Mietspiegel Magdeburg

Mietspiegel: Magdeburgs Einwohnerzahl langfristig rückläufig

Die Einwohnerzahl Magdeburgs liegt seit dem Jahr 2000 stabil bei etwa 230.000 Einwohnern. Aufgrund der demografischen Entwicklung gingen wissenschaftliche Prognosen des Statistischen Bundesamtes und der Bertelsmann-Stiftung davon aus, dass die Einwohnerzahl bis zum Jahr 2030 deutlich sinken wird. Die mittlerweile aktualisierten Prognosen gehen nunmehr nur von einem leichten Rückgang der Einwohner bis zum Jahr 2030 aus. Im Mietspiegel Magdeburg, der von freien Anbietern erstellt wurde, zeigt sich eben diese Entwicklung auch in dem ausgeglichenen Gefüge für Mietwohnungen in Magdeburg. Lediglich in Magdeburg-Nordwest, Hopfengarten und Werder liegen die durchschnittlichen Nettokaltmieten über dem innerstädtischen Mietpreisniveau. Insgesamt fallen die Mieten in Magdeburg höher aus als der sachsen-anhaltinische Durchschnitt, liegen aber deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. So werden beispielsweise für eine 30-Quadratmeter-Wohnung in Magdeburg im Schnitt 6,01 Euro pro Quadratmeter verlangt. In Sachsen-Anhalt liegt der Mittelwert hingegen bei 5,90 Euro. Der deutschlandweite Schnitt liegt allerdings bei 8,62 Euro. 

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Angaben in Mietspiegeln für Magdeburg nicht repräsentativ

Die Stadt Magdeburg selbst erstellt keinen qualifizierten oder einfachen Mietspiegel. Zwar sieht der Gesetzgeber vor, dass ein Mietspiegel von der Gemeinde erstellt werden soll, wenn ein Bedürfnis dazu besteht und es mit vertretbarem Aufwand möglich ist. Eine Vielzahl an Gemeinden Sachsen-Anhalts verzichtet jedoch auf die Erstellung eines Mietspiegels. Somit müssen sich Wohnungsinteressenten darüber im Klaren sein, dass unter der Bezeichnung „Mietspiegel Magdeburg“ Daten angegeben werden, die nicht von Interessenvertretern der Mieter und Vermieter anerkannt sein müssen.

Informationen zu Mietspiegeln

Ein Mietspiegel gibt für den frei finanzierten Wohnungsbau eine Übersichtsdarstellung darüber, wie hoch die ortsübliche Netto-Kaltmiete für Wohnungen ausfällt. Es ist jedoch zwischen verschiedenen Ausprägungen von Mietspiegeln zu unterscheiden. Die Grundlage zur Berechnung des qualifizierten Mietspiegels bilden unterschiedliche wissenschaftlich ermittelte Faktoren wie beispielsweise das Baujahr und der Zustand des Wohnhauses, die Lage der Immobilie und weitere wohnwertmindernde oder wohnwerterhöhende Kriterien. Wohnwertmindernde Faktoren sind beispielsweise:

  • Elektroleitungen über Putz
  • starke Belastung durch Verkehrslärm
  • kein abschließbarer Kellerraum und keine abschließbare Bodenkammer

Zu den wohnwerterhöhenden Faktoren zählen unter anderem:
  • Wanne und separate Duschkabine
  • Fußbodenheizung in mindestens einem Wohnraum
  • Abstellraum in der Wohnung

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