Mietpreisbremse in Bremen

In Bremen gilt ab Dezember die Mietpreisbremse

In der Stadt Bremen greift die Mietpreisbremse seit 1. Dezember 2015. Bremerhaven ist von der Verordnung nicht betroffen.

Seit 1. Juni 2015 können die Bundesländer die Mietpreisbremse für angespannte Wohnungsmärkte nutzen. Der Bremer Senat führt das Gesetz nun in der Stadt Bremen ein. Die Verordnung ist bis zum 20. November 2020 befristet. Laut Bausenator Joachim Lohse sollen mit der Entscheidung vor allem Geringverdiener entlastet werden: „Die Mietpreise in Bremen sind in den vergangenen Jahren besonders für die Versorgung von Haushalten mit geringeren Einkommen stark angestiegen. Dem haben wir nun einen Riegel vorgeschoben, ohne den Immobilienmarkt abzuwürgen.“

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Wohnungsmarkt in Bremerhaven entspannt

Die Landesregierung will mit der Verordnung einen weiteren Anstieg der Mietpreise im Stadtgebiet von Bremen vorbeugen. Die durchschnittliche Kaltmiete liegt in Bremen aktuell bei circa 7,21 Euro/m². In Bremerhaven sieht der Wohnungsmarkt mit einer Kaltmiete von 4,90 Euro/m² entspannter aus.

Mietpreisbremse stoppt den Anstieg der Mieten

Die von der Bundesregierung beschlossene Mietpreisbremse soll den Anstieg der Mieten in Ballungsräumen begrenzen. Welche Städte, Bezirke und Gemeinden dazugehören, bestimmen die Landesregierungen selbst. Das Gesetz stellt sicher, dass die ortsübliche Vergleichsmiete nicht um mehr als zehn Prozent überschritten wird. Die ortsübliche Vergleichsmiete ist im lokalen Mietspiegel enthalten. Liegt kein Mietspiegel vor, ermitteln Sachverständige den Durchschnittsbetrag in einem Gutachten. Bei Neubauten und umfassend modernisierten Wohnungen greift die Mietpreisbremse nicht.

Seit 1. Juni 2015 gilt das Bestellerprinzip

Das Bestellerprinzip ist seit 1. Juni 2015 in Kraft. Anders als die Mietpreisbremse gilt es in ganz Deutschland. Das Gesetz legt fest, dass bei der Vermittlung von Wohnungsmietverträgen derjenige die Maklergebühr zahlt, der den Makler beauftragt. In der Regel ist das der Vermieter. Beim Verkauf von Immobilien gilt das Bestellerprinzip nicht. 

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