Modern wohnen

Designermöbel, Sichtbeton und viel Glas

Der moderne Wohnstil

Barrierefreie Räume, ergonomische Möbel und futuristische Materialien: Aufgelockert wird das geradlinige
Ambiente mit knalligen Farben und unterschiedlichen Lichtquellen. Modern wohnen bedeutet,
die Einrichtung auf das Wesentliche zu reduzieren.


Inspiration von GEHA

Ergonomische Möbel - extravagante Materialien

Die idealen Räumlichkeiten für den modernen Wohnstil sind großzügig, hell und gehen ineinander über. Flur, Wohn- und Esszimmer sowie Küche sind ein großer Raum, der hier und da von einer Wand durchzogen wird. Das Schlafzimmer mündet in einem begehbaren, offenen Kleiderschrank und ist lediglich mit einer Schiebetür aus Milchglas von dem barrierefreien Badezimmer abgetrennt.

Sind bei anderen Wohnstielen verschnörkelte Formen und diffuses Licht elementar, setzt der moderne Wohnstil auf klare, geometrische Formen. Dieses Konzept fängt bei der Raumaufteilung an und setzt sich bei den Möbeln fort. Große Formate und Multifunktionalität stehen beim modernen Wohnen im Vordergrund. So wird beispielsweise ein hochwertiges Designersofa mit geschwungenen Arm- und Rückenlehnen schnell zu einem extravaganten Hingucker.

Holz kommt so gut wie gar nicht in seiner natürlichen Farbe vor. Stattdessen sind Möbel mit lackierten Fronten typisch für diesen Wohnstil. Wer modern wohnen will, setzt eher auf Materialien wie Glas, Chrom und Beton. Einige ungestrichene Betonwände sind ein aufregender Blickfang, lassen die Wohnung nicht kühl erscheinen, wenn sie mit knalligen Farben kombiniert werden.

Kontrastreich: Betonwände und bunte Farben

Pink, Hellblau oder Orange: Bei der Gestaltung mit Farbe dürfen diese Töne nicht fehlen. Natürlich sollte die Einrichtung nicht bunt durcheinander gewürfelt sein, aber einige der Möbelstücke oder eine Wand darf auffallend gefärbt sein. Diese ergänzt den Sichtbeton und lässt die Wohnung lebhafter erscheinen.

Modern wohnen können Sie beispielsweise zwischen Wänden, die teilweise aus Sichtbeton bestehen, ansonsten in einem hellen Weiß gestrichen und mit Wänden in Orange aufgelockert sind. Hierzu passen Wohntextilien in Rot, Pink oder Lilatönen. Kissen, Vorhänge, Decken und Teppiche sind mit grafischen und abstrakten Mustern verziert.


Inspiration von HAY

Das richtige Licht ist entscheidend

Unverzichtbar bei der Raumgestaltung ist das richtige Licht. Es gilt, eine gute Kombination zwischen direkten und indirekten Lichtquellen zu finden. Multifunktionalität und Flexibilität spiegeln sich nicht nur bei der Wahl der Möbel wider, sondern auch bei den modernen Accessoires. Chrom, Glas und Stahl werten Vasen, Schalen und Kerzenhalter auf.
(Inspiration von PAULMANN LICHT)


Puristisch wohnen

Auf das Wesentliche reduziert: Ein schlichtes Leinensofa, ein Esstisch aus Massivholz und Wände
in Cremetönen sind typisch für die puristische Wohnung und bereichern das Ambiente.


  • gesehen bei HAY

    Große Räume, wenige Möbel

    Das Wichtigste beim puristischen Wohnstil: viel Freiraum. Große Räume mit zahlreichen Fenstern und nur wenigen Möbeln bieten die ideale Plattform für Menschen, die puristisch wohnen möchten. Die wenigen Möbel des Puristen sollten jedoch besonders hochwertig sein. Legt er auch nicht so viel Wert auf die Anzahl, so bevorzugt er doch natürliche Materialien wie Holz, Leinen, Baumwolle oder Leder.

    Um puristisch wohnen zu können, genügt bereits ein großzügig geschnittener Raum mit hellem Parkettboden und einem Sofa in der Mitte des Raumes. Eine schlichte, mehrteilige Regalkombination an der Wand bietet ausreichend Stellfläche für Fernseher und Bücher. Ein großer Ledersessel in einer Raumecke wird zum Blickfang. Der große Esstisch aus Massivholz verbindet den Wohnbereich mit der im Idealfall offenen Küche.

