Vermögensaufstellung schafft Klarheit

Zukunftsplanung mit Übersicht über Finanzen

Die wenigsten Menschen wissen, wie groß ihr Vermögen eigentlich genau ist. Doch es gibt Situationen im Leben, in denen man den Überblick braucht. Eine Immobilienbewertung kann bei dieser Vermögensaufstellung sehr hilfreich sein.

Was ist eine Vermögensaufstellung?

Eine Vermögensaufstellung macht die Höhe und die Verfügbarkeit Ihres persönlichen Vermögens transparent. Die Basis dafür bildet eine finanzielle Bilanz – das heißt, Besitz und Schulden werden gegenübergestellt, und was nach Abzug aller Verbindlichkeiten übrig bleibt, ist das Vermögen.

Haben…

In einer Vermögensaufstellung werden alle Besitztümer berücksichtigt. Denn zum Vermögen zählt mehr als das Geld auf der Bank, auf der Habenseite sollten Sie folgende Punkte erfassen:

  • Geldwerte wie Bargeld, Kontoguthaben und Festgeld
  • Aktien und Wertpapiere
  • Geld, das andere Ihnen schulden
  • Beteiligungen an Firmen
  • Sachwerte wie Schmuck, Antiquitäten und Sammlungen
  • Grundbesitz wie Immobilien und Grundstücke

Viele der genannten Punkte zählen zum sogenannten „beweglichen Vermögen“. Darunter fallen, wie die Bezeichnung bereits nahelegt, alle Sachwerte, die tatsächlich bewegt werden können. Hinzu kommen die Ansprüche aus Lebens- und Rentenversicherungen. Sachwerte, die ein Großteil der Menschen besitzen, sind unter anderem wertvolle Sammlungen, Fernsehgeräte, Laptops/PCs, Sportausrüstung, Kleidung, aber auch das eigene Auto und Wohnmobiliar. Eine Vermögensaufstellung ist insofern von Nutzen, als dass ein tatsächliches Bewusstsein für das persönliche, individuelle Vermögen geschaffen wird. Als Folge kann auch zukünftig sicher und gezielt investiert oder angelegt werden.

Immobilien stellen oft einen erheblichen Anteil des Vermögens dar. Um den aktuellen Wert Ihrer Immobilie einschätzen zu können, bietet sich die Online-Immobilienbewertung von ImmobilienScout24 an.

… und Soll

Auf der anderen Seite listet eine Vermögensaufstellung alle finanziellen Verbindlichkeiten auf:

  • Laufende Ratenkredite
  • Steuerschulden
  • Monatliche Verpflichtungen wie etwa Unterhaltszahlungen
  • Hypotheken auf den Immobilienbesitz


Vermögensaufstellung dient als Überblick im Scheidungsfall

Wenn sich ein Ehepaar entscheidet, in Zukunft getrennte Wege zu gehen, ist es wichtig, sich einen Überblick über die gemeinsamen Finanzen zu verschaffen. Besteht kein Ehevertrag, gilt eine Ehe in Deutschland als Zugewinngemeinschaft: Im Scheidungsfall muss das während der Ehe erwirtschaftete Vermögen aufgeteilt werden. Oftmals zählt dazu das Haus der Familie. Doch wie viel ist es wert? Mithilfe der Online-Immobilienbewertung von ImmobilienScout24 lässt sich das schnell und einfach herausfinden.

