Deutschlands Stromkosten klettern an die Spitze Europas

2016: Strompreis steigt um 2,8 Prozent

Erhöhte Umlagen für die Energiewende und steigende Kosten für den Netzausbau treiben die Strompreise der Anbieter in die Höhe.

121 Stromversorger planen nach Angaben des Strom-Preisvergleichsportals Verivox Erhöhungen von durchschnittlich 2,8 Prozent. Für einen Haushalt mit einem Verbrauch von 4.000 Kilowattstunden bedeutet das rund 32 Euro mehr im Jahr. Zugleich wollen aber auch 37 Versorger ihre Preise um durchschnittlich 2,3 Prozent senken.


Deutschlands Stromkunden zahlen europaweit die zweithöchsten Preise.

Derzeit zahlen die privaten Stromkunden in Deutschland europaweit die zweithöchsten Preise mit durchschnittlich 29 Cent pro Kilowattstunde. Nur in Dänemark kostet der Haushaltsstrom noch mehr. Im Jahr 2015 waren die Preise zum ersten Mal seit Langem leicht gefallen. Ein Grund für die geplanten Preiserhöhungen ist offenbar der Anstieg mehrerer staatlicher Umlagen: Die EEG-Umlage zur Förderung erneuerbarer Energien steigt  im kommenden Jahr um 0,184 Cent pro Kilowattstunde. Auch die Offshore-Haftungsumlage für zu spät ans Netz angeschlossene Windparks und die Umlage zur Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung werden erhöht. So werden die Netzkosten für Strom im Durchschnitt um rund 4 Prozent teurer.

Gleichzeitig gibt es auch Faktoren, die den Strom billiger machen – etwa fallende Einkaufspreise an der Strombörse. Einige Anbieter geben diesen Vorteil an Ihre Kunden weiter. Der Wettbewerb auf dem Strommarkt führt damit zu einem starken Preisgefälle zwischen den Versorgern. Verbraucher können davon profitieren, indem sie die Preise vergleichen und bei Bedarf zu einem günstigeren Anbieter wechseln. Ein Vierpersonenhaushalt, der aus der Grundversorgung zum günstigsten Angebot wechselt, spart nach Angaben von Verivox aktuell durchschnittlich 414 Euro pro Jahr – das heißt er hat knapp 35 Prozent weniger Stromkosten.



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