  • Cremetöne und diffuses Licht

    Weiß ist in jedem Raum die vorherrschende Farbe. Jedoch müssen die Räume trotzdem nicht kühl wirken. Dezente Cremetöne an einigen Wänden, Wohntextilien in Beige und Accessoires in hellen Braun- sowie Pastelltönen bringen – trotz weniger Möbel – Leben in die Räume, lassen sie aber niemals überladen wirken.

    Außerdem bringen auch gezielt eingesetzte Lichtquellen Wärme in die Wohnung. Indirektes Licht hinter den Möbeln setzt diese gekonnt in Szene. Eine einzelne Leseleuchte neben einem Sessel erzielt beim puristischen Stil eine intensivere Wirkung als fünf verschiedene Leuchten, die im ganzen Raum verteilt sind.


    gesehen bei MUUTO


  • gesehen bei HAY

    Die richtigen Accessoires

    Auch wenn die Möbel im Vordergrund stehen, verzichten Puristen nicht vollständig auf die Raumdekoration. Wieder steht die Qualität und Hochwertigkeit der Produkte im Vordergrund. In der puristischen Wohnung findet man mit Sicherheit keinen Teppich aus Sisal. Alle Wohnaccessoires sind sehr dezent, drängen sich nicht auf und unterstreichen die Wirkung der bewusst gewählten Reduktion. Ein Arrangement aus drei unterschiedlich großen Vasen wirkt ästhetisch.

    Kissen gibt es, wenn überhaupt, auf dem Bett, eine praktische Nackenrolle schmückt vielleicht das Sofa. Andere Wohntextilien wie Decken werden ebenso sparsam arrangiert. Vorhänge gibt es nicht. Sind sie aus einem schweren Stoff, lassen sie den Raum schnell zu dunkel erscheinen. Sind sie hingegen sehr zart, wirkt der Raum schnell zu verspielt. Eine Alternative wäre beispielsweise ein schlichtes Bambusrollo.


Moderne Sofas

Die haben Stil und Sitzfläche: Mit geschwungenen Armlehnen, verstellbaren Nackenpolstern oder im
geradlinigen, modernen Design bietet jedes Sofa auf seine Art Behaglichkeit.

Bitte Platz nehmen!

Gemütlich oder geschmackvoll? Die neuen Sofas sind beides. Wir haben für Sie Probe gesessen und präsentieren Ihnen hier aktuelle Modelle. So finden Sie sicher Ihren Favoriten, der zu Ihnen und Ihrem Einrichtungsstil am besten passt.

Das Sofa ist in jeder Wohnung der Inbegriff der Entspannung. Wo lässt es sich besser abschalten und den Stress des Tages vergessen? Wo kann man mit guten Freunden geselliger zusammensitzen? Dabei sind viele Sofas heute nicht nur nette Ruheinseln und Plauderecken, sondern gleichzeitig ein Stilbekenntnis Ihrer Besitzer. Als Mittelpunkt des Wohnzimmers können sie zeitlose Eleganz, Lässigkeit oder Lebensfreude ausstrahlen. Oder alles auf einmal. Die Modellvarianten reichen vom klassischen Zwei- oder Dreisitzer, über das praktische Ecksofa bis hin zur Chaiselongue. Sitzen Sie bequem? Dann lesen Sie weiter! Wir stellen Ihnen hier die schönsten Modelle vor.


gesehen bei FASHION FOR HOME

  • Eigenwilliger Industrie-chic

    Sie lieben Industrie-Design? Dann ist das Modell Arco von BoConcept sicher genau das richtige für Sie. Es macht sich besonders gut vor einer unverputzten Wand. Hier bildet der moosgrüne Stoff mit den feinen Paspelierungen einen interessanten Materialkontrast. Farbige Kissen peppen den Look zusätzlich auf. Ein interessanter Hingucker sind die leicht geschwungenen Armlehnen.

  • Funktionaler Klassiker

    Wer sagt, dass Funktion und Stil einander ausschließen? BoConcept beweist das Gegenteil. Das Sofa Individi aus hellgrauem Sierra-Stoff bietet mit seinem Ruhemodul und der optional erhältlichen, verstellbaren Nackenstütze die besten Voraussetzungen für eine kurze Auszeit.

  • Viel Platz zum Liegen

    Gedacht für echte Individualisten: die großzügige Liegelösung Bahir von COR. Hier schmiegt man sich zum Lesen, Fernsehen oder Entspannen an eine abgeschrägte Rückenlehne. Verschiedene Kissen leisten Gesellschaft. Auf einem passenden Hocker, ebenfalls von COR, kann man nach getaner Arbeit die Füße hochlegen.

