DSL-Verfügbarkeit

Die Unterschiede je nach Standort

Die Verfügbarkeit der sogenannten „Digital Suscriber Line“ – kurz DSL – an einem bestimmten Standort hängt von unterschiedlichen Faktoren ab.

Ob Haushalte per DSL mit Highspeed im Internet surfen können, bestimmt zum einen der DSL-fähige Ausbau betreffender Vermittlungsstellen. Diese müssen hierfür mit ausreichend vielen Ports ausgestattet sein. Darüber hinaus muss eine durchgängige Teilnehmeranschlussleitung aus Kupfer zwischen dem Standort und der Vermittlungsstelle bestehen. Weitere Faktoren sind beispielsweise der Durchmesser und die Länge der Leitung sowie die Anzahl der DSL-Teilnehmer innerhalb eines Anschlussgebietes. Im Allgemeinen gilt: Je höher die Zahl an DSL-Teilnehmern, desto intensiver sind die Interferenzen zwischen den einzelnen DSL-Verbindungen.

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DSL-Verfügbarkeit innerhalb Deutschlands

Weder in Europa noch innerhalb der Bundesrepublik ist DSL flächendeckend verfügbar. Zwar nutzen mittlerweile über 80 Prozent der Haushalte einen Breitbandzugang ins Internet. In vielen Anschlussbereichen kann aber nach wie vor kein DSL bereitgestellt werden. Gründe hierfür liegen beispielsweise in ungeeigneten Anschlussleitungen wie Glasfaser oder in Effekten des Crosstalks. Eine besondere Situation herrscht im Osten der Bundesrepublik: Nach dem Fall der Mauer im Jahr 1989 kam es hier zum großflächigen Ausbau mit passiver Glasfaser – auch OPAL genannt. Dies beeinträchtigte die Installation von DSL. Nach und nach werden die Regionen aber mit den notwendigen Kupferleitungen versorgt. Gerade Ballungsräume wie Leipzig, Berlin oder Magdeburg verfügen mittlerweile über Digital Subscriber Line Access Multiplexer (DSLAM), die einen Teil der für DSL benötigten Infrastruktur darstellen.

DSL-Verfügbarkeit im ländlichen Raum

Europaweit liegt Deutschland nur auf Platz 15 in puncto DSL-Verfügbarkeit. Gerade ländliche Bereiche sind unter Umständen noch nicht mit DSLAMs erschlossen. Dies liegt unter anderem an der in Deutschland exklusiv verwendeten ADSL-over-ISDN-Schaltung. Sie ist reichweitenschwach und behindert dadurch sowohl eine quantitativ (d.h. Bereitstellung von mehr Anschlüssen) als auch qualitativ (d.h. erhöhte Datenrate) verbesserte DSL-Versorgung von Teilnehmern außerhalb der klassischen Ballungsräume. Die Lösung dieser DSL-Versorgungslücke könnten SDSL-Techniken und ADSL-over-POTS/Re-ADSL2 sein – insbesondere im Hinblick auf eine kostengünstige wie auch zügige Problembeseitigung.      

DSL-Verfügbarkeit nach Breitbandatlas und Online-Prüfung

Der TÜV Rheinland konzipierte den Breitbandatlas des Bundeswirtschaftsministeriums im Jahr 2010 völlig neu. Dieser bildet den bundesweiten Bedarf an DSL-Anschlüssen ab. Gleiches gilt für den sogenannten Schmalbandatlas. Dieser wurde im April 2008 durch die Interessengemeinschaft kein-dsl.de vorgestellt. Diese Atlanten sollen künftig für einen bedarfsgerechten Ausbau der DSL-Verfügbarkeit sorgen. Hierfür können der Bandbreitenwunsch sowie der entsprechende Bedarf von Breitband- und DSL-Interessenten eingetragen werden. Interessierte Verbraucher, die die DSL-Verfügbarkeit in ihrem Haushalt prüfen möchten, können auf eine Vielzahl von kostenlosen Tests im Internet zurückgreifen.

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