Gastro Immobilien: Restaurant oder Hotel in Berlin

Tipps zur Suche in Berlin

Berlin ist eine Stadt, in der schon immer Geschichte geschrieben wurde und heute noch wird. Dies ist fast überall zu spüren. Ehemals geteilt, wächst die Stadt seit mehr als 20 Jahren nicht nur zusammen, sondern auch immer weiter. Mittlerweile leben dreieinhalb Millionen Einwohner in Berlin und es werden immer mehr. Aus allen Ecken und Enden der Welt kommen Menschen nach Berlin, um den ganz besonderen Flair zu erfahren. Dazu gehört vor allem die schier endlose Bandbreite an kulinarischen Highlights, die hier vertreten ist. So kommen beide, sowohl Gaumen als auch Gastronomie, in Berlin auf ihre Kosten.

So ist die Gastronomie in Berlin aufgestellt?

Immer mehr entwickelt sich Berlin zu einer wahren europäischen Metropole. Wo sonst findet man eine rege politische Landschaft, eine extravagante Künstlerszene, eine junge digitale Industrie und eine florierende Gastronomie. In keiner anderen deutschen Stadt werden so viele Schanklizenzen vergeben wie im hippen Berlin. In den Szenebezirken findet sich Laden an Laden die gesamte Vielfalt der internationalen Küche von Fernost über italienisch bis zur Hausmannskost. Die Frage, wo genau die Currywurst denn nun erfunden worden ist, verliert spätestens nach Verköstigung in der Hauptstadt an Relevanz. Unumstritten hingegen ist, dass die Erfolgsgeschichte des Döners in Berlin seinen Ursprung hat. Neuerdings sprießen koreanische Soulfood-Buden in Neukölln aus dem Boden, während in Charlottenburg zünftige Berliner Hausmannskost neu erfunden wird. Die Gastrobranche in Berlin kann also in puncto Innovationskraft mit der in der Stadt prosperierenden Kunst- und Musikszene locker mithalten. Was für viele Gastronomiegründungen vorteilhaft ist: Berlin bietet mitunter die günstigsten Immobilienpreise in der Bundesrepublik. Während es in anderen Großstädten mit den Ladenflächen in der City eng wird, finden Gewerbetreibende hier immer noch bezahlbare Top-Immobilien in den zentrumsnahen Bezirken.

Gastro Immobilien in Berlin: Riesenauswahl von Altbauschick bis Glasfassade

Berlin ist so vielfältig wie seine Geschichte. Wer eine Gastronomieeinrichtung in Berlin eröffnen möchte, sollte daher zuallererst die Frage nach der richtigen Lage beantworten. Ist eine trendige Kneipe geplant, sind beispielsweise die Bezirke Kreuzberg, Neukölln, Friedrichshain und Prenzlauer Berg eine gute Wahl. Ein Traditionslokal findet schnell zahlreiche Stammgäste in Charlottenburg, Steglitz, Zehlendorf im Südwesten oder Reinickendorf im Norden der Stadt. Aber auch im zentralen Bezirk Mitte floriert die Gastronomie in Berlin. Studenten trinken hier in der Friedrichstraße einen Café Latte zwischen den Vorlesungen, nebenan lunchen Politiker aus den nahegelegenen Botschaften während Schwärme von Touristen das Brandenburger Tor bewundern und die hier angesiedelten Restaurants und Coffeeshops aufsuchen. Die Gastronomie in Berlin profitiert von einem breiten Angebot an Gewerbeimmobilien auf dem gesamten Stadtgebiet. So findet jeder Gastronom den passenden Kiez und die richtige Immobilie für sein individuelles gastronomisches Konzept.

Wie hoch sind die Warmmieten für Gastronomie in Berlin?

Berlin ist ein einzigartiger Standort für die Gastronomie: Mehr als 500.000 Quadratmeter an Ladenfläche stehen momentan zur Verfügung – Tendenz steigend. Der Gewerbemietpreis orientiert sich im innerdeutschen Mietpreisspiegel weiter nach oben. Doch die Preise variieren stark nach Größe, Ausstattung und vor allem Lage, womit die Stadt jedem Anspruch gerecht wird. Der Weg führt dabei von der City West über die historische Mitte bis hin zu den Szenekiezen im Osten der Stadt. Die Warmmiete für eine Gastronomieimmobilie von 100 Quadratmetern bewegt sich in Kreuzberg zwischen 1.200 und 2.500 Euro im Monat, während für die gleiche Fläche in Berlin-Mitte durchschnittlich 2.500 Euro anfallen. In Charlottenburg geht es für eben diese Fläche bei 1.500 Euro los. Doch je näher man zum prestigeträchtigen und hochfrequentierten Ku’damm kommt, desto höher fallen die Preise aus: Hier sind es bis zu 4.000 Euro für 100 Quadratmeter. Bloße Zahlen lenken jedoch schnell davon ab, was Berlin und seine Gastronomie als Metropole so einzigartig macht: Das Kiezleben und die damit verbundene Vielfalt der Köstlichkeiten, an deren Entdeckung sowohl Berliner als auch Besucher der Stadt gleichermaßen Freude zeigen. Und überall warten leerstehende Gewerbeflächen und Immobilien darauf, mit neuen Ideen bespielt zu werden.

Die Warmmieten für Berliner Gastronomieimmobilien im Überblick:

Stadtteil

Durchschnittliche Warmmiete für Gastronomiefläche von 100 qm

Spitzenmieten für Gastronomiefläche von 100 qm

Neukölln

zwischen 1.000 und 2.000 Euro

ca. 2.300 Euro

Kreuzberg

zwischen 1.200 und 2.500 Euro

ca. 2.700 Euro

Prenzlauer Berg

zwischen 1.300 und 2.700 Euro

ca. 3.000 Euro

Charlottenburg

zwischen 1.500 bis 3.000 Euro

ca. 4.000 Euro

Berlin-Mitte

zwischen 2.000 und 3.000 Euro

ca. 4.500 Euro

Was macht Berlin so interessant für den Einzelhandel?

Die Bundeshauptstadt erfreut sich vor allem seit dem Umzug des Bundestages von Bonn nach Berlin vor mehr als 15 Jahren wachsender Beliebtheit. Unternehmen aus dem In- und Ausland zieht es in die aufstrebende Metropole, was der Stadt wirtschaftlichen Aufschwung verleiht. Der Einzelhandel in Berlin belegte mit einem Gesamtumsatz von mehr als 17 Milliarden Euro den ersten Platz im bundesdeutschen Durchschnitt. Zudem meldet die Stadt jedes Jahr neue Rekordzahlen im Tourismusbereich. Diese Entwicklung spielt der Gastronomie in die Karten. Stetig steigen Umsatz und Zahl der Beschäftigten in diesem für die Stadt so wichtigen Wirtschaftszweig, der für die Entwicklung zu einer echten Metropole unverzichtbar ist.