Gewerbefläche: Laden & Ladenlokal mieten in Wuppertal

Tipps zur Suche in Wuppertal

Wuppertal ist Heimat von mehr als 350.000 Einwohnern, eine der grünsten Städte Deutschlands und hat ein starkes Rückgrat aus produzierendem Gewerbe, Wissenschaft und Dienstleistungen. Die Schwebebahn, eine ansprechende Architektur vergangener Zeiten, bedeutende Museen und das international bekannte Tanztheater Pina Bausch sind die weitreichenden Besuchsmagneten für ein nationales und internationales Publikum. Hierbei erfreuen hohe Einkaufsqualitäten, ein ausgewogenes Branchenbild und weite Fußgängerzonen flanierende Stadtbesucher, Bewohner und ansässige Einzelhändler gleichermaßen. Als Standorte für einen erfolgreichen Einzelhandel in Wuppertal bieten sich gleich zwei Schwerpunktzentren an.

Einzelhandel Wuppertal – Geballte Kompetenz im Doppel

Im südlichen Ruhrgebiet liegt Wuppertal als eine der grünsten Städte Deutschlands mit weltbekannter Schwebebahn, kultureller Prägung und industrieller Vergangenheit. Die Großstadt an der Wupper ist nicht nur Wiege der deutschen Industrialisierung, sondern zeichnet sich auch durch ein doppeltes Stadtzentrum aus. Der Einzelhandel in Wuppertal ist durch diese Besonderheit charakterisiert: Historisch bedingt entwickelten sich zwei Einzelhandelsstandorte im Kern von Wuppertal. Die Stadtteil Barmen und Elberfeld bilden innerhalb der Stadt zwei nah beieinanderliegende Zentren. Die heutige Stadt Wuppertal entstand aus diesen ursprünglichen Großstädten Barmen und Elberfeld, die im Jahr 1929 zusammengelegt wurden. Dadurch beeinflusst ist der gesamte Innenstadtbereich durch die eigentliche Zweiteilung der Stadt als lokale Besonderheit geprägt. Darauf zurückzuführen ist beispielsweise die siedlungstechnisch weite West-Ost-Ausdehnung der Stadtstruktur über etwa 30 Kilometer an der Wupper entlang. Als größte Stadt im Bergischen Städtedreieck, das Wuppertal mit den Nachbarn Remscheid und Solingen bildet, sieht sich die Stadt in einem gestärkten Umfeld. Im Umkreis von 50 Kilometern befinden sich zudem vier Großstädte mit mehr als 500.000 Einwohnern und oberzentraler Funktion. Dabei ist das Einzugsgebiet, gekennzeichnet durch die Zentralitätskennziffer, in Wuppertal dennoch sehr hoch, da die Stadt mit einem individuellen Einzelhandelskonzept sowie lokalem Angebot überzeugen kann. 

So gliedert sich der zweigeteilte Einzelhandelsstandort Wuppertal räumlich

Wuppertals junge Geschichte der Stadtentwicklung und die polyzentrische Stadtstruktur führen zu einem städtischen Einzugsgebiet, dass die ehemals selbstständigen Großstädte Elberfeld und Barmen einschließt. Mit der erhaltenen innerstädtischen Kernstruktur der beiden Stadtbezirke haben sich die beiden Hauptzentren neben den übrigen Stadtteilen herauskristallisiert. Teilweise dörfliche Strukturen und Nebenzentren haben sich über den Zusammenschluss zur Stadt Wuppertal auch in den Nebenzentren erhalten und bieten damit Einzelhandelsunternehmen ähnliche Bedingungen über das ausgedehnte Stadtgebiet hinweg. Mit den unmittelbaren Nachbarn Remscheid und Solingen pflegt Wuppertal einen vitalen wirtschaftlichen Austausch. Zwischen den drei Großstädten des Bergischen Landes finden ein ausgewogener Kaufkraftfluss und gegenseitige handelstechnische Bereicherungen statt. Einziges Ungleichgewicht stellt der Abfluss von Kaufkraft in die benachbarten Großstädte Köln und Düsseldorf statt. Aufgewogen wird dies durch die infrastrukturell günstig gestaltete Anbindung an den öffentliche Nahverkehr, das europaweite Schienennetz sowie zwei internationale Flughäfen – Köln/Bonn und Düsseldorf – in unmittelbarer Reichweite. Mit einer soliden Kaufkraft im Vergleich zu den benachbarten Wirtschaftsstandorten und guten Umsatzzahlen landet Wuppertal etwa im bundesdeutschen Durchschnitt. Die fast 145.000 Quadratmeter Verkaufsfläche in der Wuppertaler Innenstadt machen einen Flächenanteil von etwa 27 Prozent am Gesamtflächenanteil der Innenstadt aus, womit Wuppertal deutlich im Vergleich zu Städten ähnlicher Größe punkten kann.

Wo sind die besten Adressen in Wuppertal angesiedelt?