  • Viele Teile ergeben ein Ganzes

    Willkommen in der grünen Liegelandschaft von Pascal Mourgue! Der französische Möbeldesigner hat für Ligne Roset die Sofa-Serie PATCHWORK entwickelt, die sich flexibel Ihren Wünschen anpasst.

  • Schicker Hingucker in Rot

    Beziehen Sie Stellung! Zum Beispiel mit dem Zweisitzer Ploum in leuchtendem Rot von Ligne Roset – ein Farbklecks besonders in Weiß gehaltenen Wohnbereichen. Seine halbrunde Form lädt Sie ein, Platz zu nehmen und sich entspannt zurückzulehnen.

  • Gemütlich wie die 50er-Jahre

    Ein warmer Holzton trifft auf Anthrazitgrau – und heraus kommt das Sofa Balthasar von Habitat. Es erinnert mit seinem abgerundeten, weichen Design an die 50er-Jahre – an eine Zeit, in der Schönes noch mit dem Wörtchen „adrett“ beschrieben wurde.

  • Perfekt zum Zurücklehnen

    Cognac gefällig? Die Farbe ist derzeit der Renner. Auch das Ecksofa Hudson von Studio Copenhagen trägt sie ganz stilsicher und selbstbewusst. Besonders effektvoll dazu sind starke Kontraste wie Weiß oder Schwarz.


Home-Spa nach jedem Feierabend

Sie sehnen sich nach Erholung – und können sich abends nur erschöpft aufs Sofa fallen lassen?
Wir zeigen Ihnen, wie richtige Entspannung funktioniert. Und das in den eigenen vier Wänden.


  • gesehen bei RAUMPLUS

    Kurbäder und Wellnesshotels machen sich Spa zu eigen und Sie können es auch! „Spa“ steht für den lateinischen Ausdruck „sanus per aquam“, was so viel bedeutet wie „gesund durch Wasser“. Das hat seinen Grund: Wasser ist das älteste Heilmittel der Welt. Es reinigt unseren Körper, sorgt für unsere Gesundheit und mentale wie physische Ausdauer. Das wussten auch die alten Römer und ließen prunkvolle Thermen erbauen. Im Mittelalter sorgte die Pest für ein vorzeitiges Ende des Spa. Erst im 19. Jahrhundert flammten Erholungsbäder wieder auf – und stehen seither für exklusive und oftmals sehr teure Entspannung. Zu unrecht, finden wir, und zeigen: mit wenigen Handgriffen lässt sich auch Ihr Bad in ein tägliches Home-Spa nach Feierabend verwandeln. Helles Holz, weiße Keramik und Handtücher sowie viel Tageslicht geben diesem Badezimmer einen skandinavischen Touch.  

  • Harmonische Accessoires

    Wellness bedeutet, von einer wohltuenden Atmosphäre umgeben zu sein. Egal, ob helle oder dunkle Fliesen, ältere oder kleine Räume: jedes Badezimmer lässt sich zum luxuriösen Wohlfühlort gestalten. Dafür sorgen vor allem harmonische Accessoires. Mit anderen Worten: Kosmetika und Duschlotionen gilt es je nach Geschmack in altertümlich-rustikale oder moderne Kisten zu verstauen. Lassen Sie nur Ihre täglich benötigten Utensilien zum Vorschein kommen. Das, was demonstrativ gezeigt werden sollte, sind farblich aufeinander abgestimmte Handtücher. Auch Ihre Bademäntel können an Tür oder Wand Platz finden. So fällt der Wellnesscharakter Ihres Bades jedem sofort ins Auge. Kleiner Tipp: Waschen Sie Ihre Handtücher nach dem Kauf einmal bei neunzig Grad – so nehmen sie mehr Feuchtigkeit auf und sind auch gegen Dampfbäder im Bad resistent.


    gesehen bei DURAVIT


  • gesehen bei DUSCHOLUX

    Indirektes Licht schafft Wellness

    Indirekte Lichtquellen sind essentiell für Ihr Home-Spa. Bei Dunkelheit lässt sich dies durch Kerzen und Hintergrundleuchten schnell arrangieren. Dafür, dass Sie tagsüber – trotz einfallendem Sonnenlicht –  entspannen können, sorgen halb lichtdurchlässige Plissees. Im Gegensatz zu Vorhängen lassen Plissees den Raum größer und offener wirken. Auch gegen hohe Luftfeuchtigkeit sind Plissees resistent. In warmen Farben wie kräftigem Gelb oder Ocker gehalten, verwandeln sie selbst triste Regenhimmel in wärmende Lichtstrahlen. Übrigens: Auch Räume, die kein Fenster besitzen, können wie Tageslichtbäder wirken. Denn sogenannte „Deckenfenster“ – große Leuchten, die sich in die jeweilige Deckenkonstruktion einarbeiten lassen – erwecken den Eindruck eines lichtdurchlässigen Dachs. Egal, ob fensterlos oder nicht: indirekte Lichtquellen kann es nicht genug geben. Rüsten Sie also selbst im Hochsommer Ihren Kerzenvorrat auf.  

