Mietspiegel Reutlingen

Mietspiegel Reutlingen: Mietniveau folgt bundesdeutschem Trend

Die Stadt Reutlingen ist die jüngste und kleinste der neun Großstädte in Baden-Württemberg. Die Einwohnerzahl liegt seit 1995 stabil bei etwa 110.000. Im Mietspiegel Reutlingen spiegelt sich der bundesdeutsche Trend wider, dass kleine Wohnungen bei Single-Haushalten und Studenten sehr beliebt sind. Die hohe Nachfrage resultiert in deutlichen Mieterhöhungen, sodass kleine Wohnungen mit Blick auf den Quadratmeter-Preis teurer sind als größere Wohnungen. Des Weiteren wirkt sich die geografische Nähe zu Stuttgart auf das Mietpreisniveau der Region aus. Daher liegen die durchschnittlichen Nettokaltmieten für Reutlingen in der Regel über dem baden-württembergischen und über dem bundesdeutschen Durchschnitt.

Mietspiegel für Reutlingen von Verbänden anerkannt

Seit dem Jahr 1972 erstellt die Stadt Reutlingen regelmäßig einen qualifizierten Mietspiegel. Wie bei einem einfachen Mietspiegel ist der qualifizierte Mietspiegel von Interessenvertretern der Vermieter sowie der Mieter anerkannt. Darüber hinaus beruht die Datenerhebung eines qualifizierten Mietspiegels auf wissenschaftlichen Standards. Der qualifizierte Mietspiegel für Reutlingen wurde vom Mieterbund Reutlingen-Tübingen e. V. und der Eigentümerschutzgemeinschaft Haus & Grund Reutlingen und Region e. V. anerkannt. Der aktuelle Mietspiegel für Reutlingen ist in der Regel bei den genannten Stellen als Datei oder gedrucktes Exemplar gegen eine Gebühr erhältlich.

Fakten zum Mietspiegel im Überblick

Der Mietspiegel einer Stadt oder Gemeinde gibt für den frei finanzierten Wohnungsbau eine Übersichtsdarstellung über die ortsüblichen Nettokaltmieten von Wohnungen. Mieter und Vermieter können bei Streitfällen den Mietspiegel konsultieren, um beispielsweise Gerichtsverfahren im Zuge von Mieterhöhungen zu vermeiden. Der Mietspiegel einer Stadt ermöglicht Mietinteressenten einen Einblick über das Mietpreisniveau der Stadt oder der Gemeinde, in dem eine Wohnung oder ein Haus gemietet werden soll. Mietspiegel dienen der Transparenz auf dem Wohnungsmarkt, weshalb der Gesetzgeber vorsieht, dass Gemeinden in Deutschland einen Mietspiegel erstellen sollen – allerdings nur dann, wenn dies mit vertretbarem Aufwand möglich ist und grundsätzlich ein Bedürfnis dazu besteht. Die Grundlage zur Berechnung des Mietspiegels bilden in der Regel Faktoren wie beispielsweise das Baujahr und der Zustand des Wohnhauses oder die Lage der Immobilie. Auch wohnwerterhöhende oder wohnwertmindernde Kriterien einer Wohnung oder eines Einfamilienhauses werden in einem Mietspiegel berücksichtigt.

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