Mietspiegel Ludwigsburg

Mietspiegel: Ludwigsburg erstellt qualifizierten Mietspiegel

Die Stadt Ludwigsburg gibt zweijährlich die Fortschreibung des qualifizierten Mietspiegels in Auftrag. Unterstützend wirkt ein Arbeitskreis mit, dem der DMB-Mieterbund für Stadt und Kreis Ludwigsburg e. V., der Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümerverein Haus&Grund Ludwigsburg e. V. und der Immobilienverband Deutschland-IVD Süd e. V. angehören. Der Mietspiegel für Ludwigsburg wird von der Stadt kostenfrei als Datei auf der Internetseite bereitgestellt. Gegen Zahlung einer Schutzgebühr kann der Mietspiegel als Broschüre käuflich erworben werden. 

Nähe zu Stuttgart beeinflusst die Werte des Mietspiegels für Ludwigsburg

Die Stadt Ludwigsburg liegt in unmittelbarer Nähe des Großraums Stuttgart. Aus diesem Grund werden die Mietpreise in diesem Gebiet maßgeblich durch die Großstadtnähe bestimmt. Auf die Mittelwerte der ortsüblichen Nettokaltmieten für Ludwigsburg gesehen bedeutet dies, dass diese sehr deutlich über dem bundesdeutschen und noch stark über baden-württembergischen Durchschnitt liegen. Die vergleichsweise hohen Grundmieten entstehen in der Stadt Ludwigsburg nicht durch einen überdurchschnittlichen Zuzug von Einwohnern. Die Einwohnerzahl liegt relativ stabil bei etwa 87.000 Menschen. Bezüglich der Wohnungsgrößen wird unter Berücksichtigung der Daten des Ludwigsburger Mietspiegels deutlich, dass die ortsüblichen Nettokaltmieten für Wohnungen bis etwa 40 Quadratmeter wesentlich über dem durchschnittlichen Mietpreisniveau der Stadt Ludwigsburg liegen. In Ludwigsburg schlägt sich die bundesweit hohe Nachfrage nach 1- und 2-Raum-Wohnungen in der höheren Grundmiete nieder. Ursächlich ist die konstant steigende Zahl von Einpersonenhaushalten. Das geringe Angebot von Wohnungen mit einer Wohnfläche von bis zu 40 Quadratmetern und die überdurchschnittlich hohe Mobilität der Einpersonenhaushalte führen zu höheren Grundpreisen und höheren Neuvermietungsquoten. In den vergangenen zwei Jahren ist die durchschnittliche Netto-Kaltmiete von 7,75 Euro auf 7,86 Euro pro Quadratmeter gestiegen, was einer jährlichen Steigerungsrate von 0,7 Prozent entspricht. In einigen Wohnflächeklassen fällt die Steigerung mit bis zu 2,2 Prozent jedoch deutlich höher aus. 

Mietspiegel bieten Überblick über die ortsüblichen Vergleichsmieten

Mietspiegel dienen dazu, den Mietmarkt transparent zu gestalten. Für den frei finanzierten Wohnungsbau geben Mietspiegel die durchschnittlichen ortsüblichen Nettokaltmieten an. Anhand dieser Werte können Mieter für ihre Wohnung ermitteln, ob die Miete dem ortsüblichen Niveau entspricht. Städte und Gemeinden sind nach § 558d des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) dazu angewiesen, einen Mietspiegel zu erstellen. Dies gilt, sofern ein öffentliches Interesse an einem Mietspiegel besteht und dessen Erstellung mit vertretbarem Aufwand möglich ist. Qualifizierte Mietspiegel werden auf Grundlage wissenschaftlicher Methoden erhoben. Diese und einfache Mietspiegel werden in der Regel durch Interessenvertreter von Mietern und Vermietern anerkannt. Darüber hinaus bieten auch einige Unternehmen auf eigener Datengrundlage Mietspiegel für Städte und Gemeinden an, die jedoch nicht repräsentativ sind. Mietspiegel sollen den Wohnungsmietmarkt für sämtliche Beteiligte transparent gestalten und dienen als Begründungsmittel für Mieterhöhungen.

MietpreisCheck - Wie fair ist der Mietpreis für Ihre Wohnung?

Die Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete ist meist mit Aufwand verbunden. Eine erste Einschätzung erhalten Sie aber schon jetzt mit dem MietpreisCheck von ImmobilienScout24.

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