  • Individuelles Spa-Erlebnis

    Ist Ihr Bad mit einer Wanne ausgeschmückt, steht Ihr Wellness-Programm fest: Badewasser aufgesetzt und je nach Stimmung das richtige Badesalz eingelassen. Denn: die Farbe des Wassers beeinflusst unser Gemüt. Sonnengelbes Wasser spendet Energie, grün gefärbtes Badewasser Tiefenentspannung. Mittlerweile stehen Eckbadewannen mit Whirlpool-Funktion in Sachen Wellness längst nicht mehr alleine dar; Ebenerdige Regenduschen sind voll im Trend. Duschen ist außerdem nicht nurwassersparender als Baden, die Dusche ist dank ihrer geringen Größe auch in kleine Räume integrierbar. Mitten im Raum platzierte ebenerdige Duschen sorgen dank ihrer durchsichtigen Glasfronten für einen schicken, modernen Look. Neben den üblichen rechteckigen Formen sind ovale Duschformen im Kommen. Bei heutigen Duschkonstruktionen ist ein Massagestrahl Standard. So steht Ihrem Home-Spa nichts mehr im Wege.


    gesehen bei DUSCHOLUX


Kamine

Kamine können längst nicht mehr spontan gekauft und montiert werden.
Gesetzliche Vorschriften und verschiedenste Modelle erschweren die Entscheidung.
Wir helfen Ihnen, den Überblick zu bewahren.

Der ideale Kaminkauf: Gesetzliche Verordnungen beachten

Die „Erste Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes“ ist lang – und muss beim Kauf und der Montur von Kaminen erfüllt werden. Ziel der Verordnung ist es, den Feinstaubausstoß von Kaminen in Deutschland so gering wie möglich zu halten. Die einzelnen Paragraphen und Absätze variieren ja nach Bundesland. So ist es schon beinahe ein Segen, dass die fachmännische Beratung durch einen Schornsteinfeger ebenfalls gesetzlich vorgeschrieben ist. Dieser muss unter anderem den Feuerschutz des Fußbodens sowie den Abstand des Ofenrohrs zur Wand, zu Möbeln und zu weiteren brennbaren Materialien kontrollieren. Doch damit nicht genug: die Vorschriften über beispielsweise Rauchabzüge unterscheiden sich je nach Verdichtung und Beheizung der Kaminart. Da stellt sich die Frage: Welche Kamine eignen sich am besten für welche vier Wände?


  • gesehen bei HASE


  • gesehen bei BRUNNER


  • gesehen bei KAMINE & WEIN


gesehen bei BRUNNER

Kamine vergleichen

Früher war die Sache eindeutig: offene Kamine schickten ihren Rauch durch den ebenfalls offenen Schornstein. Heute finden sich hauptsächlich geschlossene Kamine in Häusern. Der Vorteil liegt auf der Hand: weniger Feinstaub, sauberere Luft, eine geringere Brandgefahr. Zwei geschlossene Kaminarten sind Gaskamine und wasserführende Kamine. Letztere empfehlen sich, wenn Sie Kamine als Energiesparmaßnahme verwenden möchten, da sie über einen Anschluss an die zentrale Heizungslage als zusätzliches Heizsystem dienen. Gaskamine eignen sich für den praktischen Gebrauch in Mehrfamilienhäusern: Ihre Sauerstoffzufuhr kann über einen Außenwandanschluss geregelt werden.

Übrigens: Kamine haben eine andere Wärmeenergie als Öfen. Während Speckstein- oder Kachelöfen gleichmäßige Wärme für einen längeren Zeitraum abgeben, geben Kamine die gewonnene Energie sofort an die Luft wieder ab. Sprich: schnelleres Erwärmen für eine kürzere Zeitspanne. Hierbei gilt: ein bis zwei Kilowatt erhitzen durchschnittlich zehn Quadratmeter Wohnfläche.