Gewerbefläche: Laden & Ladenlokal mieten in Duisburg

1.250,00 € Miete
189 m2 Gesamtfläche
189 m² Teilbar ab

Tipps zur Suche in Duisburg

An der Grenze zwischen der europäisch bedeutsamen Wirtschaftsregion der Superlative, dem Ruhrgebiet, und dem beschaulichen Niederrhein befindet sich eine Stadt im Umbruch. Duisburgs Erscheinungsbild ist auch heutzutage noch stark von Montanindustrie und Stahlverarbeitung geprägt. Doch laufende Umstrukturierungen und Spezialisierungen tragen Früchte. Ein solider Einzelhandel in Duisburg nutzt die Möglichkeit, interessante Verkaufskonzepte zu etablieren und aktiv an der Positionierung der Stadt als großes Einkaufsziel mitzuwirken. Als ökonomisches Standbein des Ruhrgebiets bietet die multikulturelle Metropole für Einzelhändler interessante Ausgangsbedingungen und erschwingliche Mietpreisen.

Wie hat sich die Wirtschaft am Standort Duisburg verändert?

Knapp eine halbe Million Einwohner zählt die kreisfreie und fünftgrößte Stadt des für den Einzelhandel besonders attraktiven Bundeslandes Nordrhein-Westfalen. In Duisburg fließen Rhein und Ruhr zusammen – verbunden mit dem Hafen schon immer ein entscheidender Vorteil für die örtliche Wirtschaft. Die eindeutigen geographischen Vorzüge der alten Eisen- und Stahlstadt prägen seit Jahrhunderten Duisburgs Stellung als Warenumschlagplatz. So gilt der Hafen im Duisburger Stadtteil Ruhrort als der größte Binnenhafen weltweit. Bis heute hat auch die einmal boomende Montanindustrie ihre Spuren in der Stadt hinterlassen, kommen doch etwa zwei Drittel des deutschen Stahls aus Duisburger Hochöfen. Auch wenn es Duisburg nicht leicht hat, sich in der starken Wirtschaftsregion Rhein-Ruhr zu behaupten und ehemals blühende Unternehmenszweige infolge des Strukturwandels geschwächt worden sind, sichert die erfolgreiche Positionierung als Hightech-Standort für verarbeitende Industrie dem Einzelhandel in Duisburg die Kaufkraft vor Ort auf solidem Niveau. Zudem treibt die Stadt attraktive Wohnungsbauprojekte und Gewerbeflächenneubau voran. Nicht zuletzt kann sich Duisburg auf seine Stellung als europäischer Verkehrsknotenpunkt mit bester Infrastruktur berufen. Hier kreuzen sich wichtige Verkehrsadern des Schienen-, Wasserstraßen- und Autobahnnetzes.

Welche Auswirkungen hat der strukturelle Umschwung auf den Einzelhandel?

Die progressive Spezialisierung des Standorts Duisburg und die Umstrukturierung der gewerblichen Wirtschaftszweige befinden sich in einem stetigen Wandel und haben auch Auswirkungen auf Duisburg als Einzelhandelsstandort. Ehemals war die Stadt eine überregional angesehene Einkaufsstadt mit attraktiven Flächen, zwischenzeitlich hat diese Sogwirkung unter leichten wirtschaftlichen Einbußen der vergangenen Jahrzehnte etwas gelitten. Die größten Krisenzeiten Duisburgs gelten jedoch unter Experten als längst überwunden. So hat sich beispielsweise die Zentralitätskennziffer deutlich auf ein über dem bundesdeutschen Durchschnitt liegendes Niveau entwickelt. Mit der Zentralität werden die Reichweite und das Einzugsgebiet des Einzelhandels in einer Stadt erfasst. Gerade in Anbetracht der starken Nachbarstädte in der Region Rhein-Ruhr und des Giganten Düsseldorf in der Nähe lässt sich Duisburgs Reichweite sehen, kommen doch auch Menschen aus dem Münsterland nach Duisburg zum Einkaufserlebnis. Ein ständig wachsender Dienstleistungssektor trägt ebenso zur Stabilisierung des Einzelhandels in Duisburg bei wie langfristige Wirtschaftsplanungen und Baumaßnahmen der Stadtverwaltung.

