Mietpreisbremse in Nordrhein-Westfalen

In Nordrhein-Westfalen gilt die Mietpreisbremse ab Juli 2015

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat sich für die Mietpreisbremse entschieden. Die Neuerung greift ab dem 1. Juli in 22 Kommunen.

Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen hat die Analyse des Wohnungsmarktes abgeschlossen und festgestellt, dass der Wohnraum in mehreren Städten und Gemeinden knapp ist. Die Mietpreisbremse tritt am 1. Juli 2015 in 22 nordrhein-westfälischen Kommunen in Kraft. Dazu zählen neben Köln, Düsseldorf und Bonn auch die Universitätsstädte Aachen, Münster und Bonn. Zudem gilt die Mietpreisbremse im Speckgürtel der Rhein-Metropolen, darunter Leverkusen, Meerbusch, Neuss und Siegburg.  

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In Köln und Düsseldorf ist der Wohnraum knapp


In Köln soll der Mietpreisansiteg ab Juli 2015 gebremst werden.

In Köln und Düsseldorf ist der Wohnungsmarkt besonders angespannt. Die durchschnittliche Kaltmiete liegt aktuell in beiden Städten bei 9,40 Euro/m². Auch in Münster und Aachen ist der Wohnraum knapp. Die Kaltmiete beträgt in Münster etwa 8,90 Euro/m² und in Aachen 8,10 Euro/m². Im Ruhrpott ist der Wohnungsmarkt in den meisten Städten entspannt. Ausnahmen bilden begehrte Stadtteile mit hohen Mieten in Dortmund, Essen und Bochum.

Das Ziel der Mietpreisbremse

Die von der Bundesregierung beschlossene Mietpreisbremse stoppt ab 1. Juni 2015 den Anstieg der Mieten bei maximal zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Letztere ist im lokalen Mietspiegel enthalten oder kann in Form von Gutachten ermittelt werden. Die Novelle gilt bei Neuvermietung von Bestandswohnungen – Neubauten und umfassend modernisierte Wohnungen sind davon ausgenommen. Auf bereits bestehende Mietverträge wirkt sich die Mietpreisbremse nicht rückwirkend aus. Ob und in welchen Gebieten die Mietpreisbremse nötig ist, bestimmen die Landesregierungen selbst.

Seit 1. Juni 2015 gilt das Bestellerprinzip

Das Bestellerprinzip ist seit 1. Juni 2015 in Kraft. Anders als die Mietpreisbremse gilt es in ganz Deutschland. Das Gesetz legt fest, dass bei der Vermittlung von Wohnungsmietverträgen derjenige die Maklergebühr zahlt, der den Makler beauftragt. In der Regel ist das der Vermieter. Beim Verkauf von Immobilien gilt das Bestellerprinzip nicht.

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