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So lebt es sich in Nied

Der Frankfurter Stadtteil Nied ist historisch und gegenwärtig unweigerlich mit der Entwicklung des Brückenbaus der Bahn verbunden.

Der Stadtteil liegt ca. 9 km westlich der Frankfurter Innenstadt. Die Flüsse Main und Nidda sowie der Lachgraben umgeben das alte Römerdorf. Nied wird im Norden von Sossenheim, im Süden von Schwanheim, im Osten von Griesheim und im Westen von Höchst begrenzt. Die Russingerstraße und der Dennisweg stellen die großen Ein- und Ausfahrtsstraßen des Stadtteils dar. Rund 17.000 Menschen leben hier; die Bevölkerungsdichte entspricht ungefähr dem Mittelwert aller Frankfurter Stadtteile.

Nieds Entwicklung

Nied war früher vor allem ein Ort des Durchgangsverkehrs, da die historische Niddabrücke einst Haupthandelsstraße zwischen Frankfurt und Mainz war. Bis ins 19. Jahrhundert lebten überwiegend Bauern und Fischer hier, doch mit der 1879 eröffneten Bahnlinie stieg die Bewohnerzahl innerhalb weniger Jahre schnell an. Die Brücke ist inzwischen die älteste in Betrieb befindliche Eisenbahnbrücke der Bundesrepublik.

Bauprojekte wie die Parkstadt, Nied-Süd, Nied-Ost sowie neue Gebäudekomplexe an der Oeserstraße schossen aus dem Boden empor. Viele davon wurden zu öffentlich geförderten Wohneinheiten. Die Eisenbahner-Siedlung, die zwischen 1918 und 1933 erbaut wurde, steht derweil unter Denkmalschutz. Heute prägen diese Bauten vorwiegend das Bild des Stadtteils, doch in Alt-Nied sind noch immer einige Reste des alten Dorfkerns erhalten.

Der nahegelegene Niedwald, eine Wald-Auenlandschaft mit einem Wasserschutzgebiet, lädt zu Spaziergängen ein und dient als Ausflugs- und Erholungsziel. Mitten im Niedwald liegt der sogenannte "Selzerbrunnen", ein Mineralbrunnen mit Trinkwasser.

Das Heimatmuseum Nied in der Beunestraße gibt Aufschluss über die Geschichte Nieds von der Römerzeit, es beherbergt Relikte der früheren römischen Zentralziegelei, die einst Bestandteil der Limesbefestigung waren, bis in jüngere Vergangenheit, z. B. über das ehemalige Eisenbahnausbesserungswerk.

Bildung und Verkehr

Einige Schulen, Sportstätten und Einkaufsmöglichkeiten für den täglichen Bedarf sind vorhanden.

Die Einfallstraßen nach Nied sind die Mainzer Landstraße, die Öserstraße und der Nieder Kirchweg. Die Wege zu den Autobahnen A 3, A 5 und A 66 sowie zum Flughafen sind kurz. Die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr im Frankfurter Raum ist ebenfalls gut. Mehrere S- Bahnlinien verbinden Nied mit den benachbarten Stadtteilen sowie dem Hauptbahnhof; mit der S-Bahn erreicht man den Hbf. in rund 9 und die Hauptwache in 13 Minuten. Auch Mainz und Wiesbaden sind verhältnismäßig schnell zu erreichen.

Nied liegt etwas abseits des Trubels der pulsierenden Mainmetropole, aber ist dennoch nicht fern ab vom Schuss. Alle Zentren vom Hauptbahnhof über Altstadt und Innenstadt sowie Hauptwache und Konstablerwache sind in ca. 20 Minuten anzufahren. Vor allem für Kinder und Familien bietet sich Nied an, da die nahen Grünflächen viel Platz zum Spielen und Austoben lassen.

Dorothee Graff

Dieser Insider-Tipp spiegelt nur die Meinung des Autors wider.

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