Mietpreisbremse in Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg greift die Mietpreisbremse ab November 2015

Die Mietpreisbremse tritt ab November in 68 Städten und Gemeinden in Kraft. Die Landesregierung Baden-Württemberg hat einen entsprechenden Beschluss gefasst. Ziel ist es, überdurchschnittlich hohe Mietsteigerungen zu verhindern.


In Baden-Württemberg gelten nun viele Städte offiziell als angespannte Wohngebiete.

Die Landesregierung hat beschlossen, in Baden-Württemberg die Mietpreisbremse einzuführen. Eine Analyse hat ergeben, dass die Wohnungsmärkte in 68 Städten und Gemeinden als angespannt gelten müssen. In diesen Gebieten wird das Instrument zur Begrenzung von Mieterhöhungen nun wirksam.

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Hohe Mietpreise in Stuttgart

In Stuttgart wird die Mietpreisbremse definitiv eingeführt. Die Kaltmiete liegt aktuell bei 11,72 Euro pro Quadratmeter. Stuttgart ist damit eine der teuersten Städte in Deutschland. Aber in Baden-Württemberg gibt es noch mehr angespannte Wohngebiete – darunter Karlsruhe, Rastatt, Freiburg und Heidelberg. Auch hier haben Mieter mit stark steigenden Mietpreisen zu kämpfen. Die Mietpreisbremse soll das verhindern.

So funktioniert die Mietpreisbremse

Ab 1. Juni 2015 gilt in Deutschland die Mietpreisbremse. Sie besagt, dass die Miete bei Neuvermietungen von Bestandswohnungen höchstens zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen darf. Als Vergleichsgrundlage dienen der lokale Mietspiegel oder dafür erstellte Gutachten. Die Neuerung gilt für Bestandswohnungen in Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt. Welche Gegenden dazu gehören und wann die Mietpreisbremse zum Einsatz kommt, legen die einzelnen Bundesländer fest. Von der Neuregelung ausgeschlossen sind Neubauten und umfassend modernisierte Bestandswohnungen. Auf bereits bestehende Mietverträge hat das Gesetz keine Auswirkungen.

Seit 1. Juni 2015 gilt das Bestellerprinzip

Das Bestellerprinzip ist seit 1. Juni 2015 in Kraft. Anders als die Mietpreisbremse gilt es in ganz Deutschland. Das Gesetz legt fest, dass bei der Vermittlung von Wohnungsmietverträgen derjenige die Maklergebühr zahlt, der den Makler beauftragt. In der Regel ist das der Vermieter. Beim Verkauf von Immobilien gilt das Bestellerprinzip nicht. 

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