Mietspiegel Bamberg

Besonderheit Bamberg: Universitätsstadt und Standort für US-Truppen

Die Stadt Bamberg ist keine typische Zuwanderungsstadt, die Einwohnerzahl liegt konstant bei etwa 70.000. Zwei Faktoren bedingen jedoch dennoch eine relativ aktive Bevölkerungsbewegung, die sich auf die Entwicklungen des Mietpreises auswirkt. Die Otto-Friedrich-Universität Bamberg gehört mit etwa 12.000 Studenten zu den mittelgroßen Universitäten in Bayern. Dementsprechend prägt auch das studentische Leben die Stadt. Aufgrund der hohen Fluktuationsraten unter Studenten haben sich mit Blick auf den Mietspiegel Bambergs gerade bei kleinen Wohnungen überdurchschnittliche Mietpreiserhöhungen eingestellt. Ähnlich verhält es sich mit den mehr als 4000 stationierten US-Soldaten und ihren Angehörigen. Laut dem Mietspiegel Bamberg liegt der innenstädtische Bereich über dem Mietpreisniveau des restlichen Stadtgebiets. Im Gesamtblick liegen die durchschnittlichen Nettokaltmieten der Mietspiegel Bambergs über dem bundesdeutschen Schnitt aber unter dem bayerischen Durchschnitt.

Mietspiegel für Bamberg nicht anerkannt

Der letzte vonseiten der Vermieter- und Mietervertreter anerkannte Mietspiegel für Bamberg stammt aus dem Jahr 2002. Zwar sieht der Gesetzgeber vor, dass ein Mietspiegel von der Gemeinde erstellt werden soll, wenn ein Bedürfnis dazu besteht und es mit vertretbarem Aufwand möglich ist. Viele Gemeinden verzichten jedoch auf die Erstellung eines Mietspiegels. Für Wohnungsinteressenten bedeutet dies, dass unter der Bezeichnung Mietspiegel Bamberg Daten von freien Anbietern zur Verfügung gestellt werden, die nicht von Interessenvertretern der Mieter und Vermieter anerkannt sein müssen. Angesichts der Entwicklung des Mietpreisniveaus in Bamberg in den letzten Jahren sind die Interessenvertreter von Mietern und Vermietern jedoch an der Erstellung eines anerkannten Mietspiegels interessiert. 

Mietspiegel: Übersicht über ortsübliche Netto-Kaltmieten

Mietspiegel geben für den frei finanzierten Wohnungsbau eine Übersicht darüber, wie hoch die ortsübliche Netto-Kaltmiete für Wohnungen ausfällt. Die Grundlage zur Erstellung des Mietspiegels bilden unterschiedliche Faktoren wie beispielsweise die Lage der Immobilie, das Baujahr und der Zustand des Wohnhauses. Auch wohnwerterhöhende oder wohnwertmindernde Kriterien einer Wohnung oder eines Einfamilienhauses werden in einem Mietspiegel berücksichtigt. Wohnungssuchende oder Mieter können sich auf Grundlage des Mietspiegels darüber informieren, ob die Miete der Wohnung im Mietspiegel dem Durchschnitt entspricht oder davon deutlich abweicht. Mietspiegel dienen der Transparenz des Wohnungsmarktes und als Grundlage für Verhandlungen von Mietern und Vermietern bei Streitigkeiten, um mögliche Gerichtsverfahren im Zuge von Mieterhöhungen zu vermeiden.

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