Grundstück verkaufen: Vorbereitung ist wichtig

Erbt oder kauft man ein Grundstück, und es stellt sich heraus, dass keine Verwendung dafür besteht, so gibt es die Möglichkeit, es zu verkaufen. Doch beim Grundstücksverkauf ist es mit einem Handschlag nicht getan. So einfach man an ein Grundstück gelangen kann, so schwierig kann es werden, dieses zu verkaufen. Um ein Grundstück erfolgreich zu verkaufen ist es ratsam, unterschiedliche Faktoren zu bedenken. Fakt ist: Vorbereitung zahlt sich aus. Dazu gehört es auch, Informationen über das Grundstück einzuholen. Ist das Grundstück bereits bebaut, und falls es frei liegt, darf es überhaupt bebaut werden? Wenn die Zeichen auf Bebauung stehen, muss beispielsweise geprüft werden, wie viel Last der Untergrund verträgt oder ob bereits ein Bebauungsplan vorliegt.

Grundstücksverkauf: Gutachter ist erste Anlaufstelle

Mit dem Verkauf eines Grundstücks sind demnach einige Behördengänge verbunden. Um den Wert des Grundstücks festzustellen, empfiehlt es sich, ein unabhängiges Gutachten durch einen Sachverständigen für Grundstückswertermittlung ausstellen zu lassen. Dieses Gutachten hält nicht nur die Eigenschaften des Grundstücks fest und bestimmt demzufolge seinen Wert, sondern ist gleichzeitig auch als Steckbrief für einen potenziellen Käufer interessant. Gutachter nutzen unterschiedliche Verfahren zur Wertermittlung eines Grundstücks. Beim Vergleichsverfahren werden ähnliche Grundstücke zu dem eigenen zu Rate gezogen, um einen vergleichbaren Wert zu ermitteln. Darüber hinaus eignen sich auch weitere Verfahren, wie zum Beispiel das Ertrags- oder Sachwertverfahren, die durch Angaben über den Bodenwert und Grundstückspreis einen Kaufpreis ermitteln. Dieser ist gleichzeitig auch von der Lage des Grundstücks abhängig. Stadtnahe oder sogar innerstädtische Grundstücke erzielen in der Regel höhere Preise als jene, die ländlich gelegen sind.

Neubau-Newsletter

Freuen Sie sich auf aktuelle Informationen und Inspiration rund um Neubau-Immobilien.

Grundstück verkaufen: Kosten und Möglichkeiten

Für die Kosten der Gutachtenerstellung und des Notars kommt der Verkäufer auf. Die Notarkosten sind an eine entsprechende Gebührenordnung gebunden belaufen sich auf rund 1,5 Prozent des Grundstückswertes. Grundstücke lassen sich einfach und schnell im Internet inserieren. Zu den Werten, die im Gutachten ermittelt wurden, kann man im Netz sogleich Bilder des jeweiligen Grundstückes hochladen und so eine große Anzahl an potenziellen Käufern erreichen.

Grundstück erfolgreich mit Makler verkaufen

Nutzen Sie die gute Marktlage! Unsere Verkaufs-Experten beraten Sie gern kostenlos.

Mehr erfahren

Notar wickelt den Verkauf ab

Ist das Gutachten erstellt, so hat der potenzielle Käufer bereits eine Grundlage, um sich ein Bild vom Grundstück zu machen. Zielgruppe für einen Grundstücksverkauf sind entweder Privatpersonen, die einen Untergrund für ein Neubauprojekt suchen, oder aber Unternehmen, die gewerbliches Interesse an Baugrund haben könnten. In beiden Fällen ist es notwendig, einen Notar zu Rate zu ziehen. Dieser steht dem Verkäufer beratend zur Seite und vermittelt gleichzeitig zwischen Verkäufer und Käufer. Auch die Entwicklung des Kaufvertrages nimmt der Notar bei einem Termin vor, zu dem Käufer und Verkäufer anwesend sind. Ist die Einigung der beiden Parteien erfolgt, so ist der letzte Schritt die Umtragung der Besitzverhältnisse im Grundbuch. Die Auflassungsvormerkung wird durch den Notar im Grundbuch eingetragen. Diese sichert dem Käufer das Grundstück zu, das dann vom Verkäufer nicht mehr zurückgezogen werden kann. Gleichzeitig wird auch die Grundschuld im Grundbuch festgehalten. Da Grundstücke zum Großteil fremdfinanziert werden, muss der Wert des Darlehens eingetragen werden, das den Grundstückspreis abdecken soll. Bis zur vollständigen Grundschuldbegleichung ist so die Bank Miteigentümer des Grundstücks.

Suche nach Neubau-Immobilien

Kaufpreis bis

100000

Weitere Themen in der Neubau Welt