Mietspiegel Oldenburg

Bisher kein repräsentativer Mietspiegel Oldenburgs erstellt

Der Gesetzgeber hat Städte und Gemeinden durch § 558 c des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) dazu verpflichtet, einen Mietspiegel zu erstellen. Jedoch besteht keine Pflicht zur Erhebung eines Mietspiegels, wenn kein öffentliches Interesse dazu besteht oder der Aufwand nicht zu vertreten wäre. Der Mietspiegel ermittelt die ortsüblichen Vergleichsmieten in der Regel in Kategorien nach Wohnlage und Baujahr der Immobilie. Im Ergebnis entsteht eine Mietpreisspanne, die für vergleichbare Objekte herangezogen werden kann. Anhand unterschiedlicher wohnwerterhöhender oder wohnwertmindernder Faktoren können Mietinteressenten oder Mieter eine zu erwartende ortsübliche Nettokaltmiete für eine bestimmte Immobilie errechnen. Daher ist im Allgemeinen ein Mietspiegel eine geeignete Grundlage, den Mietmarkt transparent zu halten und beiden Mietparteien eine breite Informationsbasis bereitzustellen.

Anbieter erstellen informative, jedoch nicht repräsentative Mietspiegel für Oldenburg

Ein einfacher oder qualifizierter Mietspiegel, der im Auftrag einer Stadt erstellt und von Interessenvertretern der Mieter und Vermieter anerkannt wird, besitzt eine starke Gültigkeit. So lassen sich beispielsweise Mietspiegel im Zuge von Mieterhöhungen von beiden Mietparteien als Beweisgrundlage heranziehen, die von Gerichten in der Regel zugelassen werden. Bei Mietstreitigkeiten in Zuge von Mietfestsetzungen oder Mieterhöhungen kann gegebenenfalls eine Mietdatenbank zurate gezogen werden, in der wie im Mietspiegel ortsübliche Vergleichsmieten erfasst sind. Eine solche Mietdatenbank besteht in Oldenburg zwar nicht, freie Anbieter stellen aber für Oldenburg Mietspiegel bereit, die auf den unternehmenseigenen Daten beruhen. Diese Mietspiegel sind nicht repräsentativ und in der Regel nicht von Interessenvertretern der Mietparteien anerkannt. Jedoch sind sie eine gute Alternative, für Städte, Gemeinden oder ganz spezifische Stadtteile einen Überblick über die möglichen ortsüblichen Mietpreise zu erhalten.

Mietpreisniveau Oldenburg: Dobben und das Gerichtsviertel mit den höchsten Mieten

Die mittleren Mietpreise der Stadt Oldenburg liegen über dem bundesdeutschen Durchschnitt, wobei sich innerhalb der Stadt drei Mietpreiskategorien ausmachen lassen. Die beiden Stadtteile Dobben und das Gerichtsviertel weisen die höchsten ortsüblichen Vergleichsmieten auf. Die Stadtteile des Zentrums und im Westen von Oldenburg haben ein Mietpreisniveau, welches im Mittel moderat über dem bundesdeutschen Schnitt liegt. Für das restliche Stadtgebiet, an den südlichen Stadtgrenzen Oldenburgs wie in Tweelbäke und im Norden der Stadt wie in Ofenerdiek, sind die Mietpreise auf bundesdeutschem Niveau.

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