Internet-Speed-Test

Mit welcher Geschwindigkeit kann ich surfen?

Internet-Anbieter werben um ihre Kunden unter anderem mit hohen Surf-Geschwindigkeiten. Doch nicht jeder Kunde kann jeden Tarif komplett ausnutzen.

Wird mit hohen Surf-Geschwindigkeiten geworben, etwa 20.000 Mbit pro Sekunde, stellt dies die maximal mögliche Geschwindigkeit in diesem Tarif dar. Bucht der Nutzer also den Tarif, zahlt er unter Umständen einen unnötig hohen Betrag pro Monat für eine Leistung, die er gar nicht voll ausnutzen kann. Bevor ein Internet-Vertrag abgeschlossen wird, sollten Kunden daher immer einen Internet-Speed-Test durchführen. Mit einer solchen Prüfung kann einfach und schnell festgestellt werden, wie leistungsfähig die Leitung für das Internet am heimischen Computer ist. Stellt sich dabei heraus, dass die Kapazität der Leitung nicht für den gewünschten Tarif ausreicht, kann sich der Kunde von vornherein für einen günstigeren Vertrag mit einer geringeren Surf-Geschwindigkeit entscheiden und auf diese Weise eine Menge Geld sparen.

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Internet-Speed-Test online auf der Anbieter-Webseite durchführen

Ein Internet-Speed-Test kann ganz einfach und in Sekundenschnelle online durchgeführt werden. In der Regel haben die meisten Internet-Anbieter eine solche Funktion auf ihrer Webseite integriert. Dort können Kunden, die nicht wissen, wie schnell ihre Internet-Leitung ist, mit einem Klick den Test machen – dafür gibt es allerdings einige Dinge zu beachten.

Von welchen Faktoren hängt die Schnelligkeit einer Leitung ab?

Ob ein Internet-Speed-Test gelingt oder nicht, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Darauf muss beim Geschwindigkeitstest Rücksicht genommen werden, um ein aussagekräftiges Messergebnis zu erzielen. Verschiedene Parameter nehmen Einfluss auf die Geschwindigkeit der DSL-Leitung.

 

  • Eine große Rolle spielt die Entfernung der Vermittlungsstelle des Anbieters zum heimischen Anschluss des Kunden. Wenige hundert Meter können hier den Ausschlag für die Leistungsfähigkeit der Leistung und für die Surf-Geschwindigkeit geben. Je größer die Entfernung, desto niedriger der Internet-Speed des Kunden.

 

  • Auch die Auslastung des jeweiligen Netzes spielt eine Rolle. Kunden sollten den Internet-Speed-Test daher mehrere Male durchführen, um ein möglichst genaues Ergebnis zu erzielen. Ideal ist ein ruhiger Zeitpunkt, beispielsweise nachts, und ein Testversuch zu Stoßzeiten, etwa kurz nach Feierabend. Dabei stellen Kunden oft fest, dass ihr Messergebnis stark variiert. Das Mittel aus mehreren verschiedenen Ergebnissen stellt dann einen Richtwert für Internet-Nutzer dar. Ein exaktes Ergebnis ist in der Regel nicht möglich, doch ein annähernd genaues kann mit dem Online-Test auf jeden Fall ermittelt werden.

 

  • Des Weiteren entscheidet die verwendete Hardware über die Höhe der DSL-Geschwindigkeit. Ein älterer Router in Verbindung mit einer neuen Leitung kann zu Problemen führen. Ein Internet-Speed-Test sollte daher im Idealfall auch mit verschiedenen Hardware-Modellen durchgeführt werden.

Was muss ich bei dem Test noch beachten?<

Am wichtigsten ist es, vor der Durchführung alle Hintergrundprogramme zu schließen. Werden während des Tests Aktionen online durchgeführt, können diese das Messergebnis verfälschen. Während die Geschwindigkeit getestet wird, darf der Nutzer daher keine Down- oder Uploads durchführen, also auch keine E-Mails abrufen oder Videos schauen. Zudem sollten Firewalls und Sicherheits-Software des Computers über die Einstellungen in den Programmen vorübergehend deaktiviert werden. Natürlich sollten sie direkt nach erfolgtem Test wieder eingeschaltet werden, um den Computer oder den Laptop wieder in vollem Umfang zu schützen.

Was bedeutet das Ergebnis des Internet-Speed-Tests im Detail?

Hat der Nutzer ein Resultat erzielt, hat er eine relativ genaue Vorstellung davon, was seine Internet-Leitung leisten bzw. mit welcher Geschwindigkeit er in seiner Wohnung surfen kann. Anschließend muss er sich über seine Surf-Gewohnheiten im Klaren werden: Viele Leitungen in nicht ausreichend erschlossenen Gebieten sind beispielsweise zu schwach, um Videos schnell zu streamen oder in mehreren Fenstern gleichzeitig zu surfen. Vielen genügt aber die Standard-Nutzung des Internets. Dafür ist eine geringere Surf-Geschwindigkeit ausreichend. Kennt man die Kapazität seiner Internet-Leitung, lässt sich dann der Tarif passend dazu wählen.

Besonders, wenn sich ein Kunde über eine Laufzeit von 24 Monaten an einen Anbieter binden möchte, empfiehlt sich ein solcher Geschwindigkeitstest. Zieht der Kunde in eine neue Wohnung, kann er ohne Internetverbindung die Geschwindigkeit seiner Leitung nicht testen. In einem solchen Fall ist es ratsam, einen Nachbarn aus demselben Haus nach der Qualität der Leitungen zu fragen oder ihn darum zu bitten, einen kurzen Internet-Speed-Test durchzuführen.

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