Sie sind hier: Eigentümer » Ratgeber » Immobilienverkauf

Immobilienverkauf

Der erfolgreiche Verkauf einer Immobilie steht und fällt mit guter Organisation. In diesem Artikel verraten wir Ihnen, wie Sie Ihre Immobilie bestmöglich verkaufen, wie Sie eine Besichtigung organisieren und warum Offenheit die Verkaufschancen fördert.

Verkaufen Sie Ihre Immobilie erfolgreich!

Hier eigene Anzeige schalten oder kostenlos Angebote von regionalen Maklern erhalten:
Anzeige
Jetzt eigene Anzeige schalten
95% Erfolgsquote beim Immobilien-Verkauf
  • Erstellen Sie schnell und einfach eine hochwertige Anzeige
  • Profitieren Sie von der größten Nachfrage Deutschlands
  • Finden Sie, dank Zufriedenheitsgarantie, ohne Risiko den passenden Käufer
Jetzt Anzeige schalten
inkl. telefonischer Beratung
Makler
Jetzt Makler-Angebote erhalten
Immobilie bewerten lassen & clever verkaufen
  • Vergleichen Sie Angebote 100% kostenlos & unverbindlich
  • Profitieren Sie von den besten Maklern deutschlandweit
  • Sparen Sie Zeit und Aufwand beim Immobilien-Verkauf
Jetzt Angebote erhalten
kostenlos & unverbindlich

Strategie zum erfolgreichen Immobilienverkauf

So verhandeln Sie mit Erfolg


1

Erfolgreicher Immobilienverkauf mit guter Vorbereitung


Bevor Sie sich an den konkreten Verkauf Ihrer Immobilie machen, gilt es einige Punkte bereits vorher zu klären. So ersparen Sie sich unangenehme Überraschungen und können souverän in die Verhandlungsphase starten.


Zeitpunkt


Auch wenn der konkrete Monat für den Verkauf keine allzu große Rolle spielt: Behalten Sie den Immobilienmarkt im Auge. Insbesondere günstige Zinsen und eine gute wirtschaftliche Konjunktur erhöhen die Nachfrage.

Zeitspanne


Die durchschnittliche Dauer eines Immobilienverkaufs liegt zwischen sechs und neun Monaten. Wie lange der Verkauf Ihrer Immobilie tatsächlich dauert, richtet sich jedoch nach Marktlage und Nachfrage. Planen Sie großzügig, um nicht in Stress zu geraten.

Renovierung

Sollten Renovierungsmaßnahmen notwendig sein, ist jetzt der richtige Zeitpunkt dafür. Damit erhöhen Sie Marktwert und Attraktivität der Immobilie.

Unterlagen

Haben Sie alle wichtigen Unterlagen zusammen? Kümmern Sie sich rechtzeitig um einen Energieausweis (falls noch nicht vorhanden), einen aktuellen Grundbuchauszug und Grundrisse.

Immobilienbewertung

Kennen Sie den Wert Ihrer Immobilie? Eine seriöse und günstige Immobilienbewertung können Sie beispielsweise bei ImmobilienScout24 durchführen lassen.





Immobilienverkauf mit oder ohne Makler?

Die Erfahrung eines Maklers kann eine wertvolle Unterstützung bei der Vermarktung und dem Verkauf Ihrer Immobilie sein. Überlegen Sie rechtzeitig, ob Sie einen Immobilienmakler beauftragen möchten. Sie sind sich unsicher beim Verkauf? Lassen Sie sich von einem Profi helfen! Wir empfehlen Ihnen den besten Profi in Ihrer Region.


Sie möchten Ihre Immobilie erfolgreich zum Wunschpreis verkaufen?

Vergleichen Sie 100% kostenlos & unverbindlich 3 Angebote von passenden regionalen Immobilien-Maklern und profitieren Sie vom hohen Preisniveau am Markt. Eine ausführliche Bewertung Ihrer Immobilie erhalten Sie vom Experten vor Ort kostenlos.

Makler-Angebote vergleichen

2

Die erfolgreiche Immobilienanzeige

Die Entscheidung für oder gegen einen Kauf fällen die meisten Menschen aus dem Bauch heraus – das gilt auch bei großen Investitionen. Deshalb kommt es beim Immobilienverkauf nicht nur auf den Zustand des Objekts und die Vollständigkeit der Unterlagen an. Genauso entscheidend für Erfolg oder Misserfolg ist es, wie Sie die Immobilie und sich selbst als Verkäufer präsentieren.


Im ersten Schritt gilt es, die Aufmerksamkeit von Kaufinteressenten zu erregen. Wenn Sie mit Anzeigen im Internet und in Zeitungen oder Wochenblättern Werbung für Ihr Objekt machen, sind drei Dinge besonders wichtig: aussagekräftige, attraktive Fotos, alle Eckdaten zur Immobilie sowie ihre besonderen Vorzüge in Bezug auf Lage und Ausstattung. Tipps und Hinweise für ein aussagekräftige Anzeige finden Sie im Musterexposé.

Muster-Exposé für Immobilien

Erfolgreiche Immobilienvermittlung beginnt mit einem professionellen Exposé. Laden Sie sich die Muster-Vorlage eines Immobilienexposés kostenlos runter und gestalten Sie Ihre Anzeige optimal und effektiv.

Wie erstelle ich ein Exposé für den Verkauf meiner Immobilie?



