Heizkosten werden einmal im Jahr abgerechnet. Zieht der Mieter vor Ablauf der Abrechnungsperiode aus, zahlt er nur die anteiligen Heizkosten.

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Abrechnungsperiode und Abrechnung

Einmal im Jahr wird die verbrauchte Heizenergie abgelesen. Ein paar Monate später flattert dann die Heizkostenabrechnung ins Haus. Grundsätzlich ändert sich an diesem Verfahren auch nichts, wenn der Mieter mitten in der Abrechnungsperiode aus der Wohnung auszieht.

Die Heizkostenverordnung schreibt allerdings vor, dass die Heiz- und Warmwasserkosten verbrauchsabhängig ermittelt werden. Danach muss der Vermieter mindestens 50 Prozent und höchstens 70 Prozent der Heizungs- und Warmwasserkosten nach Verbrauch auf die Mieter verteilen – wer also viel heizt, zahlt am Ende auch mehr.


Was kostet Ihr Umzug?

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Kosten

Umzugsunternehmen

ab

 

Auf dieser Basis berechnet der Umzugskostenrechner die finalen Kosten für Ihren Umzug:

Wohnung

  • kein Balkon, keine Garage
  • Die alte/ neue Wohnung befindet sich jeweils im 3. OG
  • Alle Zimmer (inkl. Keller) weisen einen normalen Füllstand auf

Umzug

  • Der Transportweg von der Wohnungstür bis in den LKW (Auszug/ Einzug) beträgt 10m
  • Preis für Transport pro m3: 25 Euro
  • Preis für m3 pro 10 km Entfernung: 8 Euro
  • Sonderleistungen (Umzugskartons, Möbelmontage oder Küchenabbau) werden nicht berücksichtigt

Zwischenablesung bei Mieterwechsel

Heizkosten ablesen lassen

Dazu wird der Verbrauch einmal jährlich bei einer Ablesung ermittelt – in der Regel wird das von einer Servicefirma erledigt, die je nach Stand der Haustechnik am Heizkörper, an den Erfassungsgeräten oder per Funk den tatsächlichen Verbrauch pro Wohnung ermittelt. Wechselt der Mieter während der Abrechnungsperiode, empfiehlt sich eine Zwischenablesung, um später sauber zwischen dem Verbrauch des Vor- und des Nachmieters zu unterscheiden. Die Messung sollte von allen Beteiligten vorgenommen (Vor- und Nachmieter, Vertreter des Vermieters) und schriftlich festgehalten werden. Das Ergebnis fließt dann in die Jahresabrechnung ein.

Wird eine Servicefirma mit der Zwischenablesung beauftragt, entstehen Kosten. Wer sie trägt, ist juristisch umstritten: entweder der ausziehende Mieter allein oder Vor- und Nachmieter teilen sich die Kosten.

Aufteilung nach Zeit und Tabelle

Der nicht verbrauchsabhängige Teil der Heiz- und Warmwasserkosten wird zeitanteilig oder nach der sogenannten Gradtagszahlentabelle zwischen Vor- und Nachmieter aufgeteilt. Diese auf langjährigen Temperaturbeobachtungen basierende Tabelle hält den Heizwärme-Bedarf jedes Monats im Verhältnis zum Jahresbedarf fest.

Bis der ausgezogene Mieter die Heizkostenabrechnung für seine alte Wohnung erhält, kann weit über ein Jahr vergehen. Denn der Vermieter hat 12 Monate nach Ende der Abrechnungsperiode Zeit, die Rechnungen zu schreiben – erst dann gibt’s bei zu hohen Vorauszahlungen eine Rückzahlung.




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