Gewerbefläche: Laden & Ladenlokal mieten in Hannover

25,00 €/m² Miete
keine Angabe Gesamtfläche
Preis auf Anfrage Miete
120 m² Teilbar ab
Preis auf Anfrage Miete
1.400 m2 Gesamtfläche
600 m² Teilbar ab
Preis auf Anfrage Miete
126 m2 Gesamtfläche
86 m² Teilbar ab

Tipps zur Suche in Hannover

Die niedersächsische Landeshauptstadt Hannover hat sich in den letzten Jahren als einer der Top-Einzelhandelsstandorte in ganz Deutschland etabliert. Moderne Handelsstrukturen treffen hier auf einen vielfältigen Markt, außerdem profitiert der Einzelhandel von Hannovers überregionaler Bekanntheit als Messestadt. Auch die starke Wirtschafts- und Bildungslandschaft, eine hohe Besucherfrequentierung und überdurchschnittliche Kaufkraft der Bewohner gehören zu den überraschend starken Fakten der unterschätzen Metropole im Herzen Niedersachsens.

Die wichtigsten Hintergrundinformationen zum Einzelhandelsstandort Hannover

Die Landeshauptstadt des flächenmäßig zweitgrößten Bundeslandes Deutschlands ist Lebensmittelpunkt von über einer halben Million Menschen. Zeigen andere Städte rückläufige Bevölkerungszahlen, so wird Hannover ein überdurchschnittliches Bevölkerungswachstum in den kommenden Jahren prognostiziert. Eine Funktion als bedeutendes Oberzentrum der Region erfüllt die Stadt an der Leine durch ihre wirtschaftliche Strahlkraft ebenso wie die Funktion der Bildungshochburg der Region. Die Stadt zählt mehr als 100.000 Berufseinpendler und über 50.000 Studenten. Traditionsreiche ansässige Branchen sind Maschinen- und Fahrzeugbau, aber auch Finanzwesen und Unternehmen der Versicherungsbranche finden sich in Hannover, zusammen sorgen sie für eine im bundesdeutschen Vergleich erhöhte Kaufkraftkennziffer von rund 104.

Darüber hinaus ist Hannover perfekt an innerdeutsche und europäische Transportwege angebunden, verfügt über einen eigenen Binnenhafen und bildet das Herzstück inmitten von Göttingen, Braunschweig und Wolfsburg. Besonders mit Volkswagen und Continental haben sich Spitzenreiter der Automobilindustrie in Hannover angesiedelt. Dazu gesellen sich die Sitze bedeutender Banken- und Versicherungsgesellschaften, die Finanzstärke in die Region bringen. Ein kaufkräftiges Publikum ziehen auch Hannovers weltweit bekannte Messen an, beispielsweise die Computermesse CeBIT oder die Hannover Messe. Mehr als dreißig nationale und internationale Messen werden hier neben über 500 kleineren Kongressen jährlich veranstaltet. So kommt die Region Hannover auf rund 3,7 Millionen Übernachtungen von Besuchern aus aller Welt. Ein gut ausgebautes Netz des öffentlichen Nahverkehrs mit zwölf Stadtbahnlinien, zahlreichen Bussen und S-Bahn sorgt in Hannover für kurze Wege und schnelle Erreichbarkeit des gesamten Stadtgebietes.

Wie ist hier der Einzelhandel aufgestellt?

Der Einzelhandel in Hannover gehört zu den fünf absatzstärksten Städten in ganz Deutschland. Der Umsatz liegt in der Region jährlich bei über sechs Milliarden Euro. Damit ist Hannover führend unter den Städten in einer Größe von etwa 500.000 Einwohnern. Die Verkaufsfläche des Einzelhandels summiert sich auf fast 1,2 Millionen Quadratmeter, wovon die Innenstadt allein 300.000 Quadratmeter Einzelhandelsfläche aufweist. Mit rund 32 Prozent des Umsatzanteils in der Innenstadt und 29 Prozent innerstädtischer Verkaufsfläche rangiert Hannover deutlich vor Städten wie Leipzig, Dortmund, Essen, Bremen oder Nürnberg. Die Messe- und Medienstadt kann somit mit einer besonders starken Innenstadt überzeugen und weist zudem ein erhöhtes Einzugsgebiet auf. Aus der ganzen Region um Hannover bis nach Ostwestfalen-Lippe kommen Besucher, Touristen und kaufkräftiges Klientel in die begehrte Innenstadt. Die einzelhandelsrelevante Zentralitätskennziffer liegt mit rund 130 folglich deutlich über dem Durchschnitt. Besonders stark vertreten ist der Modesektor, trendbestimmende Allrounder aus den Bereichen Textil, Lederwaren und Accessoires, Schuhe und Bekleidung dominieren den örtlichen Markt. Der überwiegende Teil des Modeumsatzes wird dabei durch auswärtige Besucher und Touristen aufgebracht. Einzelhändler dürfen sich in Hannover somit auf umsatzsteigernde Käuferschaft aus einem weiten Einzugsgebiet freuen. Die Stadt ist ein deutschlandweiter Topstandort für Mode wie Bekleidung und wird bei der Modezentralität nur noch durch die bayerische Landeshauptstadt München übertroffen.

