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Finden Sie den idealen Sanierungskredit

 

Eine neue Fassade, neue Fenster oder „aus alt mach neu“ im Badezimmer? Kein Problem mit dem passenden Sanierungskredit. Finden Sie hier die deutschlandweit besten Angebote und bringen Sie Ihre Immobilie auf Vordermann. Direkt darunter erfahren Sie, worauf Sie beim Sanierungskredit achten müssen.

 

 

 

 

Loft wird saniert

Den Wert der Immobilie zu erhalten und zu erhöhen. Das ist der eine Sinn und Zweck, den Immobilienbesitzer mit Sanierungsmaßnahmen anvisieren. Die Maßnahmen selbst können alles Denkbare umfassen. Von einem Außenanstrich und neuen Türen über neue Abwasserleitungen bis hin zu einem komplett neuen Dach zählt so ziemlich alles dazu.

Eine Grenze ist nur zu Modernisierungsmaßnahmen zu ziehen. Auch wenn der Sanierungskredit und der Modernisierungskredit am Ende oft synonym verwendet werden, sind sie in zwei konkret definierbaren Bereichen zu Hause. Und wo wir schon bei Sanierungskrediten sind – die werden Sie in vielen Fällen brauchen, um die entsprechenden Maßnahmen finanzieren und durchführen zu können.

Ein Fenstertausch oder ein neuer Fassadenanstrich könnten finanziell noch stemmbar sein. Hier kommen maximal die Kosten eines schönen Inselurlaubs auf den Plan. Anders sieht es bei umfassenderen Maßnahmen aus. Hier ist nicht mehr von „nur“ 3.000 EUR die Rede, sondern eher von 30.000 EUR oder noch mehr. Eine ziemlich stolze Summe.

Es ist also verständlich, dass Sie angesichts dieser Summen und der zu erwartenden Kreditschulden schwitzende Hände bekommen. Doch keine Sorge, wenn Sie sich einen optimalen Kredit aussuchen, sind Sie super bedient und können viele Gebühren sparen. Ganz einfach, indem Sie nur ein paar wesentliche Punkte beachten. Welche Punkte das sind, verrät Ihnen Immobilienscout24 unterhalb.

 

Gleich zum Wunschthema:

 

 

Sanierungskredit oder Baukredit?

 

Grundsätzlich sind Sanierungskredite beim Finanzieren von Sanierungsmaßnahmen empfehlenswerter als ein Baukredit. Zudem ist er auch für Modernisierungsmaßnahmen einsetzbar, sodass Sie keinen Sanierungskredit und Modernisierungskredit nebeneinander brauchen, um alle Maßnahmen finanzieren zu können.

Der Grund ist, dass bei einem Baukredit immer ein Grundbucheintrag stattfindet. Und das ist mit erhöhten Notarkosten sowie Amtskosten verbunden.

Bei Sanierungskrediten müssen Sie die Problematik nicht beachten. Sie funktionieren wie alle anderen Ratenkredite auch, eventuell ist aber ein Nachweis erforderlich, dass Sie mit dem Kredit wirklich eine Sanierung finanzieren.

Erst ab einer Kreditsumme von 50.000 EUR könnte ein Baukredit erforderlich werden.

 

 

Warum sollten Sie sich an Direktbanken wenden?

 

Wenn Sie einen Kleinkredit für überschaubare Sanierungsmaßnahmen aufnehmen, dann ist es beinahe irrelevant, ob Sie sich an Ihre Hausbank oder an eine Direktbank wenden. Bei hohen Krediten sollten Sie den Besuch bei Ihrem Bankberater in der Tat zweimal überdenken. Denn sie spielen mit dem Risiko, am Ende viel mehr zu zahlen, als erforderlich.

Der Grund dafür ist überaus simpel. Hausbanken rufen dank erhöhter Service- und Filialkosten höhere Gebühren und Zinsen auf, als es Direktbanken tun. Letztere vertreiben Ihre Sanierungskredite rein online und bieten ausschließlich Telefonservices an.

