Fenstersanierung

Ein wichtiger Schritt zur Energieeffizienz

Bei älteren Häusern gehen bis zu 25 Prozent der Heizenergie durch die Fenster verloren. Für Haus- und Wohnungsbesitzer ist die Fenstersanierung deshalb eine lohnende Investition.

Was für ein Fortschritt: Fenster mit der heute üblichen Wärmeschutzverglasung lassen kaum noch Wärme entweichen. Durch Fenster mit Einfachverglasung, die bis in die 1970er-Jahre eingebaut wurden, geht rund fünfmal so viel Wärme verloren wie durch ein neues Wärmeschutzfenster. Eine Fenstersanierung ist deshalb eine wirksame Maßnahme, um die Heizkosten zu senken.

Die Gebäudehülle als Ganzes betrachten

Falls sich im Haus noch Einfachverglasungen finden, sollten die alten Fenster sofort ausgetauscht werden. Aber auch ältere Zweifach-Isolierglasscheiben sind reif für den Wechsel. Wenn der alte Fensterrahmen gut erhalten ist, genügt es in manchen Fällen, nur das Glas austauschen zu lassen. Wichtig ist, dass energetische Sanierungsmaßnahmen an der Gebäudehülle aufeinander abgestimmt werden. Zur Dämmung der Fassade gehört meist auch eine Fenstersanierung. Sonst entstehen Wärmebrücken, was den Energiespareffekt zunichtemacht und außerdem zu Schäden durch Feuchtigkeit führen kann.




Fördergelder für die Fenstersanierung

Je nach Größe und Rahmenmaterial muss man beim Fensteraustausch mit Kosten von 300 bis 1.000 Euro pro Quadratmeter rechnen, Ausbau und Entsorgung alter Fenster inbegriffen. Fördermittel für die Fenstersanierung gibt es zum Beispiel von der staatlichen KfW-Bankengruppe im Programm „Energieeffizient Sanieren“ oder über Modernisierungsprogramme von Ländern und Kommunen.




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