Wenn Sie Ihre Immobilie angeboten haben, melden sich nach und nach die ersten Kaufinteressenten. Viele möchten zunächst noch keinen Besichtigungstermin vereinbaren, sondern sammeln Unterlagen, um verschiedene Objekte miteinander zu vergleichen.

Für Sie als Verkäufer kommt es darauf an, alle wichtigen Daten und Fakten zu Ihrer Immobilie übersichtlich und ansprechend aufzubereiten. Das wird in der Fachsprache als „Exposé“ bezeichnet.


Darin sollten neben dem Verkaufspreis und dem Baujahr die folgenden Angaben enthalten sein:

  • Wohnfläche und Anzahl der Zimmer. Wichtig: Balkone zählen in der Regel zur Hälfte als Wohnfläche. Das gilt ebenso für Flächen unter einer Dachschräge mit einer lichten Höhe zwischen einem und zwei Metern. Küche, Bad und WC sowie Flure und nicht abgeschlossene Galerien zählen nicht als Zimmer.
  • Bei einer älteren Immobilie sollten Sie darlegen, in welchem Umfang das Objekt bereits renoviert und modernisiert ist.
  • Neben aussagekräftigen Fotos gehört eine Kopie des Grundrisses zu den wichtigen Unterlagen. Bei Häusern ist darüber hinaus ein Lageplan mit der Angabe der Grundstücksgröße sinnvoll.
  • Kaufinteressenten haben einen Anspruch darauf, den Energieausweis der Immobilie einzusehen. Deshalb empfiehlt es sich, eine Kopie ins Exposé einzufügen.
  • Wenn Sie eine Eigentumswohnung verkaufen, sollten Sie genau angeben, was sonst noch dazugehört – etwa Autostellplätze oder Kellerräume.
  • Die Höhe der monatlichen Nebenkosten ist ebenfalls eine wichtige Information für Kaufinteressenten.

3

Besichtigung für den Immobilienverkauf



Wenn Kaufinteressenten nach Erhalt des Exposés eine Besichtigung vereinbaren möchten, ist dies ein Anzeichen für konkretes Interesse. Nun werden Detailfragen angesprochen und weitere Unterlagen verlangt. Dazu zählt etwa ein aktueller Grundbuchauszug, aus dem der Käufer ersehen kann, ob die Immobilie mit Wohn- oder Wegerechten belastet ist. Beim Verkauf einer Eigentumswohnung sollten Sie ihm auch die aktuellen Protokolle der Eigentümerversammlungen und die Abrechnungen des Hausverwalters zur Verfügung stellen.

Mit Offenheit und guter Vorbereitung zum Abschluss


Je mehr Offenheit Sie in dieser Situation zeigen, desto besser sind Ihre Verkaufschancen. Das gilt auch für die Besichtigung. Geben Sie Ihren Besuchern die Möglichkeit, die Immobilie in aller Ruhe anzuschauen und auf sich wirken zu lassen. Gegebenenfalls können Sie den Interessenten darauf hinweisen, dass Sie die noch ausstehenden Reparatur- oder Modernisierungsarbeiten bereits bei der Preisgestaltung berücksichtigt haben.



Hinweis von ImmobilienScout24:

Bereiten Sie sich vor der Besichtigung gründlich auf mögliche Fragen der Interessenten vor. Neben Auskünften zum Grundriss und Änderungsmöglichkeiten sollten Sie auch auf Fragen zur Wärmeisolierung gefasst sein. Versteckte Mängel sollten Sie unbedingt erwähnen – auch in eigenem Interesse. Sonst kann es schnell passieren, dass Sie sich Ärger einhandeln.


Nicht ungewöhnlich: Mieter im ehemaligen Eigenheim


Sind Sie sich mit dem Käufer handelseinig geworden, geht es an die Vorbereitung des notariellen Kaufvertrags. Neben der Höhe des Kaufpreises stehen hier die Modalitäten der Übergabe im Mittelpunkt. Wenn Sie als Verkäufer, der das Objekt selbst bewohnt, eine Übergangsfrist benötigen, weil Ihr neues Eigenheim noch nicht bezugsfertig ist, sollten Sie sowohl Ihre eigenen Interessen wie auch diejenigen des Käufers im Notarvertrag absichern.
Dafür gibt es zwei gängige Varianten: Entweder wird ein Teil des Kaufpreises erst mit dem Auszug des vorigen Eigentümers fällig, oder der Käufer entrichtet den Kaufpreis in voller Höhe und erhält ab diesem Zeitpunkt von Ihnen eine Miete.

4

Die Finanzierungsbestätigung schafft Sicherheit



Auch wenn der Käufer einen seriösen Eindruck macht, sollten Sie beim Immobilienverkauf Ihr Risiko minimieren. Zwar werden im Notarvertrag in aller Regeln Klauseln eingebaut, die Ihnen die Rückabwicklung ermöglichen, wenn der Käufer nicht bezahlt. Doch im schlimmsten Fall müssen Sie nicht nur einen neuen Käufer suchen, sondern bleiben auch noch auf den Kosten für Vertragsabschluss und Rückabwicklung sitzen. Daher sollten Sie vom Käufer verlangen, dass er zum Notartermin eine von seiner Bank ausgestellte Finanzierungsbestätigung mitbringt.


Alle wichtigen Themen für den Verkauf Ihrer Immobilie