Sie haben also natürlich die beratenden Services des Bankberaters und eine Tasse Kaffee, zahlen dafür unter Umständen aber auch horrende Summen obendrauf. Und das, obwohl der Zinsunterschied vielleicht nur 1,5% umfasst. Ein entsprechendes Beispiel finden Sie weiter unten.

Ihr Bankberater kann ferner nur mit den Produkten dieser einen Bank arbeiten. Er kann Ihnen keine anderen, eventuell besseren Kredite aus anderen Häusern anbieten. So erschwert es sich auch, verschiedene Kredite miteinander zu vergleichen. Und dass es riskant ist, sofort den erstbesten Kredit zu nehmen, müssen wir wohl kaum erwähnen.

Eines sollten Sie sich immer vor Augen führen: Sie erhalten zu unterschiedlichen Konditionen ein und dasselbe Geld. Eine Onlinebank zahlt Ihnen ebenso 20.000 EUR aus wie auch der Bankberater. Warum sollten Sie im einen Fall deutlich mehr dafür bezahlen als im anderen? Das ist, als wenn Sie ein technisches Gerät vor Ort für 100 EUR kaufen und es dann online für 60 EUR wiederfinden.

 

Beispiel: Wie wirken sich verschiedene Zinssätze aus?

  • Kreditsumme: 30.000 EUR

  • Laufzeit: 72 Monate

  • Jahreszins: 2% / 3,5% effektiv

Gehen wir davon aus, dass Sie und Ihr Nachbar dieselben Sanierungsmaßnahmen vornehmen und dafür einen Sanierungskredit von 30.000 EUR aufnehmen. Rückzahlbar ist der Kredit innerhalb von 72 Monaten. Sie erhalten den Sanierungskredit bei einer Onlinebank für 2% Zinsen, Ihr Nachbar muss bei seiner Hausbank 3,5% bezahlen. Das bedeutet, dass Ihr Nachbar für seinen Kredit rund 1.400 EUR mehr als Sie bezahlt.

Sanierungskredit mit einem Zinssatz von 2%
(Ihr Kredit)
Sanierungskredit mit einem Zinssatz von 3,5%
(Kredit Ihres Nachbarn)
Wie viel ist insgesamt zurückzuzahlen? 31.843,79 EUR 33.250,20 EUR
Wie viel ist pro Jahr zurückzuzahlen? 5.307,30 EUR 5.541,70 EUR
Wie viel ist monatlich zurückzuzahlen? 442,27 EUR 461,81 EUR
Welche Zinskosten ergeben sich daraus? 1.843,79 EUR 3.250,20 EUR

 

 

Woran erkennen Sie den idealen Sanierungskredit?

 

Taschenrechner und Geld

An dem Beispiel erkennen Sie, wie relevant es ist, auf die Zinsen eines Sanierungskredits zu achten. Doch das ist nicht alles. Sie müssen darüber hinaus auch die Laufzeit / Monatsrate sowie die Option für Sondertilgungen einbeziehen. Diese drei Faktoren zeichnen den idealen Sanierungskredit – beziehungsweise jeden Ratenkredit – aus.

Die Kreditsumme sei nur am Rande erwähnt. Natürlich sollten Sie niemals einen höheren Kredit als erforderlich aufnehmen. Aber das ist selbstverständlich und soll daher keine weiteren Erklärungen erfahren. Machen Sie sich vorab einen konkreten Plan, welche Maßnahmen anstehen. Einher mit den Kosten, die auf Sie zukommen werden.

 

Zinsen

Für Sie relevant ist der effektive Jahreszins eines Sanierungskredits. Damit gemeint sind die Kosten, die dafür entstehen, dass die Bank Ihnen das Geld leiht. Sie werden stets prozentual per anno auf Basis der offenen Kreditsumme berechnet.

Das bedeutet, dass die Zinsen bei kleinen Krediten überschaubar sind und sich mit höheren Kreditsummen ebenfalls deutlich erhöhen. Und da bei vielen Sanierungskrediten hohe Summen erforderlich werden, ist es für Sie umso relevanter, auf die exakte Höhe des Jahreszinses zu achten.

