Wohnen in
Berlin, Friedrichsfelde

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So lebt es sich in Friedrichsfelde (Lichtenberg)

Friedrichsfelde ist ein Ost-Berliner Stadtteil im Bezirk Lichtenberg. Er grenzt im Süden an das beschauliche Karlshorst, im Westen an Rummelsburg, im Norden ans eigentliche Lichtenberg und im Osten an Biesdorf. Die Attraktion von Friedrichsfelde ist zweifelsohne der Tierpark.

Der Tierpark im Norden

Städtebaulich wird Friedrichsfelde in drei Teile unterschieden: Nord-, Süd-, und Neu-Lichtenberg. Der nördliche Teil zeigt sich dabei ein wenig problematisch, das erkennbare Potential dieses Gebietes bedarf daher stärkerer Förderung. So fallen hier hauptsächlich Plattenbauten der 60er bis 80er Jahre ins Auge, in denen ein starkes Defizit an Jugend-Freizeiteinrichtungen eines der dringendsten Probleme darstellt. Vor allem die Kieze um Charlotten- und Alfred-Kowalke-Straße bedürfen eines starken städtischen Engagements.

Im Kontrast dazu verfügt Friedrichsfelde-Nord aber auch über den Tierpark, eines der Prestigeobjekte Berlins. Auf dessen großzügigem Parkareal befindet sich zudem das sehr gut erhaltene Schloss Friedrichsfelde und einige Häuser in und um die Alfred-Kowalke-Straße sind schöne Bauten und stehen unter Denkmalschutz.

Im Süden entlang der Sewan-Straße

Friedrichsfelde-Süd grenzt unmittelbar an den Tierpark und wird zum größten Teil von dem in den 60er Jahren errichteten "Hans-Loch-Viertel" dominiert. Zwar dominiert auch hier die Plattenbauweise, jedoch wird das Beton-Einerlei von zahlreichen Grünanlagen geschickt durchbrochen. Das schöne Grün, die zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten und eine überdurchschnittlich gute Ausstattung mit Angeboten für Kinder und Jugendliche machen Friedrichsfelde-Süd zu einem der beliebtesten Wohngebiete für Familien.

Und im Westen die „Szene“

Das dritte Viertel des Bezirkes ist Neu-Lichtenberg, das sich westlich des U-Bahnhofes erstreckt. Hier bestimmt eine Mischung aus klassischer Wohngegend, urbanem Treiben und bunter Szene das Ortsbild. Direkt am Bahnhof sind die für Friedrichsfelde typischen Plattenbauten zu finden, dazu kommen jedoch auch Mietshäuser aus den 20er und 30er Jahren.

In den Quartieren Victoriastadt und Weitlingkiez liegen zudem zahlreiche Gründerzeitbauten, von denen einige jedoch noch der Sanierung harren. Vor allem die Victoriastadt hat sich zu einem Geheimtipp für junge Kreative und Studenten entwickelt. Aber auch hier gibt es starke Kontraste: So gab es im Weitlingkiez vereinzelte rechtsradikale Zwischenfälle, weswegen diese Gegend nun als sozialpolitisch problematisch gilt.

Man kann Friedrichsfelde nicht wirklich als sozialen Brennpunkt bezeichnen, aber es ist doch ein recht eigenwilliger Stadtteil, dessen Reize und Vorzüge man erst bemerkt, wenn man sich hier eingelebt hat. Danach versteht man aber auch den ebenso eigenwilligen Stolz, den die längeren Anwohner hier auf ihren Bezirk haben.

Christian Knauer

Dieser Insider-Tipp spiegelt nur die Meinung des Autors wider.

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