Gewerbefläche: Laden & Ladenlokal mieten in Mönchengladbach

Tipps zur Suche in Mönchengladbach

Einst hatte die Stadt einen Ruf als niederrheinisches Manchester – auch heute ist diese textile Ausrichtung noch deutlich zu spüren. Angereichert durch Maschinenbau, Logistik und Dienstleistungswirtschaft bereitet Mönchengladbach dem Einzelhandel eine solide Grundlage für erfolgreiche Geschäfte. Die attraktiven innerstädtischen Flächen werden oftmals auch von niederländischer und belgischer Käuferschaft besucht, da das Einzugsgebiet der Stadt Strahlkraft über Deutschland hinaus hat. Außerdem sorgen in Mönchengladbach moderate Mieten für Gewerbeimmobilien für gute Startbedingen, dazu sollen städtebauliche Maßnahmen wie der Umbau von Plätzen und der Neubau von Centern zur Steigerung der Aufenthaltsqualität den innenstädtischen Einzelhandel in Zukunft weiter beflügeln.

Einzelhandel Mönchengladbach – gute Infrastruktur beeinflusst den Handel positiv

In unmittelbarer Nähe zu Nordrhein-Westfalens Landeshauptstadt Düsseldorf und der Metropolregion Rhein-Ruhr befindet sich die Großstadt Mönchengladbach mit über  250.000 Einwohnern – sie ist die größte Stadt zwischen Rhein und Maas und ist infrastrukturell bestens ausgestattet. Am einst renommierten Textilstandort ist heute ein diversifiziertes Wirtschaftsgefüge mit unterschiedlichsten Wirtschaftszweigen wie der traditionsreichen Textilindustrie, Medienwirtschaft oder Logistik zu beobachten. Als Drehscheibe zwischen Niederrhein und den Beneluxstaaten hat die größte linksrheinische Stadt Deutschlands ein sehr weites Einzugsgebiet, das besonders auch in die benachbarten Niederlande und das nahe Belgien reicht. Die hohe Zentralitätskennziffer von etwa 128 belegt die sehr gute Reichweite. Trotz der anderen Großstädte in der Nähe von Mönchengladbach kann sich das einstige niederrheinische Manchester gegen diese Konkurrenz behaupten und profitiert wirtschaftlich insbesondere von der guten infrastrukturellen Anbindung an Häfen, Flughäfen und Bundesautobahnen. Gleichzeitig sorgen das ausgeprägte Freizeitangebot mit vielseitigen Flächen zur Naherholung sowie eine ansprechende Kulturszene und ein großes Veranstaltungsangebot für eine hohe Lebensqualität der Bewohner. Rund 60 Prozent des Stadtgebietes machen Grünflächen, Parkanlagen, Wald und Wiesen aus, wo beispielsweise besondere Sportaktivitäten angeboten werden. Auch in der Bildung bietet Mönchengladbach einiges: Denn nicht nur die Vergangenheit der Stadt ist von der Textilindustrie geprägt, heute befindet sich hier mit einem Standort der Hochschule Niederrhein eine der größten Ausbildungsstätten für bekleidungstechnische Berufe. In Mönchengladbach gehen Bekleidungsproduktion und Management Hand in Hand mit erfolgreichem Vertrieb auf den innerstädtischen Verkaufsflächen.

Das sind die Standortbedingungen in Mönchengladbach

Der Niederrhein ist als ein zentraler und bevölkerungsreicher Ballungsraum neben der Rhein-Ruhr-Region belebt durch zahlreiche Sehenswürdigkeiten, Burgen und Schlösser. Viele städteübergreifende Fahrradrouten und Wanderwege führen Besucher, Anwohner und Touristen auch zu den historischen Baudenkmälern und international bekannten Museen in Mönchengladbach. Davon profitiert auch der Einzelhandel – eine halbe Millionen Menschen aus dem direkten Umland finden in Mönchengladbach ein breites Warenangebot unterschiedlichster Branchen, von Filialisten bis zu inhabergeführten Traditionsgeschäften bietet die Stadt vielseitige Möglichkeiten zum Einkaufsbummel. Zwei Hauptbahnhöfe in der Stadt markieren die Haupteinkaufsstraßen und die besten Positionen für Einzelhandelsflächen. Die Besonderheit der zwei Hauptbahnhöfe liegt in der zeitweisen Trennung der beiden Stadtteile Gladbach und Rheydt begründet. Durch eine relative Unabhängigkeit haben sich hier auch zwei einzelhandelsrelevante Kernzentren erhalten. Diese Besonderheit des Einzelhandels in Mönchengladbach, eine ausgeglichene Verteilung im städtischen Raum, schlägt sich auch in den Umsatzzahlen auf den zentralen Verkaufsflächen nieder. Die Innenstadt macht so etwa 15–18 Prozent des Gesamtumsatzes in der Stadt aus. Dieser Wert ist geringer als in anderen vergleichbaren Städten in Deutschland. Vor allem das Stadtteilzentrum im Ortsteil Rheydt und die peripheren Nebenzentren zur Versorgung der Einwohner sind Gründe für diese Situation. Zur deutlichen Profilierung der Innenstadt soll eine komplette Umgestaltung der innerstädtischen Gewerbeflächen erfolgen und dem Kernzentrum ein neues Gesicht geben. So sind deutliche Anstiege in den schon bis dato soliden Umsatzzahlen im Innenstadtbereich von rund 255 Millionen Euro im Jahr zu erwarten.

