Heizkosten

Höhere Nebenkosten bei Öl-Heizungen

Für das Jahr 2017 müssen Mieter und Eigentümer mit Nachzahlungen bei den Heizkosten rechnen. Um rund 15 Prozent sind die Preise für Heizöl im Durchschnitt gestiegen.


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Das Wetter war mild und dennoch müssen Mieter und Eigentümer mit Nachzahlungen für Heizkosten rechnen. Das betrifft zumindest jene, die mit Öl heizen. In seiner aktuellen Heizölprognose gibt der Energiedienstleister Techem an, dass die Heizkosten in Wohngebieten mit Ölversorgung im Bundesdurchschnitt um 15,4 Prozent gestiegen sind. Am stärksten sind Verbraucher in Süddeutschland betroffen, denn In Bayern, Hessen und Baden-Württemberg dominiert die Öl-Zentralheizung.

Ölpreise ziehen an

Gegenüber dem Vorjahr haben die Ölpreise im Jahr 2017 um 16,2 Prozent zugelegt. Erdgas ist dagegen etwas günstiger geworden.  Mit einem Rückgang von 3,9 Prozent fallen die Gaspreise etwas geringer aus als 2016.

In welcher Höhe die Nachzahlungen ausfallen werden, hängt davon ab, wann das Heizöl gekauft wurde. Konnte 2017 noch weitgehend auf Reserven aus dem Vorjahr zurückgegriffen werden, fallen die Kosten geringer aus. Wurde das Öl aber bereits Anfang des letzten Jahres bestellt, muss mit höheren Nebenkosten gerechnet werden.



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