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Wenn es keine Grundstücke mehr in der begehrten Stadt gibt, können vielleicht Erbbaurecht- oder Erbpacht-Grundstücke eine Alternative sein. Sie werden üblicherweise von Städten, Kommunen oder kirchlichen Institutionen angeboten. Wie der Name schon sagt, werden lediglich Baurechte vergeben bzw. Grundstücke gepachtet. Die Erbbaurechte sollen insbesondre jungen Familien die Möglichkeit geben, zu bauen – ohne eine große Summe für ein Grundstück auszugeben.


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Vorteil: Kein Grundstückskauf

Der größte Vorteil: Es muss kein Grundstück gekauft werden, was die zu finanzierende Summe sehr stark reduzieren kann. Allerdings besitzen Baufamilien dann nicht den Boden, auf dem ihr Haus steht. Und sie müssen einen monatlichen Pachtzins an die Institution zahlen, der das Grundstück gehört. Das kann gerade in der aktuellen Niedrigzinsphase, wo das Darlehen für den Grundstückskauf günstig zu haben ist, ein Nachteil sein. Für alle, deren Finanzierungssumme reduziert werden soll oder die einfach kein Grundstück finden, ist ein Grundstück mit Erbbaurecht aber durchaus eine Überlegung wert.


Tipp

Rechnet genau nach. Wenn ihr einen Kredit für 1,5 Prozent Zinsen erhaltet, der Erbbauzins aber rund vier Prozent beträgt, wäre es für euch günstiger, ein Grundstück zu kaufen und zu finanzieren.

Das Grundstück wird meist für eine sehr lange Zeit verpachtet: 99 Jahre sind üblich. Verlängerungsklauseln lassen sich schon bei Vertragsschluss einbauen. Das sollte man auch tun, wenn man das Haus vererben oder die Erben an Ort und Stelle neu bauen wollen. Denn: Vererben kann man solche Grundstücke problemlos.


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Tipps zur Erbbaupacht:

  • Auch Grundstücke mit Erbbaurecht sollte man genauso prüfen wie Kaufgrundstücke: Altlasten im Boden oder ein schwieriger Baugrund bringen auch hier Mehrkosten mit sich.
  • Es fallen Nebenkosten an: Bei der Erbpacht erwerbt ihr zwar keinen Grund und Boden, die Grunderwerbsteuer für das Grundstück müsst ihr aber trotzdem zahlen. Ebenso die Notargebühren, den Grundbucheintrag des Erbbaurechts und die laufende Grundsteuer. Beim Weiterverkauf zahlen die Kaufenden die Grunderwerbssteuer erneut – dann wird auch das Haus Teil der Bemessungsgrundlage.
  • Ihr könnt euer Haus mitsamt dem Erbbaurecht auch weiterverkaufen. Der Wert eures Hauses wird allerdings dann nicht nur vom Zustand der Immobilie, sondern auch von der Restlaufzeit des Erbbauvertrages bestimmt.
  • Der sogenannte "Heimfall" ist der Rückfall des Grundstücks an die besitzende Institution. Mitsamt eurem Haus! Viele der Institutionen, die Erbbaurechte vergeben, sind aber mit Verlängerungen meist kulant. Kümmet euch rechtzeitig darum.

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