Wohnen in
Hamburg, Hoheluft-Ost

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So lebt es sich in Hoheluft-Ost

Hoheluft-Ost ist der kleinste Stadtteil Hamburgs, dennoch leben hier fast 10.000 Menschen auf einer Fläche von 0,6 Quadratkilometern. Der Stadtteil ist vor allem aufgrund seiner guten City- und Universitätsanbindung bei jüngeren Menschen populär, bei Familien und Senioren aufgrund seiner Nähe zum Eppendorfer Park und zum feinen Stadtteil Eppendorf.

Zugleich bietet der Stadtteil Nähe zu mehreren renommierten Gymnasien, Gesamtschulen und Grundschulen. In Hoheluft-Ost liegt die Quote der Sozialhilfeempfänger und der Arbeitslosen weit unter dem Hamburger Durchschnitt, auch der Anteil von Älteren und Ausländern ist geringer. Die Sozialstruktur und das ganze Erscheinungsbild von Hoheluft-Ost entsprechen einem Stadtteil wie Eppendorf.

Allgemeines zu Hoheluft-Ost

Und tatsächlich verstehen sich viele der alteingesessenen Bewohner nicht als Hohelufter, sondern als Eppendorfer – verständlich, gehörte der Stadtteil bis 1951 zu Eppendorf. Und eine weitere Ähnlichkeit mit Eppendorf ist geblieben: Die Parkplatznot. Zum Einkaufen fährt man aber sowieso mit dem Fahrrad oder geht zu Fuß. Schon rund um die Hoheluftchaussee bieten sich genügend Einkaufsmöglichkeiten und um die Straße Falkenried entstand in den letzten Jahren eine großzügige Piazza mit Supermärkten, einem Biomarkt, einer Post, stilvollen Möbelgeschäfte und einladenden Cafés. Bis zu 500 Eigentumswohnungen, Büro- und Ladenflächen sind außerdem in der Entstehung.

Zum Shoppen gibt es neuerdings also genügend Möglichkeiten, sich dem Lärm der sechsspurigen Hoheluftchausssee zu entziehen. Und wer immer noch die Motoren hört, der flaniert gemütlich den Isebekkanals entlang. Immer Richtung Eppendorf... denn eigentlich ist man ja kein Hohelufter.

Was heißt „Hoheluft“

Um den Ursprung des Namens „Hoheluft“ ranken viele Legenden. Doch hat das nur den Grund, die eigentliche Bedeutung des Namens zu verschleiern: „Hoheluft“ war im Mittelalter eine Hinrichtungsstätte in der Gegend zwischen dem heutigen Eppendorf und Eimsbüttel. Die Verurteilten wurden zur Vollstreckung in einen Galgenturm gebracht, wo sie wenige Sekunden die frische hohe Luft atmen konnten.

Mutet diese Anekdote auch noch so makaber an, so kann der ursprüngliche Euphemismus heute darum nicht mehr gelten, weil Hoheluft für ein attraktives Stadtviertel mit hoher Wohnqualität inmitten von Hamburg steht, ein Viertel, das man für seinen nachbarschaftlichen Charakter liebt.

Andreas Bock

Dieser Insider-Tipp spiegelt nur die Meinung des Autors wider.

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