Das sind die Zentrallagen in Hannover

In Fachkreisen gilt die stabile Messestadt an der Leine nicht umsonst als einer der sichersten Einzelhandelsstandorte überhaupt. Eine ständige und solide Entwicklung des Preisniveaus ist in den 1-A-Lagen der Innenstadt zu verzeichnen. Den Beginn der besten Einkauflagen in Hannover markiert die Bahnhofstraße, die mit der eindrucksvollen Niki-de-Saint-Phalle-Promenade als Fußgängerzone gestaltet ist. Diese ist eine unterhalb des eigentlichen Straßenniveaus gelegene Einkaufspromenade, welche auf rund 650 Metern Länge einen kleinteiligen Verkaufsflächenbestand aufweist. Sie verläuft von Kröpke, einem Hannoveraner Dreh- und Angelpunkt, unter dem Hauptbahnhof hindurch bis zum Raschplatz – hier geht sie in die Lister Meile auf normalen Straßenniveau über. Rund um den Kröpke finden sich die weiteren Einkaufsmeilen mit ausgewiesenen Fußgängerzonen. Hervorzuheben sind die Georgstraße sowie die Große Packhofstraße, die neben der Bahnhofstraße das zentrale Einkaufsgebiet zwischen Kröpke, Steintor, Hauptbahnhof und Marktkirche markieren.

Teil der Fußgängerzone

Lagevorteile und Charakteristika

Bahnhofstraße/Niki-de-Saint-Phalle-Promenade

absolute Toplage, Entree zu allen weiteren Einkaufsstraßen der Innenstadt; verschiedene Ladengrößen; hochwertige und neue Ausstattungen; hoher Filialisierungsgrad; eine der 10 meistfrequentierten Straßen Deutschlands

Georgstraße

sehr hohes Passantenaufkommen; stabiler Mieterbestand; traditionelle Lage; Konsumorientierung; teilweise nicht als Fußgängerzone angelegt

Große Packhofstraße

ausschließlich Filialen; hoher Anteil internationaler Großkonzerne; konsumorientiert und hohe Passantenfrequenz

Karmarschstraße

Übergang von 1-A-Lage zur 1-B-Lage; Traditionsunternehmen ansässig; viele neue Einzelhandelskonzepte und Entwicklungspotenziale

So gestaltet sich das Mietpreisniveau in Hannover

Trotz deutschlandweiter Relevanz der Stadt als einzigartiger Standort für einen nachhaltig erfolgreichen und umsatzstarken Einzelhandel sind die Mietpreise in Hannover moderat geblieben. In den letzten Jahren zeigten sich ein stabiles Preisniveau und eine positive Entwicklung der Mietpreise. Gerade auch Baumaßnahmen und die Aufwertung von innerstädtischen Flächen und Gebäuden sorgen für eine ständige Attraktivitätssteigerung der erfolgreichen Modemetropole Hannover. Absolute Spitzenmieten an den 1-A-Standorten in der Innenstadt erreichen rund 21.000 Euro für etwa 100 Quadratmeter Verkaufsfläche mit bester Ausstattung und ausladenden Fensterfronten. Im Schnitt werden in den 1-A-Lagen ungefähr 18.000 Euro für vergleichbare Größen verlangt. Große Packhofstraße und Karmarschstraße sind mit Mieten zwischen ungefähr 17.000 und 20.000 Euro für Flächen um 100 Quadratmeter etwas günstiger und bilden den Übergang zur 1-B-Lage. In guter und zentraler Position von Hannover Mitte lassen sich in den Neben-Lagen je nach Ausstattung auch Flächen von 100 Quadratmetern zwischen rund 3.000 und 5.000 Euro finden.

Gemäßigtes Mietpreisniveau in den Nebenkernen

Die Mieten für den Einzelhandel in Hannover sind in den Nebenkernen im Vergleich mit den Toplagen sehr moderat. Für kleine Geschäfte mit einer Fläche bis 60 Quadratmeter sind Mietpreise zwischen 500 und 1.100 Euro zu erwarten. Bei größeren Ladenflächen um 150 Quadratmeter liegt die Spanne zwischen 1.200 und 1.900 Euro. In der Stadt Hannover sind in den Ortsteilen Hannover-Mitte, Oststadt und Südstadt sowie in Bothfeld viele Ladengeschäfte verfügbar, die sich in ihrer Größe, Lage und Ausstattung voneinander unterscheiden. So können in Hannovers Stadtgebiet Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von 20 Quadratmetern oder auch von 1.000 Quadratmetern angemietet werden.