Mietpreisbremse in Thüringen

Thüringen plant die Mietpreisbremse für 2016

In Thüringen kommt die Mietpreisbremse. In der ersten Jahreshälfte 2016 soll sie in Erfurt und Jena eingeführt werden. In Weimar ist sie derzeit nicht vorgesehen.

Wo die Mietpreisbremse in Thüringen greift


In Thüringen soll ab 2016 in Erfurt und Jena gebremst werden.

Die Landesregierung hat die Mietpreisbremse in Thüringen für die Städte Jena und Erfurt bereits umgesetzt. Im Dezember 2015 hatte das Ministerium für Infrastruktur einen entsprechenden Verordnungsentwurf vorgelegt. In beiden Städten ist der Wohnraum knapp. Die Mieten sind in den letzten Jahren stark gestiegen. In Weimar ist eine Einführung aktuell nicht geplant. Im restlichen Bundesland wird der Wohnungsmarkt als entspannt eingestuft.

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In Jena ist Wohnen am teuersten

In Thüringen leiden vor allem Mieter in den Universitätsstädten Jena und Erfurt unter einem angespannten Wohnungsmarkt. Durch den verstärkten Zuzug von Studierenden wird bezahlbarer Wohnraum immer knapper. Die Mieten steigen aufgrund der großen Nachfrage. In Jena liegt die Kaltmiete pro Quadratmeter im Durchschnitt bei 8,13 Euro pro Monat. In Erfurt, Ilmenau und Weimar bewegt sich die durchschnittliche Kaltmiete zwischen 6,30 Euro/m² und 7,01 Euro/m². Auch hier steigen die Preise weiter.

So funktioniert die Mietpreisbremse

Seit 1. Juni 2015 ist in Deutschland die Mietpreisbremse in Kraft. Die Neuerung gilt nur in Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt. Welche das sind, legen die Landesregierungen mithilfe von Gutachten fest. In Städten und Gemeinden, in denen die Mietpreisbremse greift, dürfen Vermieter die Mietpreise höchstens auf zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete anheben. Die Neuregelung gilt für Neuvermietungen. Ausgenommen sind Neubauten und umfassend sanierte Bestandswohnungen. Auf Mieten, die vor Inkrafttreten der Mietpreisbremse über der ortsüblichen Vergleichsmiete lagen, wirkt sich die Regulierung nicht rückwirkend aus.

Seit 1. Juni 2015 gilt das Bestellerprinzip

Das Bestellerprinzip ist seit 1. Juni 2015 in Kraft. Anders als die Mietpreisbremse gilt es in ganz Deutschland. Das Gesetz legt fest, dass bei der Vermittlung von Wohnungsmietverträgen derjenige die Maklergebühr zahlt, der den Makler beauftragt. In der Regel ist das der Vermieter. Beim Verkauf von Immobilien gilt das Bestellerprinzip nicht. 

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