Mietspiegel Heilbronn

Mietspiegel: Heilbronn erstellt qualifizierten Mietspiegel im Zwei-Jahres-Turnus

Der Mietspiegel Heilbronn wird in einem Turnus von zwei Jahren von der Stadt Heilbronn erstellt. Es handelt sich um einen qualifizierten Mietspiegel, der auf Grundlage wissenschaftlicher Methoden erstellt wird. Die verwendeten Daten ergeben eine Übersichtsdarstellung über die ortsüblichen Nettokaltmieten für Heilbronn. Diese gelten für den frei finanzierten Wohnungsbau und sind stark vereinfacht als Mittelwerts-Tabelle auf der Internetseite der Stadt Heilbronn kostenlos verfügbar. Eine ausführliche Fassung kann gegen eine Gebühr bei den Bürgerämtern der Stadt Heilbronn erworben werden. Für das Stadtgebiet ergibt sich im Mittel ein ausgeglichenes Mietpreisniveau, welches sich jedoch je nach der jeweiligen Wohnungsgröße deutlich unterscheiden kann.

Heilbronn: Kleine Wohnungen mit dem höchsten Mietgrundpreis je Quadratmeter

Werden die Mittelwerte des Mietspiegels von Heilbronn zugrunde gelegt, ergibt sich für die Stadt ein ausgeglichenes Mietpreisniveau, das über dem bundesdeutschen, jedoch unter dem baden-württembergischen Durchschnitt liegt. Innerhalb der Stadt sind keine besonders begehrten Stadtteile auszumachen, die deutlich über dem stadtweiten Mietpreisniveau liegen würden. Obwohl die wirtschaftliche Struktur der Stadt sich in den letzten Jahren stark verändert hat, kommt dem produzierenden Gewerbe weiterhin eine bedeutende Rolle zu. Etwa ein Drittel der erwerbstätigen 116.000 Einwohner arbeiten im industriellen Sektor. Die breit gemischte Bevölkerungsstruktur und das Fehlen ausgewiesener Trendviertel wirken sich ausgleichend auf das Mietpreisniveau Heilbronns aus. Einzig für kleine Wohnungen bis 40 Quadratmeter bewegen sich die ortsüblichen Nettokaltmieten der Stadt auf ähnlichem Niveau. Da bundesweit die Zahl der Ein-Personen-Haushalte zunimmt, besteht auf dem Mietmarkt eine erhöhte Nachfrage nach Ein-Raum- oder kleinen Zwei-Raum-Wohnungen. Durch diesen Umstand und der damit verbundenen höheren Wiedervermietungsquote dieser Wohnungen ergibt sich für sie je Quadratmeter ein wesentlich höherer Grundpreis im Vergleich zu größeren Wohnungen.

Auch nicht repräsentative Mietspiegel bieten Orientierungshilfe

Mietspiegel geben für den frei finanzierten Wohnungsbau eine Darstellung zu den Nettokaltmieten, die für Städte und Gemeinden ortsüblich zu erwarten sind. Qualifizierte und einfache Mietspiegel sind in der Regel von öffentlichen Stellen beauftragt und von Interessenvertretern der Mieter und Vermieter anerkannt. Auf Grundlage der Werte des Mietspiegels können sich Mietparteien über die Festsetzung der Miethöhe austauschen, um Unklarheiten sowie Streitigkeiten zu vermeiden. Der Mietmarkt wird durch Mietspiegel transparent gestaltet. Nicht repräsentative Mietspiegel werden von freien Anbietern auf Grundlage eigener Daten erstellt, um Entwicklungen der Mietpreise darstellen zu können. Falls die jeweilige Stadt die Erstellung eines repräsentativen Mietspiegels nicht beauftragt hat, bieten diese zumindest eine grobe Orientierung auf dem Mietmarkt.

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