So gestaltet sich die Situation für die Einzelhandelsflächen in der Duisburger City

Duisburgs Haupteinkaufslage befindet sich in etwa zwischen dem Hauptbahnhof und der Steinischen Gasse im Dellviertel. Hier zeichnen sich im Wesentlichen zwei charakteristische 1-A-Lagen im direkten Innenstadtbereich ab. Zentral am Hauptbahnhof beginnt die Königstraße, die in die Kuhstraße übergeht. Vor allem auf der Straßenseite der geraden Hausnummern haben sich auf der Königstraße diverse Einzelhändler und Filialisten niedergelassen. Eine Überdachung beschirmt die breiten Flanierwege der begrünten Einkaufsstraße und sorgt für eine gesteigerte Verweilqualität. Als besonders gefragt gilt der südliche Teil der Königstraße, zwischen Tonhallenstraße und Sonnenwall. Die Kuhstraße profitiert von der Anziehungskraft der Königsgalerie, die mit 16.500 Quadratmetern Verkaufsfläche und attraktiven Bedingungen für den Einzelhandel aufwarten kann. Ebenso ist das Forum Duisburg mit 57.000 Quadratmetern Verkaufsfläche ein innenstadtbelebender Publikumsmagnet, der die Gegend für die örtliche Bevölkerung aufwertet und auch auswärtige Kunden anzieht. Besonderes Potenzial für großflächige Einzelhandelsgeschäfte bietet dabei die eher von Banken und Verwaltung dominierte Straßenseite der Königsstraße. Ebenfalls als Fußgängerzone gestaltet sind die nahe gelegene Münzstraße vor dem Rathaus und der Sonnenwall. Beide weisen einen Besatz aus zumeist als Nahversorger fungierenden Einzelhandelsgeschäften auf. Insgesamt werden auf den gesamten Verkaufsflächen der Innenstadt rund 370 Millionen Euro umgesetzt, was einem Anteil von 15 Prozent am gesamten Umsatz der Stadt ausmacht.

Wie ist das preisliche Niveau der Einzelhandelsmieten für Ladenflächen in Duisburg?

Duisburg weist traditionell ein geringeres Mietpreisniveau als seine Nachbarstädte auf. Gerade Konzeptionen zur weiteren Aufwertung der City und Einkaufszentren konnten den Duisburger Einzelhandel – auch in Anbetracht der lokalen Konkurrenz – deutlich stärken. Das Mietpreisniveau hat sich dabei auch jenen Bestlagen erschwinglich gehalten, die mit hoher Passantenfrequentierung besonders attraktive Möglichkeiten für den Einzelhandel in Duisburg bieten. Mit Spitzenmieten von nur etwa 7.200 Euro für rund 100 Quadratmeter Ladenfläche sind Duisburgs Bestlagen auch für inhabergeführte Handelsgeschäfte eine Option. Durchschnittliche Mieten liegen in den besten Verkaufslagen der Duisburger City zwischen etwa 2.400 und 2.700 Euro monatlich. Nebenlagen bieten ein noch günstigeres Niveau zwischen etwa 800 und 1.200 Euro für Ladenflächen mit etwa 100 Quadratmetern. Dabei hängt der Mietpreis maßgeblich von Faktoren wie der genauen örtlichen Stadtlage, der Zugänglichkeit, Ausstattung und Schaufenstergröße ab.

Stadtteil

Durchschnittlicher Mietpreis für Ladenflächen um 100 Quadratmeter

Spitzenmiete für Ladenflächen um 100 Quadratmeter

City/Dellviertel

ca. 2.400–2.700 Euro

ca. 7.200 Euro

Innenstadtbereich/Zentrumsnähe

ca. 800–1.200 Euro

ca. 2.000 Euro

Neudorf

ca. 600–1.100 Euro

ca. 1.600 Euro

Hochemmerich

ca. 800–1.300 Euro

ca. 1.600 Euro

Immobilien bieten auch in Zukunft viel Potenzial

In ganz Duisburg sind durch Umstrukturierungen Gewerbeimmobilien für den Einzelhandel verfügbar. Durch den Masterplan Einzelhandel Duisburg wurden die Kerngebiete entzerrt und Einzelhändler dazu angeregt, sich ebenso in den citynahen Randbezirken niederzulassen. So bieten beispielsweise Neudorf und Hochemmerich interessante einzelhandelsrelevante Straßenzüge. Heute sind darum nicht nur in den Top-Lagen, im Bereich der Königstraße und der Kuhstraße, Immobilien sehr begehrt. Auch Duisburgs Norden, besonders im Stadtteil Alt-Hamborn, bieten sich neben der gesamten Altstadt und dem Dellviertel ausreichend Immobilien für den Einzelhandel. Langfristig sind zudem großflächige innerstädtische Baumaßnahmen veranschlagt, die beispielsweise der Innenstadt ein ganz neues Gesicht mit Begrünung und angelegten Wasserläufen verschaffen sollen. Derartige qualitätssteigernde Maßnahmen sorgen neben den Einkaufszentren für eine weitere zu erwartende Attraktivitätssteigerung der Duisburger City und begünstigen die nachhaltige Profilierung des Duisburger Einzelhandels im Ruhrgebiet.