Durch die beiden Zentren innerhalb der Stadt gibt es zwei unterschiedliche Bereiche, in denen der Einzelhandel in Münster besonders attraktiv ist. So befindet sich die Innenstadt von Elberfeld in einem großen baulichen Wandel der Neu- und Umstrukturierung des Flächenkonzeptes. Engagierte Investoren und Bemühungen der Stadt bauen beispielsweise rund um den Hauptbahnhof an einer funktionalisierten Aufwertung am Döppersberg. Wichtige Einkaufsstraßen im unmittelbaren Zentrum Elberfeld sind die Poststraße/Alte Freiheit, der Neumarkt/Wall und die Schlössergasse/Von-der-Heydt-Platz. Dort ist der Filialisierungsgrad der Geschäfte nicht nur überdurchschnittlich hoch, sondern es sind auch die für Wuppertal höchsten Mietpreise zu erwarten. Mit rund 540 Betrieben konzentriert sich der Hauptteil des städtischen Einzelhandels in Wuppertal Elberfeld. Besonders am Neumarkt im Herzen Elberfelds haben sich relevante Magnetmieter niedergelassen. Erschlossen wird das Gebiet durch die Schwebebahn und den fußläufig zu erreichenden Hauptbahnhof. Mit rund 260 Betrieben gestaltet sich der Einzelhandel in Barmen etwas zurückhaltender, aber dennoch selbstständig erfolgreich. Am Werth, auf dem Alten Markt und in einigen Seitenstraßen finden sich hier die bestens frequentierten Verkaufsflächen mit rund 3.800 Passanten. Große Plätze mit einer attraktiven, historischen Architektur schaffen Verweilpotenziale und zeichnen sich durch eine Mischung von ansässiger Verwaltung, Gastronomie und gehobenem Einzelhandel aus. Geringer Filialisierungsgrad und ergänzend durchmischte Branchenlandschaft prägen das einladende Bild für den Einzelhandel in Barmen.

Was sind die Charakteristika der besten Einzelhandelsgebiete in Wuppertal?

Lage

Standortvorteil

Nachfrage

Poststraße und Alte Freiheit

(Elberfeld)

 

absolute Top-Lage; bis zu 5.000 Passanten pro Stunde; Fußgängerzone und Arkaden, Gastronomie; Markt

hohe Nachfrage: Shopping-Center; Filialisten 

Neumarkt und Wall

(Elberfeld)

 

von öffentlichem Nahverkehr frequentiert; große Ladenflächen

hohe Nachfrage und gemäßigtes Preisniveau

Schlössergasse und Von-der-Heydt-Platz

(Elberfeld)

 

gute Lage; großflächige Ladenräume

hohe Nachfrage: Ankermieter aus dem Bekleidungssegment

Werth

(Barmen)

Top-Lage; Verbindung zwischen Altem Markt und Johannes-Rau-Platz; streckenweise geringer Filial-Besatz

hohe Nachfrage: Top-Lage in Barmen; Qualitätsmieter

Wie gestaltet sich das Mietpreisniveau in den besten Einzelhandelsgebieten?

Die Mieten für Einzelhandelsflächen in Wuppertal sind generell auf einem erschwinglichen Niveau trotz einer deutlichen Nachfrage. Im Vergleich zu anderen Städten in vergleichbarer Größe sind die moderaten Mieten in Wuppertal ein ausschlaggebender Faktor für den Standort in der Innenstadt Barmens oder Elberfelds. Ein nur geringfügiger Anstieg der Spitzenmieten und wenig Änderungen der Durchschnittsmiete lassen Händlern genügend Freiraum für gute Gewinne und beständigen Umsatz. Der umfangreiche Einzelhandelsbesatz Wuppertals sorgt zusätzlich auch im Umland der nördlichen und östlichen Stadtkreise für großen Anklang und ausgewogene Kaufkraftverflechtungen.

Lage

Durchschnittmiete für Ladenflächen mit etwa 60 Quadratmetern Größe

Spitzenmiete für Ladenflächen mit etwa 60 Quadratmetern Größe

Elberfeld Top-Lage

ca. 2.000–3.000 Euro

ca. 4.500 Euro

Barmen Top-Lage

ca. 700–1.400 Euro

ca. 2.600 Euro

Nebenzentrum

ca. 600–900 Euro

ca. 1.600 Euro

Was sind interessante Lagen außerhalb der Hauptmärkte in Wuppertal?

Interessant für Einzelhändler ist ein großer Wuppertaler Bereich, denn die Teilung in zwei Hauptzentren wird in Wuppertal durch diverse Nebenzentren komplettiert. Diese weisen eigene, kleine und strukturell auf ein örtliches Nebenzentrum angelegte Stadtstrukturen auf. So gibt es in Cronenberg, Vohwinkel, Oberbarmen und Dönberg gewerbliche Einzelhandelszentren, die vor allem durch Handel des täglichen sowie des periodischen Bedarfs geprägt sind. In den Wohngegenden Cronenberg und Ronsdorf gibt es dazu vornehmlich inhabergeführte Einzelhandelsgeschäfte.