Mieterselbstauskunft Muster

Warum das Mieterselbstauskunft-Formular so wichtig ist

Viele Wohnungen wurden in den letzten Jahren aufwendig saniert, modernisiert und an aktuelle Anforderungen angepasst. Binnen weniger Jahre wandelten sich hierdurch ganze Viertel, die Nachfrage konzentriert sich auf wenige Trendbereiche. Vermieter haben die Qual der Wahl und verlangen von Mietinteressenten das Ausfüllen eines Selbstauskunft-Formulars. Auch wenn der Mietinteressent hierzu nicht verpflichtet ist, schmälern Nichtabgabe oder falsche Angaben die Chancen praktisch auf 0. Doch was wird darin überhaupt gefragt? Welche Fragen müssen unbedingt wahrheitsgemäß beantwortet werden?

Was kostet Ihr Umzug?

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Wohnung

  • kein Balkon, keine Garage
  • Die alte/ neue Wohnung befindet sich jeweils im 3. OG
  • Alle Zimmer (inkl. Keller) weisen einen normalen Füllstand auf

Umzug

  • Der Transportweg von der Wohnungstür bis in den LKW (Auszug/ Einzug) beträgt 10m
  • Preis für Transport pro m3: 25 Euro
  • Preis für m3 pro 10 km Entfernung: 8 Euro
  • Sonderleistungen (Umzugskartons, Möbelmontage oder Küchenabbau) werden nicht berücksichtigt

Was wollen Vermieter aus dem Mieterselbstauskunft-Formular erfahren?

Mittlerweile ist es üblich, dass Vermieter jeden Typs und jeder Größe die Abgabe eines Mieterselbstauskunft Vordrucks verlangen. Sie wollen hierdurch das Risiko eines Zahlungsausfalls verringern, aber auch die Zusammensetzung des Hauses beeinflussen und anderen Problemen vorbeugen. Nicht immer ist das, was in den Mieterselbstauskunft Mustern abgefragt wird, rechtens. Anhaltspunkte hierüber gibt zunächst der § 242 BGB, der Passus über „Treu und Glauben“. All das, was also grundsätzlich und ausschließlich mit dem Mietverhältnis in Zusammenhang steht, darf thematisiert werden. Fragen zur Nationalität, der weiteren Familienplanung oder der Herkunft sind explizit ein Verstoß gegen diesen Grundsatz. Denn parallel gilt auch das allgemeine Persönlichkeitsrecht. Nach Auffassung des Deutschen Mieterbundes (DMB) sind lediglich solche Fragen, die einen Bezug zur finanziellen Sicherheit des Vermieters haben, wahrheitsgemäß zu beantworten.

Auf diese Besonderheiten gilt es in der Mieterselbstauskunft zu achten

Es kann also durchaus sein, dass in dem Mieterselbstauskunft Doc der Passus steht, dass „unwahre Angaben den Vermieter zur fristlosen Kündigung berechtigen“. Die laufende Rechtsprechung sieht hier eine unrechtmäßige Benachteiligung des Mieters. Allerdings haben Gerichte in der Vergangenheit auch zugunsten des Vermieters geurteilt. Demnach dürfen Miete und Betriebskosten den Anteil von 75 Prozent am verfügbaren Haushaltseinkommen nicht überschreiten. Hat der Mietinteressent hier falsche Angaben gemacht und fliegt damit auf, berechtigt das ohne Zweifel zur fristlosen Kündigung. Unter Umständen kann der Vermieter sogar den Ersatz eines eingetretenen Vermögensschadens fordern. Das hängt mit der Verletzung sogenannter „vorvertraglicher Pflichten“ zusammen, die sich aus den §§ 280, 311 Abs. 2 BGB ergeben. Abwenden lassen sich solche Forderungen nur dann, wenn der Mieter wiederum darlegen kann, dass ihm kein Verschulden anzulasten ist.

