Der befristete Mietvertrag wird häufig auch als Zeitmietvertrag bezeichnet. Denn diese Vertragsform vereinbart ein Mietverhältnis nur für einen bestimmte Zeitraum. Es endet zu einem festgeschriebenen Termin.

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Ein- und Auszugsdatum stehen fest

Diese Vertragsform ist selten, aber möglich. Bei einem befristeten Mietvertrag vereinbaren Mieter und Vermieter von vornherein das Ende des Mietverhältnisses, der Termin des Auszugs steht also schon beim Einzug fest. Das ist aber nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich: Der Grund für die Befristung muss im Mietvertrag angegeben sein.

Gründe für eine Befristung

Das Mietrecht setzt befristeten Mietverträgen recht enge Grenzen. Demnach ist es nur aus bestimmten Gründen überhaupt zulässig, einen Mietvertrag zu befristen. Zum Beispiel:

  • Eigenbedarf: Will der Vermieter die Räume in absehbarer Zeit selbst, für Familienangehörige oder Angehörige seines Haushalts nutzen, kann er das Mietverhältnis zeitlich begrenzen.
  • Baumaßnahmen: Der Vermieter will die Wohnung oder das Haus abreißen oder so umfassend umbauen, dass eine Fortsetzung des Mietverhältnisses praktisch unmöglich ist.
  • Dienstwohnung: Als Befristungsgrund zählt auch, wenn die Wohnung später als Dienstwohnung genutzt werden soll.

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  • Preis für Transport pro m3: 25 Euro
  • Preis für m3 pro 10 km Entfernung: 8 Euro
  • Sonderleistungen (Umzugskartons, Möbelmontage oder Küchenabbau) werden nicht berücksichtigt

Fehlen Gründe, gilt ein unbefristetes Mietverhältnis

Damit eine Befristung des Mietverhältnisses überhaupt rechtlich wirksam ist, muss der Befristungsgrund schriftlich im Mietvertrag festgehalten werden. Ohnehin schreibt der Gesetzgeber vor, dass Zeitmietverträge immer schriftlich vereinbart werden müssen. Eine mündliche Absprache zwischen Mieter und Vermieter ist im Fall einer Befristung nicht rechtlich bindend. Das heißt: Ein mündlich geschlossener, befristeter Mietvertrag gilt automatisch als unbefristeter Mietvertrag. Fehlt der Befristungsgrund im schriftlichen Mietvertrag, gilt er ebenfalls als unbefristet.

Dauer und Kündigung

Während der Laufzeit eines befristeten Mietvertrages dürfen weder Vermieter noch Mieter kündigen. Ausnahme: Eine fristlose Kündigung, die der Vermieter aussprechen kann, wenn die Miete nicht gezahlt wird. Für die Mindestdauer eines unbefristeten Mietvertrags gibt es keine gesetzlichen Vorgaben.

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