Geordnete Verhältnisse hinterlassen

Wer sich zu Lebzeiten um ein Testament oder Nachlassregelungen kümmert, hilft Streit zwischen den Erben zu vermeiden. Zudem können Sie damit sicher sein, dass Ihr Erbe demjenigen zugute kommt, den Sie bedenken wollten. Den gemeinsamen Hausrat, die Wohnungseinrichtung sowie den privaten PKW darf in der Regel der überlebende Ehegatte für sich beanspruchen. Die exakten Ablaufleistungen von Lebensversicherungen sind dagegen zum Teil gewinnabhängig. Das heißt, die genaue Summe steht meist erst nach dem Vertragsende fest. Todesfallleistungen zählen hingegen nicht zum Nachlass, sondern fließen dem Begünstigten laut Versicherungsvertrag zu. Hier können Änderungen nur durch eine Vertragsanpassung, allerdings nicht durch das Testament an sich außer Kraft gesetzt werden. Sollte beispielsweise eher der eigene Sohn anstelle der Ex-Gattin begünstigt werden, so muss das Bezugsrecht entsprechend angepasst werden. Als Grundlage für einen geregelten Nachlass ist die Vermögensaufstellung unverzichtbar.

Erbschaft überprüfen

Wer erbt, sollte mithilfe einer Vermögensaufstellung prüfen, ob diese Erbschaft überschuldet ist. Dann können Sie das Erbe binnen einer Frist von sechs Wochen ausschlagen. Verstreicht diese Frist, haften Sie für die Schulden. Das Nachlassgericht kann Erben sogar verpflichten, eine Vermögensaufstellung über den Nachlass des Verstorbenen anzufertigen. So wird geprüft, ob Erbschaftssteuer fällig wird. Dabei bestimmt der Fiskus den Marktwert von geerbten Immobilien über die Grundvermögensbewertungsverordnung. Tipp: Gewinnen Sie mithilfe der Immobilienbewertung Klarheit darüber, wie viel die geerbte Immobilie wert ist. Stellt sich dabei heraus, dass Sie vom Finanzamt benachteiligt wurden, lohnt es sich, ein Gutachten zur Immobilienbewertung in Auftrag zu geben. Dieses wird von Behörden anerkannt.

Selber machen oder in Auftrag geben?

Grundsätzlich kann jeder eine Vermögensaufstellung selbst machen. Das Zusammentragen der notwendigen Unterlagen bedeutet reine Fleißarbeit. Je nachdem, wie gut sortiert Ihre Papiere sind, bleibt der Aufwand überschaubar. Wer einen Dienstleister, etwa einen Finanzberater, beauftragt, kommt um diesen Teil der Arbeit nicht herum. Schließlich benötigt auch ein externer Berater Ihre Unterlagen für die Vermögensaufstellung.

Auf Datenschutzfragen bei der Vermögensaufstellung achten

Kunden, die auf eine Steuer- oder Finanzberatung zur Anfertigung ihrer Vermögensaufstellung zurückgreifen, sollten dabei Wert auf den Schutz ihrer preisgegebenen Daten legen. Am sichersten ist es stets, seriöse Steuerberater oder Unternehmen zu engagieren. Zu denen zählen offiziell anerkannte Bankengesellschaften und renommierte Online-Plattformen, wie beispielsweise ImmobilienScout24. Bei großer Unsicherheit raten Experten der Datenschutz-Aufsichtsbehörde im Falle einer Funktionsübertragung eine Datenschutzvereinbarung zu treffen. Darin sollten die Regelungen des § 11° BDSG (Bundesdatenschutzgesetz) aufgegriffen werden. Somit ist eine Absicherung zu den technischen und organisatorischen Maßnahmen für beide Parteien – Kunde und Steuerberater – geschaffen.

Hinweise für Bürgschaften

Jeder, der eine Aufstellung des Vermögens mithilfe seiner Bank oder selbstständig und unkompliziert auf ImmobilienScout24 anfertigt, sollte einige Tipps beherzigen. So kann eine in der Vermögensaufstellung aufgeführte Bürgschaft im Zuge einer Kreditbeantragung bei einer zuständigen Bank negative Folgen haben. Dabei ist es unerheblich, ob die Bürgschaft eigene, noch zu entrichtende Schulden oder die Verbindlichkeiten von Dritten betrifft. Eine solche Bürgschaft kann mitunter dafür sorgen, dass sich die angebotenen Leistungen der Bank (Kredithöhe oder -zins) verschlechtern. Daher sollten Bürgschaften nur mit Bedacht und nach sorgfältiger Prüfung eingegangen werden.

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