Beachten Sie dabei aber, dass nicht immer der Sanierungskredit mit dem kleinsten Zins das Rennen macht. In der Liste oben wird stets der beste Zins einer Bank beworben, den aber nicht alle Kunden bekommen. Näheres dazu lesen Sie im Absatz zur Bonität. Dazu sei bereits erwähnt, dass die persönliche Bonität massiv beeinflusst, wie viel Sie für einen Kredit bezahlen.

 

Laufzeit / Monatsrate

Bei der Laufzeit ist vom Zeitraum in Jahren oder Monaten die Rede, in dem Sie Ihren Sanierungskredit abbezahlen. Die Laufzeit wirkt sich wiederum darauf aus, wie hoch die Rate ist, die Sie monatlich abbezahlen müssen.

Der Punkt ist der, dass viele Menschen in der Laufzeit das Übel eines Kredits sehen. Denn ein Jahr hintendran bedeutet, dass sie auch mehr Zinsen zahlen müssen. Doch real sieht das anders aus. Die Laufzeit wirkt sich – wenn man zumindest nur von ein bis zwei Jahren spricht – kaum auf die Zinskosten eines Kredits aus. Die bleiben fast identisch. Dafür reduziert sich aber die Monatsrate.

Rechnen Sie es sich aus. Ob Sie am Ende beispielsweise hundert Euro mehr Zinsen bezahlen, ist irrelevant, wenn dafür monatlich 50 Euro mehr auf dem Konto bleiben. Berechnen Sie anhand Ihres Einkommens und der Fixkosten, wie hoch die Monatsrate maximal sein darf. Danach suchen Sie sich den idealen Sanierungskredit, mit dem Sie in dem Rahmen bleiben.

Ein Beispiel mit einem ähnlichen Kredit wie vorhin:

  • Kreditsumme: 30.000 EUR

  • Laufzeit: 72 Monate / 84 Monate

  • Jahreszins: 3% effektiv

Sie nehmen eine Kreditsumme von 30.000 EUR auf. Anhand der Tabelle erkennen Sie, wie sich Ihre Monatsrate verändert, wenn sie ihn einmal in sechs Jahren und einmal in sieben Jahren zurückzahlen.

Sanierungskredit mit einer Laufzeit von 72 Monaten Sanierungskredit mit einer Laufzeit von 84 Monaten
Wie viel ist insgesamt zurückzuzahlen? 32.779,24 EUR 33.251,57 EUR
Wie viel ist pro Jahr zurückzuzahlen? 5.463,21 EUR 4.750,22 EUR
Wie viel ist monatlich zurückzuzahlen? 455,27 EUR 395,85 EUR
Welche Zinskosten ergeben sich daraus? 2.779,24 EUR 3.251,57 EUR

 

Option für Sondertilgungen

Sondertilgungen sind einfach erklärt. Wenn Sie während der Laufzeit mal etwas mehr Geld über haben, dann können Sie es zusätzlich zur Rate in den Sanierungskredit investieren. Damit reduzieren Sie dann die Laufzeit und auch die Zinskosten. Wenn Sie ferner einen besseren Kredit finden, können Sie den aktuellen komplett streichen und auf den besseren Kredit umschulden.

Das Problem ist, dass Sondertilgungen nicht von allen Banken akzeptiert werden. Jene Banken, die sie akzeptieren, setzen oft wiederum Limits. Das nimmt Ihnen die Flexibilität, die ein Kredit vor allem von einer so hohen Summe haben sollte. Wenn Sie in dem Moment, wo Sie es sein möchten, nicht flexibel sein können, kommt Unruhe auf. Achten Sie deshalb bei Ihrem Sanierungskredit darauf, dass Sie Sonderzahlungen zu fairen Konditionen durchführen können.

 

Gründe, warum Sie auf diese drei Faktoren achten sollten:

  • Zinsen: Sie können bei der hohen Summe zumindest Ihre Kosten reduzieren.

