Verteilerschlüssel für Betriebskosten

Viele Mietverträge enthalten Klauseln, die die Verteilung der Betriebskosten auf die Mieter festlegen. Gerechnet wird nach Wohnfläche, Personenzahl, Wohneinheit oder Verbrauch. Welcher Schlüssel angewendet wird, entscheidet die Betriebskostenart.

Was kostet Ihr Umzug?

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Kosten

Umzugsunternehmen

ab

 

Auf dieser Basis berechnet der Umzugskostenrechner die finalen Kosten für Ihren Umzug:

Wohnung

  • kein Balkon, keine Garage
  • Die alte/ neue Wohnung befindet sich jeweils im 3. OG
  • Alle Zimmer (inkl. Keller) weisen einen normalen Füllstand auf

Umzug

  • Der Transportweg von der Wohnungstür bis in den LKW (Auszug/ Einzug) beträgt 10m
  • Preis für Transport pro m3: 25 Euro
  • Preis für m3 pro 10 km Entfernung: 8 Euro
  • Sonderleistungen (Umzugskartons, Möbelmontage oder Küchenabbau) werden nicht berücksichtigt

Abrechnung nach Wohneinheit und Personenzahl

Würden alle Betriebskosten nach dem Verteilerschlüssel „Wohneinheit“ umgelegt werden, müsste jede Mietpartei, ganz gleich wie groß die Wohnung ist oder wie viele Personen in ihr leben, den gleichen Anteil an Nebenkosten wie Heizung und Wasser zahlen. Das wäre ungerecht, denn der Mieter eines 1-Zimmer-Apartments müsste genau so viel für die Heizung zahlen wie die fünfköpfige Familie in der 4-Zimmer-Wohnung nebenan. Daher kommt der Schlüssel „Wohneinheit“ nur bei Betriebskosten zum Einsatz, die verbrauchsunabhängig sind: Zum Beispiel bei den Gebühren für den Kabel-TV-Anschluss oder für die Treppenhausreinigung. Die lassen sich problemlos auf alle Wohnungen gleich verteilen. Mit der Bezugsgröße „Personenzahl“ lassen sich dagegen Betriebskosten wie Abwasser, Müll, Aufzug oder Hausbeleuchtung genauer erfassen. Denn je mehr Personen in der Wohnung leben, umso größer ist der Verbrauch und die Nutzung.

Abrechnung nach Verbrauch

Bei verbrauchsabhängigen Betriebskostenarten wie Wasser, Warmwasser und Heizung hat sich die Berechnung nach dem tatsächlichen Verbrauch bewährt – und deshalb auch vielerorts durchgesetzt. Sie schließt Ungerechtigkeiten aus und ist für alle Beteiligten nachvollziehbar.

Sofern der Verbrauch an Heizungsenergie, Warmwasser und Wasser für jede Wohnung durch Messgeräte erfasst wird, zahlt der Mieter auch nur den Anteil an diesen Betriebskosten, der auf seine Wohnung entfällt. Sind die Zähler für Heizung und Wasser in den Wohnungen angebracht, darf der Vermieter auch gar nicht anders verfahren, er muss den tatsächlichen Verbrauch pro Wohnung abrechnen. Ist der Verteilerschlüssel nicht im Mietvertrag festgelegt, dürfen die Betriebskosten laut Mietrecht nur nach dem Anteil der Wohnfläche, also nach Quadratmetern, verteilt werden.

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