Mietspiegel Ingolstadt

Mietspiegel: Ingolstadt mit überdurchschnittlichen Mieten

Da gegenwärtig für Ingolstadt weder ein einfacher noch ein qualifizierter Mietspiegel erstellt wird, sind die Angaben freier Anbieter eines Mietspiegels zu durchschnittlichen Nettokaltmieten in Ingolstadt nicht repräsentativ. Aus diesem Grund sollten Mietinteressenten mehrere Mietpreisspiegel miteinander vergleichen, da die angegebenen Werte sich deutlich unterscheiden können. Mit etwa 128.000 Einwohnern ist Ingolstadt die fünftgrößte Stadt Bayerns. Im Großraum Ingolstadt leben etwa 500.000 Menschen im unmittelbaren Einzugsgebiet. Die Stadt weist eine überdurchschnittliche Bevölkerungszunahme bei jungen Einwohnern auf. Die Beliebtheit der Stadt bei Arbeitnehmern im Automobil- und Maschinenbau sowie bei Studenten an den städtischen Hochschulen führt dazu, dass die Mieten in Ingolstadt über dem bayrischen Durchschnitt liegen und in den letzten Jahren deutlich gestiegen sind. Innerhalb der Stadt gibt es je nach Stadtteil Unterschiede im Preisniveau bei Nettokaltmieten: Während im Nordosten der Stadt für eine Mietwohnung im Schnitt 6,65 Euro pro Quadratmeter gezahlt werden, fallen die Mieten im Nordwesten mit durchschnittlich 13,54 Euro pro Quadratmeter mehr als doppelt so hoch aus.

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Informationen zum Mietspiegel für Ingolstadt

Mietspiegel geben für den frei finanzierten Wohnungsbau eine Übersichtsdarstellung darüber, wie hoch die ortsübliche Netto-Kaltmiete für Wohnungen aussfällt. Die Grundlage für die Berechnung des Mietspiegels bilden in der Regel unterschiedliche Faktoren wie beispielsweise das Baujahr und der Zustand des Wohnhauses, die Lage der Immobilie sowie gegebenenfalls weitere wohnwertmindernde oder wohnwerterhöhende Kriterien. Für Ingolstadt sind mehrere Mietspiegel verfügbar, die allerdings keinen repräsentativen Charakter aufweisen. Die Ermittlung der durchschnittlichen Mieten erfolgt anhand von Daten, die unterschiedliche Unternehmen für Ingolstadt erhoben und ausgewertet haben. Dies bedeutet gleichermaßen, dass Mietspiegel für Ingolstadt weder von Vertretern von Mieterverbänden noch von Eigentümer- und Vermietergruppen anerkannt sind. Ein qualifizierter Mietspiegel hingegen bereitet eine Vielzahl an statistischen Daten wissenschaftlich auf. Einfache Mietspiegel verwenden ebenfalls statisches Material, welches ausgewertet sowie aufbereitet wird und von Mieter- und Vermietervertretern anerkannt wird. Allerdings folgt die Datenerhebung und -auswertung nicht wissenschaftlichen Standards. Zwar sieht der Gesetzgeber vor, dass ein Mietspiegel von einer Gemeinde erstellt werden soll. Dies gilt jedoch nur, wenn ein Bedarf hieran besteht und es mit vertretbarem Aufwand möglich ist. Eine Vielzahl bundesdeutscher Gemeinden verzichtet daher auf die Erstellung eines Mietspiegels.