Wie sind die Einkaufslagen in Haupt- und Nebenzentren Mönchengladbachs gegliedert?

Dem Hauptbahnhof vorgelagert ist der Europaplatz, der den Beginn der langgestreckten und für den Einzelhandel bedeutungsvollsten Fußgängerzone der Stadt, der Hindenburgstraße, markiert. Inmitten der Straße verläuft verkehrsgünstig der öffentliche Nahverkehr, der Besucherströme bequem die lange Fußgängerzone entlang transportiert und alle Bereiche gut und schnell erreichbar macht. Ebenfalls bedeutsam ist die relativ zu Beginn der Hindenburgstraße kreuzende Bismarckstraße. Sie ist zwar keine ausgewiesene Fußgängerzone, aber auch hier haben sich viele Einzelhändler niedergelassen, besonders aus dem Bereich Finanzen und Gesundheit. Weitere interessante Standorte sind die zahlreichen Parallelstraßen der Bismarckstraße, die teilweise über ausgewiesene Fußgängerzonen verfügen. Zwischen Bismarckstraße und Croonsallee/Stepgesstraße befindet sich auf der Hindenburgstraße auch das am stärksten von Laufkundschaft frequentierte Gebiet, das sich durch internationalen und nationalen Besatz und hohen Filialisierungsgrad auszeichnet. Das Ende der leicht ansteigenden Fußgängerzone ist im Alten Markt, dem Altstadt Zentrum. Passanten finden hier eine ausgewogene Durchmischung unterschiedlichster Güter und gastronomischer Einrichtungen mit regional typischen Spezialitäten. Eine viele Besucher anziehende Sehenswürdigkeit ist das historische Münster am Kirchplatz.

So gestaltet sich das Mietpreisniveau in Mönchengladbach

Insgesamt gestaltet sich das Mietpreisniveau in Mönchengladbach durchweg moderat. Diese niedrigen Mieten lassen Einzelhändlern genügend Luft für gewinnbringende Umsätze. Je nach Bedarf besteht in Mönchengladbach ein breites Angebot unterschiedlichster Einzelhandelsflächen. Von kleinteiligem Immobilienbestand bis hin zu großen Verkaufsflächen werden Einzelhändler in Mönchengladbach fündig. Der Preis hängt dabei nicht nur von der unmittelbaren Lage, sondern auch von Faktoren des Gebäudezustandes, der Zugänglichkeit und der Schaufensterflächen ab.

Stadtteil/Straße

Durchschnittlicher Preis für eine Ladenfläche von ca. 60 Quadratmetern

Spitzenmieten für eine Ladenfläche von ca. 60 Quadratmetern

Toplage Gladbach

ca. 1.000–1.700 Euro

ca. 3.300 Euro

Gute Innenstadtlage

ca. 600–800 Euro

ca. 1.200 Euro

Rheydt

ca. 550–700 Euro

ca. 900 Euro

Welche Möglichkeiten bietet das periphere Zentrum in Mönchengladbach-Rheydt?

Rund 13.000 Einwohner zählt der Stadtteil Rheydt; von dessen Hauptbahnhof führt die Bahnhofsstraße in das einzelhandelsrelevante Stadtteilzentrum. In relativer Nähe zur Gladbacher Altstadt gelegen, haben sich hier viele renommierte und qualitätsorientierte Einzelhändler niedergelassen, was für die gute Stellung des Standortes spricht. Einige verkehrsberuhigte Seitenstraßen, ein historischer Gebäudebestand gemischt mit moderner Architektur und städtebauliche Sanierungsmaßnahmen lassen den Einzelhandel in Mönchengladbach Rheydt florieren. Am Marienplatz ist die Bahnhofsstraße verlängert durch die Friedrich-Ebert-Straße, von der relativ parallel die am meisten frequentierten Straßen abgehen. So umfassen Hauptstraße, Marktstraße und Stresemannstraße das Haupteinkaufsviertel. Neben dem Ausbau der Gladbacher Innenstadt und standortstärkenden Maßnahmen in der Altstadt ist auch der Standort Rheydt ein Argument für den Einzelhandel in Mönchengladbach.