Wie sich die Chancen auf den Mietvertrag erhöhen lassen

Nicht ohne Grund zögern viele Mietinteressenten, dem potentiellen Vermieter bereits vor Vertragsabschluss eine Reihe personenbezogener Daten preiszugeben. Doch trotz der Freiwilligkeit entsteht durch die hohe Nachfrage am Markt ein Druck, sich diesem normalen Alltagsgeschehen zu beugen. Prinzipiell macht es daher wenig Sinn, die Abgabe einer Mieterselbstauskunft PDF zu verweigern. Bei Bedarf empfiehlt es sich eher, Stellen im Mieterselbstauskunft-Formular zu streichen. Sofern das nicht die finanziellen Themen betrifft, sind die Konsequenzen gering. Denn unzulässige Fragen dürfen nach herrschender Rechtsauffassung auch mit einer Lüge beantwortet werden. Ein Kündigungsgrund wäre nur dann gegeben, wenn bei den Angaben zur finanziellen Situation manipuliert wurde. Allerdings hat der Vermieter kein Recht, diese Angaben auf anderem Wege zu überprüfen. Zumindest nicht ohne die explizite Einwilligung des Mieters.

So kann die Selbstauskunft um ein Schufa-Formular ergänzt werden

Als vielversprechend gilt die Beigabe einer gesonderten Bonitätsauskunft. ImmobilienScout24 bietet in Zusammenarbeit mit der SCHUFA ein solches bei Vermietern akzeptiertes Dokument. Es ist grundsätzlich in zwei Teile gegliedert, wobei ausschließlich der erste Teil für den Vermieter gedacht ist. In diesem werden mögliche Zahlungsausfälle aufgelistet und erläutert. Auch Einträge in öffentlichen Verzeichnissen oder bei Vertragspartnern der Auskunftei sind sichtbar. Liegt hingegen nichts vor, gibt es also ausschließlich positive Vertragsdaten, wird auch das explizit bestätigt. Andere Daten, etwa zu Giro- oder Kreditkartenkonten, laufenden Leasingverträgen oder Krediten, werden im zweiten Teil aufgelistet. Dieser ist für den Mietinteressenten allein bestimmt. Dadurch lassen sich parallel alle Datensätze auf ihre Richtigkeit hin überprüfen. Dieses Bonitätszertifikat kann als digitales Dokument an so viele Vermieter wie nötig verschickt werden. Überprüfen lässt es sich auf der offiziellen SCHUFA-Webseite mit dem beiliegenden Verifizierungscode. Die klassische Variante in Papierform ist mit Wasserzeichen und Kopierschutz vor Manipulationen geschützt. Vermieter schätzen die hohe Transparenz und die Objektivität dieser Bewertung durch die SCHUFA. In Kombination mit der Selbstauskunft für Mieter Vorlage ein solider Anfang für eine vertrauensvolle Mieter-Vermieter-Beziehung.

Müssen alle Fragen wahrheitsgemäß beantwortet werden?

Wie eingangs erläutert, muss der Vermieter das Persönlichkeitsrecht des Mietinteressenten respektieren. Demnach sind nur solche Fragen relevant und gestattet, die unmittelbar mit dem Mietzweck zusammenhängen. ImmobilienScout24 bietet ein Formular zur Selbstauskunft für Mieter kostenlos zum Download an. Diese Mieterselbstauskunft Vorlage hilft beim Vergleich und dabei, die zulässigen Fragen zu erkennen. Fragen zum Familienstand, dem Arbeitgeber und der Arbeitsstätte sind relevant. Auch das Thema Haustiere führt immer wieder zu Streitigkeiten. Kleintiere müssen nicht explizit angegeben werden. Allerdings ist die Frage dann zulässig, wenn deren Haltung verboten werden darf. Bei mehreren Mietern sind Fragen zum Einkommensverhältnis jeweils separat möglich. Dasselbe gilt bei Bürgen, sofern sie notwendig sind. Auch von ihnen dürfen Gehaltsabrechnungen oder andere Nachweise der Einkommenssituation verlangt werden.  

Sollte innerhalb der letzten drei Jahre ein Insolvenzverfahren über das Vermögen des Mietinteressenten eröffnet worden sein, so muss das von sich aus offengelegt werden. Anderenfalls handelt es sich dabei um arglistige Täuschung, die eine außerordentliche Kündigung oder Anfechtung des Mietvertrags erlaubt. Das berechtigte Interesse des Vermieters ist dann gestört, wenn falsche Angaben zu den Einkommensverhältnissen gemacht wurden und sich das mit verspäteten oder zu geringen Mietzahlungen auch deutlich macht. Die Gerichte urteilten hier jedoch höchst unterschiedlich, im Zweifel kommt es auf den Einzelfall an.

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