  • Laufzeit: Sie zahlen unter Umständen eine kleinere monatliche Rate, während die Zinskosten nahezu identisch sind.

  • Sondertilgungen: Sie sind flexibel und können mehr Geld zurückzahlen, wenn Sie es haben. Außerdem können Sie umschulden, wenn sich die Chance bietet.

 

 

 

Was müssen Sie für einen Sanierungskredit „mitbringen“?

 

Natürlich könnten wir hier nun eine Liste mit allen denkbaren Voraussetzungen einbauen, die Sie erfüllen müssen. Dass Sie mindestens 18 Jahre alt sind und in Deutschland leben beispielsweise. Das versteht sich aber alles von selbst. Was sich wiederum nicht von selbst versteht, ist der Faktor „ausreichende Bonität“ oder ausreichende SCHUFA.

Mit der Bonität einer Person wird beschrieben, wie wahrscheinlich diese Person ihren Pflichten aus dem Kredit problemlos nachkommen kann. Oder anders herum formuliert, beschreibt die Bonität oder der Score bei der SCHUFA das Ausfallrisiko des Anbieters. Sie ist temperamentvoll, könnte man schreiben, denn sie kann so manchen perfekten Kreditdeal einfach platzen lassen.

Für eine ausreichende Bonität brauchen Sie mindestens ein festes und vertretbares Monatseinkommen und müssen finanziell vertrauensstark sein. Anderenfalls erhalten Sie nicht den in der Liste beworbenen Superzins, sondern müssen sich mit höheren Kosten zufriedenstellen.

Damit Sie aber nicht plötzlich von einem höheren Zinssatz überrascht werden, sind in der Liste noch weitere Zinssätze vertreten. Einmal der Maximalzins des Anbieters und einmal der 2/3-Zinssatz. Ersterer nennt den höchsten Prozentsatz, den ein Anbieter für Zinsen aufruft. Der 2/3-Zinssatz beschreibt wiederum die Höhe der Zinsen, die die meisten Kunden des Anbieters zahlen müssen. Und zwar mindestens zwei Drittel der Kunden.

Aufbauend zum effektiven Jahreszins an sich, lohnt es sich, beide Werte direkt in den Vergleich einzubeziehen. So werden Sie auch merken, dass der Sanierungskredit auf Platz eins in vielen Fällen nicht der beste für Sie ist.

Beachten Sie auch noch, dass Sanierungskredite normalerweise nur bis zu einer Höhe von 50.000 EUR ausbezahlt werden. Brauchen Sie mehr Geld, dann sollten Sie sich nach Baufinanzierungen umsehen.

 

 

Werden Sanierungen staatlich gefördert?

 

Gerade im Bereich der Modernisierungen und Sanierungen kommen oft staatliche Förderungen auf den Tisch. Verantwortlich dafür ist in den meisten Fällen die KFW (Kreditanstalt für Wiederaufbau). Sie bezuschusst Kredite mit besonders attraktiven Konditionen, auch Tilgungszuschuss genannt. Sofern sich die Sanierungsmaßnahmen denn in erster Linie positiv auf die Energiebilanz der Immobilie auswirken oder wenn es sich um Umbauten zum seniorengerechten Wohnen handelt.

Sofern Sie über Sanierungsmaßnahmen rein zum Erhöhen des Immobilienwerts aber ohne besondere Auswirkungen auf die Energiebilanz des Hauses nachdenken, sind staatliche Zuschüsse wahrscheinlich nicht erhältlich. Es muss im Kern immer einer der soeben erwähnten Hintergründe erfüllt sein.

Dabei ist zu beachten, dass Sie sich für die Förderung nicht direkt an die KFW wenden können. Die Bank, bei der Sie Ihren Sanierungskredit aufnehmen, ist mit der KFW verbunden und prüft, ob Sie einen Tilgungszuschuss erhalten könnten oder nicht. Zudem holt sie ihn dann ein. Wenden Sie sich für Näheres direkt an die Bank.

 

 

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