Haushalten, was sich grundsätzlich auf die Preisentwicklung von Wohnimmobilien auswirkt. Mit einer Arbeitslosenquote von etwa acht Prozent hat sich die Stadt, im Vergleich zum letzten Jahrzehnt, konsequent wirtschaftlich erholt. Die Ansiedlung von serviceorientierten Unternehmen, die junge Fachkräfte in die Stadt ziehen, gilt als Erfolg.

Bei Mietobjekten gab es zuletzt wenig Bewegung, dafür fehlt eine ausreichende Masse an zur Verfügung stehenden Immobilien. Bestimmte Immobilien in Schwerin, etwa Dachgeschosswohnungen, werden jedoch stark nachgefragt. Deutliche Preissteigerungen wurden jedoch bei Kaufobjekten sichtbar, hier insbesondere bei Einfamilienhäusern. Eine 65 Quadratmeter große 3-Zimmer-Wohnung in der Werdervorstadt ist zwischen 500 und 600 EUR Warmmiete zu bekommen. Vergleichbare Wohnungen in der Altstadt sind teilweise ab 380 EUR Warmmiete erhältlich. Durchschnittlich weisen die Wohnungen dort aber eine höhere Grundfläche auf.

Modernisierte Eigentumswohnungen mit 70 Quadratmeter Wohnfläche, etwa in Krebsförden oder Paulsstadt, werden für 80.000 bis 95.000 EUR angeboten. Zunehmend beliebt sind Wohnungen in der Werdervorstadt. Prinzipiell ist ein gewisses Süd-Nord-Gefälle in Bezug auf die Immobilienpreise feststellbar. Stadtteile wie Zippendorf oder Gartenstadt, südlich des Schweriner Sees gelegen, stehen hoch im Kurs. Die nördlichen Stadtbereiche sind größtenteils nur unzureichend modernisiert, bieten aber ausreichend Wohnraum für Familien oder Paare gleichermaßen.

Stadtteil

Zimmeranzahl

Größe

Preis

Paulsstadt

3 Zimmer

ca.   90 m²

105.000 EUR

Ostorf

2 Zimmer

ca.   60 m²

  90.000 EUR

Altstadt

3 Zimmer

ca. 125 m²

270.000 EUR

So ist die „Stadt der sieben Seen“ aufgeteilt

Geographisch betrachtet ist Schwerin von vielen Wald- und Wasserflächen umgeben, die teilweise erheblichen Einfluss auf die Stadtgliederung nehmen. Das alles bestimmende Moment ist der Schweriner See, dessen Südwestufer vor allem den südlichen Stadtgebieten eine hohe Lebensqualität verleiht. Die Stadt gliedert sich in 18 Ortsteile, die wiederum einen oder mehrere Stadtteile beinhalten. Wüstmark, Krebsförden und Göhrener Tannen sind jene Ortsteile, die praktisch den gesamten Süden abdecken. Überwiegend Einfamilienhausbebauung sorgt für einen vergleichsweise großen Grünflächenanteil. Manche Immobilien in Schwerin, gerade in den Randgebieten, bieten aber zugleich eine relativ hohe Grundfläche. Etwa dann, wenn es sich um eines der wenigen Grundstücke handelt, die mit derselben Wohnbebauung erneuert wurden. Ansonsten ist zu DDR-Zeiten üblich gewesen, Einfamilienhäuser beispielsweise zugunsten eines Mehrfamilienhauses abzureißen.

In der Schelfstadt findet sich die größte zusammenhängende Dichte an alter Bausubstanz, hochwertig sanierte Fachwerkshäuser geben den Ausschlag. Im Zentrum sowie im Norden der Stadt erschließen sich deutlich kleinere, oftmals differenzierte Stadtgebiete mit eigenem Charakter. Wie andernorts auch, lässt sich die Geschichte fortlaufender Eingemeindungen anhand der Dorfstruktur ablesen. So sind Vermengungen verschiedener Baustile keine Seltenheit, gerade in Krebsförden.

In in den aufstrebenden Vierteln, die eine bunt gemischte Bevölkerungsstruktur aufweisen, sind zuletzt einige kulturelle Veranstaltungen auf der Taufe gehoben worden. Es werden dabei Mischimmobilien genutzt, die so wieder in die öffentliche Infrastruktur integriert werden. Das Staatliche Museum, ebenso wie der Schweriner Dom oder das E-Werk, sind dann Treffpunkt von Kreativen. Aufwendige Restaurationen von Fassaden zeugen von der gewachsenen Eigenständigkeit der Stadt. So bleibt die Grundstruktur eines Viertels erhalten, zugleich erhöht sich aber auch deren Wert. Gerade im Bereich von Neu Zippendorf hat die rigorose Neubautätigkeit für einen fließenden Übergang zwischen Wohngegend und Gewerbeflächen gesorgt.

Das Grundgerüst der innerstädtischen Stadtstruktur, die Schweriner Höfe, zeigt sich auch in umliegenden Quartieren. Wohnhäuser in klassizistischem Stil sind als Wohn- und Geschäftshaus ausgelegt, was gerade von jungen Paaren nachgefragt wird. Die Nähe zu allen wichtigen Nahversorgungspunkten tut ihr Übriges. Dieser Umstand hat jedoch nicht die schleichende Abwanderung in umliegende Stadtteile stoppen können, die daraufhin einem verstärkten Erneuerungsprozess unterlagen.

Bevorzugte Stadtteile

Besondere Eigenschaften

Geeignet für

Waisengärten

urbanes, neu entstehendes Stadtviertel, Nähe zum Wasser, hoher Freizeitwert

Paare

Feldstadt

hoher Anteil sanierter Bauten, gute Verkehrsanbindung

Senioren

Altstadt

viele günstige Wohnungen, teilweise sanierte Fachwerkhäuser, zentrale Lage

Singles

Welche Immobilienmischung bietet Schwerin?

Architektonisch wirkt Schwerin relativ durchwachsen, was auf die zum Teil nur mangelnde und nicht großflächige Sanierung alter Bausubstanz zurückzuführen ist. In der Residenzstadt finden sich ansprechende Stadthäuser, die zunehmend altersgerecht modernisiert wurden oder für Kreativzwecke neu genutzt werden. In der Altstadt wurde zur Zeit der DDR nur wenig in die Erhaltung der Bausubstanz gesteckt. Unmittelbar nach der Wende entstanden markante Projekte wie das Schlossparkcenter, wodurch das Einzugsgebiet erweitert wurde. Analog dazu gab es einen deutlichen Aufschwung hinsichtlich der Sanierung.

Dennoch gibt es auch hier in unmittelbarer Nähe ein weitläufiges Areal, das Große Moor, wo überwiegend Plattenbauwohnungen stehen. Im südlichen Teil der Stadt hingegen sind viele Fachwerk- oder Bauernhäuser zu finden, die oftmals in zentraler Lage der jeweiligen Orte liegen. Nur ein geringer Teil wird heute noch zu Wohnzwecken genutzt. Die Nähe zum Wasser hat zuletzt auch Neubauprojekte zum Vorschein gebracht, die südlich oder östlich der Altstadt entstanden. Der Erhaltungszustand insgesamt bessert sich, auch da die Stadt bei Stadtteilerneuerungen auf Fördermittel zugreifen konnte.