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Mauer (Baden): Von Urmenschen und einer schmucken Gemeinde


Mauer (Baden) ist eine Gemeinde im Rhein-Neckar-Kreis. Sie liegt malerisch im Tal der Elsenz, einem linken Zufluss des Neckars, im Übergangsgebiet von Kraichgau und Odenwald, ungefähr mittig zwischen Heidelberg und Sinsheim.

Eine schmucke Wohngemeinde

Die Ortschaft Mauer ist von einer naturnahen Kulturlandschaft aus Feldern und kleineren bis größeren Waldstückchen umgeben und gliedert sich grob in zwei Teile zu beiden Seiten der Elsenz, die hier als Naturschutzgebiet Mauermer und Bammentaler Elsenztal ausgewiesen ist. Jeder Ortsteil ist außerdem mit einem eigenen Teich/See, dem Breitwiesen- bzw. Forstwaldteich, ausgestattet. In dem auf der rechten Flussseite gelegenen Teil befindet sich der alte und frisch sanierte Ortskern um die evangelische und katholische Kirche, mit seinen alten Fachwerkhäusern, wie dem Heid'schen Haus samt Scheune. Der linksseitige Ortsteil grenzt unmittelbar an ein kleines Wäldchen, wo sich am heutigen Ortsausgang das kleine barocke Wald- bzw. Lustschlösschen Sorgenfrei befindet, das schon Goethe in einer wohlwollenden Beschreibung Mauers erwähnt. Die Einwohnerzahl Mauers ist in den vergangenen Jahrzehnten stetig auf heute fast 4.000 Einwohner gestiegen und das Ortsbild prägen neuere Eigenheime mit gepflegten Gärten. Im Baugebiet Hüttenklinge entstehen derzeit neue Eigenheime für zukünftige Mauerer.

Die Infrastruktur der Gemeinde ist sehr gut. Vor Ort gibt es mehrere Lebensmittelmärkte, auch Bäcker- und Fleischereien, eine Volksbank und eine Sparkasse, eine Apotheke, mehrere Arztpraxen, Friseursalons, eine Bücherei, Jugendtreff, ein Seniorenheim, einen evangelischen und einen katholischen Kindergarten sowie die Grund- und Hauptschule mit Realschulzweig (Norbert-Preiß-Schule) und neuer Multifunktionshalle inklusive Kleinhallenbad usw. Weiterführende Schulen können beispielsweise in Neckargemünd oder Sinsheim aufgesucht werden.

Mauer gehört zum Tarifbereich des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar (VRN). Am Bahnhof Mauer (b. Heidelberg) im linksseitigen Ortsteil verkehren die Züge der Elsenztalbahn (Heidelberg - Bad Friedrichshall-Jagstfeld) und für Ende 2009 ist ein Anschluss an die S-Bahn RheinNeckar geplant. Hier und an weiteren Haltestellen im Ort verkehren auch die Busse der Linie 755 (Heidelberg - Sinsheim). Im Zuge der umfassenden Bau- und Sanierungsmaßnahmen wurde die vor Kurzem quer durch die alte Ortsmitte führende Bundesstraße B 45 (Sinnsheim - Wöllstadt) auf den Ortsrand des linksseitigen Ortsteils umgeleitet.

Urmenschen und Freizeit

Die kleine Gemeinde bei Heidelberg wurde 1907 Ort einer wissenschaftlichen Entdeckung, als in der Sandgrube Grafenhain am heutigen Ortsrand von Mauer wurde ein Unterkiefer des so genannten Homo heidelbergensis gefunden. Den Unterkiefer und weitere Knochen von Urmenschen und anderen Urviechern kann man in Sammlungen im Rathaus und im Heid'schen Haus bestaunen. Die originale Fundstätte ist nicht mehr zugänglich, in der zum Naturpark umgestalteten Sandgrube wurde für Interessierte jedoch ein vergleichbarer Schnitt durch die Sedimentschichten freigelegt.

Mauer hat jedoch weit mehr zu bieten als alte Knochen. Die Gemeindestrukturen sind intakt und das rege Vereinsleben bietet eine breite Auswahl an Sport- und anderen Freizeitaktivitäten, etwa Beachvolleyball, Kochen und Essen mit dem Bürgermeister, es gibt viele Musikvereine, sogar einen Akkordeon-Club, mit der Ortsgruppe des NABU kann man naturkundliche Exkursionen vornehmen, der Ziegenzuchtverein lädt zum Ziegenfest ein und nach getaner Arbeit kann man in den Wirtshäusern Bahnhofsgaststätte, Zur Krone-Post, Zum Ochsen oder Zur Pfalz einkehren. Gesellschaftlicher Höhepunkt ist aber sicherlich auch in Mauer die Kerwe.

Mauer ist eine schmucke Wohngemeinde im landschaftlich reizvollen Elsenztal, die durch die jüngsten Bau- und Sanierungsmaßnahmen ernorm an Wohnqualität gewonnen hat. Häusle sind noch zu haben - nicht nur für Vertreter der Art Homo heidelbergensis.

Siegfried Schwammerl

Dieser Insider-Tipp spiegelt nur die Meinung des Autors wider.

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