Mietspiegel Krefeld

Mietspiegel: Krefeld mit stabiler Einwohnerzahl und ausgeglichenem Mietmarkt

Der Mietspiegel Krefeld wird regelmäßig vom Verein der Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer für Krefeld und Niederrhein e. V. und dem Mieterverband Niederrhein e. V. erstellt. Die Broschüre der Mietrichtwerte kann gegen Zahlung einer Gebühr bei den genannten Vereinen erworben werden. Die Anerkennung der erhobenen Daten im Mietspiegel durch die Interessenvertreter der Mieter und Vermieter bildet die Grundlage zur Ermittlung der ortsüblichen durchschnittlichen Nettokaltmieten. Die stabile Einwohnerzahl von etwa 235.000 Personen wirkt ausgleichend auf das Mietpreisniveau der Stadt Krefeld.

Hohe Nachfrage nach kleinen Wohnungen

Die kreisfreie Stadt Krefeld weist ein relativ ausgeglichenes Mietpreisniveau auf. Insgesamt liegen die durchschnittlichen Nettokaltmieten leicht unter dem bundesdeutschen und unter dem nordrhein-westfälischen Durchschnitt. Durch die relativ stabile Einwohnerzahl Krefelds sind Angebot und Nachfrage nach Immobilien ausgeglichen. Einzig für kleine Wohnungen bis 40 Quadratmeter liegen die Mietpreise je Quadratmeter über dem Durchschnitt. Somit folgt der Immobilienmarkt Krefelds dem bundesdeutschen Trend. Als Ursache dafür sind primär der Anstieg der Single-Haushalte in Deutschland und die erhöhte Mobilität und Fluktuation von Ein-Personen-Haushalten zu nennen. Innerhalb der Stadtgrenzen Krefelds lassen sich Unterschiede im Mietpreisniveau erkennen. Die begehrten Immobilien im Innenstadtbereich führen in den Stadtteilen Bockum und Verberg zu leicht überdurchschnittlichen Mietpreisen gegenüber dem restlichen Stadtgebiet Krefelds. Diese Stadtteile sind aufgrund der zentralen und doch ruhigen Lage für Mietinteressenten attraktiv. Die höchsten durchschnittlichen Nettokaltmieten werden im Stadtteil Forstwald gezahlt. Die Stadtrandlage Forstwalds, die vielen Wälder und die geringe Bevölkerungsdichte gegenüber dem Stadtgebiet machen Forstwald primär zu einem Wohngebiet mit Einfamilienhäusern.

Mietspiegel: Fakten im Überblick

Im Allgemeinen werden Mietspiegel erstellt, um den Mietmarkt einer Stadt oder eines Kreises transparent zu gestalten. Die angegebenen ortsüblichen Nettokaltmieten für den frei finanzierten Wohnungsbau dienen Vermietern als Richtwerte bei der Festsetzung oder Erhöhung von Mietpreisen. Der Gesetzgeber hat festgeschrieben, dass nach § 558c BGB bundesdeutsche Gemeinden verpflichtet sind, einen Mietspiegel zu erstellen, damit Mieter und Vermieter auf deren Grundlage Mietstreitigkeiten vermeiden oder beilegen können. Ist die Erstellung für Gemeinden mit einem nicht vertretbaren Aufwand verbunden oder existiert kein öffentliches Bedürfnis, sind sie von der Pflicht der Erstellung eines Mietspiegels befreit. Daher existieren im Wesentlichen drei Formen von Mietspiegeln. Qualifizierte Mietspiegel werden unter Verwendung von wissenschaftlichen Methoden erstellt und sind meist von der Stadt oder der Gemeinde sowie den Interessenvertretern von Vermietern und Mietern anerkannt. Für den einfachen Mietspiegel wird eine breite Datenbasis zur Erhebung verwendet. Durch die Anerkennung durch Mietervereine und Eigentümer-Verbände erlangt dieser Gültigkeit. Mietspiegel freier Anbieter sind hingegen nicht repräsentativ. Auf eigenem Datenmaterial erhoben, werden diese oftmals nicht von Interessenvertretern anerkannt und bilden so lediglich eine Übersichtsdarstellung des Mietpreisniveaus für Städte und Gemeinden. 

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