Mietspiegel Chemnitz

Chemnitz stoppt Bevölkerungsrückgang

Seit dem Jahr 1990 hat die Stadt Chemnitz einen Bevölkerungsrückgang von fast 50.000 Einwohnern zu verzeichnen. Prognosen gehen jedoch davon aus, dass der hohe Wegzug ein Ende hat und die künftigen Bevölkerungsentwicklungen lediglich den natürlichen Schwankungen unterliegen werden. Bis zum Jahr 2030 soll die Einwohnerzahl von Chemnitz stabil bei etwa 230.000 bis 240.000 Einwohnern liegen. Der Mietspiegel Chemnitz offenbart eine Besonderheit des Mietpreisniveaus der Stadt. Entgegen dem bundesdeutschen Trend fallen in Chemnitz die durchschnittlichen ortsüblichen Nettokaltmieten für kleine Wohnungen nicht deutlich höher aus als für größere Wohnungen. Das durchschnittliche Mietpreisniveau für Chemnitz liegt sowohl unter dem sächsischen als auch unter dem bundesdeutschen Durchschnitt.

Der Mietspiegel für Chemnitz im Überblick

Den ersten Mietspiegel hat die Stadt Chemnitz im Jahr 1997 erstellt. Der Mietspiegel Chemnitz ist ein qualifizierter Mietspiegel. Wie bei einem einfachen Mietspiegel ist der qualifizierte Mietspiegel von Interessenvertretern der Vermieter als auch der Mieter anerkannt. Die Datenerhebung eines qualifizierten Mietspiegels muss gemäß § 558d BGB auf wissenschaftlichen Standards beruhen. Der qualifizierte Mietspiegel für Chemnitz wird durch eine Arbeitsgruppe, zu deren Mitgliedern unter anderem der Mieterverein Chemnitz und Umgebung e. V., der Haus- und Grundbesitzerverein Chemnitz und Umgebung e. V. sowie die Haus & Grund Eigentümerschutz-Gemeinschaft Chemnitz und Umgebung e. V. zählen. Der Mietspiegel für Chemnitz ist als Datei oder gedrucktes Exemplar gegen eine Gebühr erhältlich.

Zweck des Mietspiegels

Mietspiegel dienen der Transparenz auf dem Wohnungsmarkt, da er eine Übersichtsdarstellung über die ortsüblichen Nettokaltmieten für frei finanzierte Wohnungen gibt. Der Mietspiegel ermöglicht Mietinteressenten, sich einen Überblick über das Mietpreisniveau der Stadt oder der Gemeinde zu verschaffen, in dem sie eine Wohnung oder ein Haus mieten wollen. Für Vermieter bietet der Mietspiegel eine Grundlage für die Festsetzung oder Erhöhung der Mietpreise. Der Gesetzgeber sieht vor, dass Gemeinden in Deutschland einen Mietspiegel erstellen sollen. Jedoch nur, wenn dies mit vertretbarem Aufwand möglich ist und grundsätzlich ein öffentliches Interesse besteht. Die Grundlage zur Berechnung des Mietspiegels bilden in der Regel Faktoren wie das Baujahr, der Zustand des Wohnhauses oder die Lage der Immobilie. Darüber hinaus werden in einem Mietspiegel wohnwerterhöhende oder wohnwertmindernde Kriterien einer Wohnung oder eines Einfamilienhauses berücksichtigt. Keine Berücksichtigung finden hingegen die Betriebskosten.

MietpreisCheck - Wie fair ist der Mietpreis für Ihre Wohnung?

Die Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete ist meist mit Aufwand verbunden. Eine erste Einschätzung erhalten Sie aber schon jetzt mit dem MietpreisCheck von ImmobilienScout24.

Mietpreis überprüfen