Gastro Immobilien: Restaurant oder Hotel in Bremen

Tipps zur Suche in Bremen

Wer in Bremen lebt, der lebt Tradition. Ob Eiswette am Dreikönigstag, Kohl- und Pinkelessen im Winter oder das Domtreppenfegen zum 30. Geburtstag eines Junggesellen, die Bremer pflegen ihre Bräuche. Für diese gibt es sogar eine eigene Bezeichnung: Bremensien. Aber auch für Neues ist die Stadt offen und so kommt es, dass der Bremer Karneval oder die Breminale sich schnell etablieren konnten. Weiterhin gehört der Handel mit internationalen Waren und Köstlichkeiten so selbstverständlich zur Stadt, dass es nicht weiter überrascht, wie bunt sich die Gastronomie in Bremen heute präsentiert.

Gastronomie: Bremen präsentiert sich weltoffen

Die Hansestadt Bremen gilt mit ihrer malerischen Architektur seit jeher als einer der größten touristischen Anziehungspunkte innerhalb der Bundesrepublik: Mehr als eine Million Menschen kommen pro Jahr in die Stadt an der Weser, viele davon aus dem näheren, aber auch weiter entfernten Ausland. So ist es nicht verwunderlich, dass sich die Gastronomieszene hier in ihrer vollen Bandbreite entwickeln konnte. Ob indisch, italienisch, chinesisch oder französisch: Der seit Jahrhunderten stattfindende Austausch mit anderen Kulturen und damit auch mit deren kulinarischen Traditionen macht die heute in Bremen ansässigen Gastronomiebetriebe für Menschen aus aller Welt attraktiv. Hier präsentieren sich insbesondere die Stadtbezirke Mitte, Steintor und Ostertor als begehrte Standorte für Gastronomiebetriebe.

Gastronomie: Bremen überzeugt als Hansestadt

Als Gastronomiestandort überzeugt Bremen auf ganzer Linie. Dafür sorgt insbesondere die optimale Anbindung der Hansestadt an den öffentlichen Personennahverkehr. Ob RegionalExpress-Verbindungen in die bedeutendsten Küstenstädte der Region, acht Straßenbahnlinien oder 44 Buslinien innerhalb der Stadtgrenzen: Bremens Verkehrsnetz sorgt für eine optimale Erreichbarkeit eines jeden einzelnen Stadtbezirkes. Dank der gleichmäßigen Verteilung der Bus- und Bahnhaltestellen können auch Gastronomiebetriebe in dezentraleren Stadtbezirken mit einem regen Zustrom an potenziellen Gästen rechnen. Diese Entwicklung wird zusätzlich unterstützt durch die beeindruckende Historie der Stadt an der Weser, die durch Sehenswürdigkeiten wie den U-Boot-Bunker Valentin im Stadtbezirk Farge repräsentiert wird. Dies sorgt für ein verlässliches Plus an Gästen aus aller Welt. Die positive Entwicklung wirkt sich zunehmend auch auf die zu entrichtenden Mietpreise in den einzelnen Stadtteilen aus: Wer an der Eröffnung eines Gastronomiebetriebes interessiert ist, muss sich auf proportional steigende Mietpreise einstellen.

So facettenreich ist das Angebot für die Gastronomie rund um Bremens Zentrum

Im Herzen der Stadt befinden sich nicht nur die landesweit bekannten Bremer Stadtmusikanten und mittelalterlich anmutende Gässchen, sondern auch Bars und Cafés, die eine Oase für Besucher und Bewohner der Stadt darstellen. Die Mietpreise für Gastroflächen in diesem Stadtteil spiegeln die wirtschaftliche Entwicklung wider. Neugründungen gastronomischer Angebote sind daher mit Ambitionen verbunden. Unweit vom Stadtkern mit den beliebten Ausflugszielen Stephanviertel und Rolanddenkmal befindet sich der im Stil der Neorenaissance erbaute Bahnhof, in dessen nördlicher Umgebung das Angebot an gastronomischen Immobilien schon etwas günstiger ausfällt. Gleichzeitig ist die Gegend gut an den bürgerlichen Stadtteil Schwachhausen angebunden. Hier kosten 100 Quadratmeter zwischen 900 und 1.200 Euro warm. Ähnliche Preise sind zwischen Ostertor und östlicher Vorstadt zu entrichten, die, wie der Name schon sagt, etwas östlich des Stadtkerns liegen. Am Osterdeich entlang findet nicht nur die Breminale statt, hier jubeln auch Fans des SV Werder Bremen ihren Idolen zu. Dieser Bezirk ist für seine nachbarschaftliche Freundschaft bekannt. Das können auch Besucher auf dem im Mai stattfindenden Festival „Das Viertel lebt“ spüren, auf dem Bremer Künstler die Straßen mit Musik bespielen. Die Gastroszene kann hier mit Mieten um die 1.200 Euro für 100 Quadratmeter rechnen.

Wie sind die Mieten für Gastronomieflächen in Findorff und Bremens Randbezirken?

Etwas gehobener geht es im familiären Findorff zu. Hier findet drei Mal in der Woche der Findorffmarkt statt, auf dem die Bewohner Bremens Gemüse und Obst aus der Region erwerben können. Mit Warmmieten zwischen 1.400 und 1.800 Euro für 100 Quadratmeter bewegt sich der Stadtteil preislich im oberen Mittelfeld im Bereich der Gastronomieimmobilien. Sehr viel günstiger sind Gastroimmobilien in den Randbezirken zu mieten, wie zum Beispiel im nördlichen Vegesack, wo einst der erste künstliche deutsche Hafen angelegt worden ist. Im Südösten der Stadt liegt Hemelingen, das vor allen Dingen industriell geprägt ist, aber auch mit unmittelbarer Nähe zu Seen und dem Sebaldsbrücker Schlosspark glänzt. Hier fallen zwischen 400 bis 650 Euro für 100 Quadratmeter gastronomisch nutzbarer Fläche an.

Die Mietpreise für Gastronomieflächen in Bremen im Überblick

Stadtteil

Durchschnittliche Warmmiete für Gastronomieflächen von 100 qm

Östliche Vorstadt

ca. 1.100–1.300 Euro

Findorff

ca. 1.400–1.800 Euro

Vegesack

ca. 400–550 Euro

Hemelingen

c.a. 500-650 Euro