Mietpreisbremse in Mecklenburg-Vorpommern

Keine Mietpreisbremse in Mecklenburg-Vorpommern

Die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern sieht aufgrund des entspannten Wohnungsmarktes keine Notwendigkeit, die Mietpreisbremse einzuführen.

Entspannter Wohnungsmarkt in Mecklenburg-Vorpommern


Mecklenburg-Vorpommern sieht keinen Bedarf für eine Mietpreisbremse.

Ab dem 1. Juni 2015 können die Landesregierungen bundesweit in ihrem Land die Mietpreisbremse einführen. Das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern hat entschieden, das Gesetz nicht heranzuziehen. Zwar sind die Mieten in Städten wie Rostock und Schwerin oder in Ostseebadeorten wie Rügen und Usedom höher als in ländlichen Gemeinden, jedoch besteht auch hier kein Wohnungsmangel. Die durchschnittliche Kaltmiete beträgt in Rostock aktuell 6,80 Euro/m², in Schwerin liegt sie bei 5,90 Euro/m² und im Kreis Rügen bei 6 Euro/m². Die Einführung einer Obergrenze für steigende Mieten rechtfertigen diese Zahlen nach Aussage der Landesregierung nicht.

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So funktioniert die Mietpreisbremse

Die Mietpreisbremse gilt nur in Gebieten mit knappem Wohnungsangebot und soll Wohnungssuchende vor überdurchschnittlich hohen Mieten schützen. Das Gesetz schreibt vor, dass Mieten bei Neuvermietungen maximal zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen dürfen. Die Vergleichsmiete ist entweder im lokalen Mietspiegel enthalten oder kann mit Hilfe eines Sachverständigengutachtens bestimmt werden. Ausgenommen von der Mietpreisbremse sind Neubauten und umfassend sanierte Bestandswohnungen. Bereits bestehende Mietverträge werden nicht im Nachhinein angepasst. Die Regierungen der einzelnen Bundesländer bestimmen selbst, in welchen Städten, Gemeinden und Bezirken die Mietpreisbremse erforderlich ist.

Seit 1. Juni 2015 gilt das Bestellerprinzip

Das Bestellerprinzip ist seit 1. Juni 2015 in Kraft. Anders als die Mietpreisbremse gilt es in ganz Deutschland. Das Gesetz legt fest, dass bei der Vermittlung von Wohnungsmietverträgen derjenige die Maklergebühr zahlt, der den Makler beauftragt. In der Regel ist das der Vermieter. Beim Verkauf von Immobilien gilt das Bestellerprinzip nicht. 

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