Sechs Tipps für die Ferien

So bleiben Blumen und Pflanzen während des Urlaubs fit

Sommerzeit ist für viele die schönste Zeit des Jahres, und die meisten fahren zumindest für ein paar Tage weg. Wenn ausgerechnet dann alle potenziellen Blumenversorger auch im Urlaub sind, muss eine Lösung her, damit Ihre Pflanzen in der Wohnung, auf dem Balkon oder im Garten nicht verdursten.


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Pflanzen auf den Urlaub vorbereiten

  1. Vorsorgen
  2. Tipp 1
  3. Tipp 2
  4. Tipp 3
  5. Tipp 4
  6. Tipp 5
  7. Tipp 6

Generell gilt: Pflanzen nicht der prallen Sonne aussetzen, sondern, wenn möglich, an einen halbschattigen Ort stellen. Untersuchen Sie Ihre Pflanzen außerdem gründlich auf welke Blätter und eventuellen Befall oder Krankheiten. Letztere sollten entsprechend behandelt und die betroffenen Töpfe oder Kübel getrennt von den anderen Pflanzen gestellt werden.

Während Ihrer Abwesenheit können Sie Wohnungspflanzen ganz einfach zu Selbstversorgern machen.

Tipp 1: Der Flaschentrick


Stechen Sie in den Deckel einer größeren Flasche mehrere Löcher und füllen Sie die Flasche mit Wasser. Stecken Sie die Flasche mit dem Deckel nach unten in die Erde. So kann sich die Pflanze so viel Wasser ziehen, wie sie benötigt. Doch Vorsicht: Zu große Löcher können die Pflanze unter Wasser setzen. Deshalb vorher ausprobieren!



Tipp 2: Der Badewannentrick


Legen Sie die Bade- oder Duschwanne mit alten saugfähigen Hand- oder anderen Tüchern aus und lassen Sie so viel Wasser ein, dass sie sich gut vollgesogen haben. Sie sollten allerdings nicht im Wasser schwimmen. Anschließend die Pflanzen mit hineinstellen. Die Pflanzen können sich so je nach Bedarf Wasser aus den nassen Tüchern ziehen. Sorgen Sie für ausreichend Licht, aber vermeiden Sie direkte Sonneneintrahlung!



Tipp 3: Blumenkästen mit Wasserspeicher


Vor allem für den Balkon eignen sich diese Kästen, die aus einem inneren bepflanzbaren und einem äußeren Kasten bestehen. Der äußere wird mit Wasser befüllt, sodass sich die Pflanzen über ein Ansaugsystem selbst mit so viel Wasser versorgen können, wie sie benötigen. Auch hier sollte darauf geachtet werden, dass nicht zu viel Wasser im Kasten ist, da sonst die Wurzeln faulen können. Deshalb den Kasten vor Regen (und direkter Sonne) geschützt aufstellen!



Tipp 4: Automatisches Bewässerungssystem


Ausgiebiges Gießen der Gartenpflanzen reicht für ein paar Tage Abwesenheit; sollten Sie allerdings länger wegfahren, empfiehlt sich ein automatisches Bewässerungssystem, das es für jeden Geldbeutel und in den verschiedensten technischen Ausführungen gibt. Aber auch ohne ausgeklügeltes System können Sie einiges tun.



Tipp 5: Vor dem Urlaub vorsorgen


Beete sollten Sie vor der Abreise noch einmal durchharken, um das Wasser an der Oberfläche in den Boden zu bringen. Die Erde größerer Pflanzen und Sträucher können Sie mit Rindenmulch oder Grasschnitt abdecken, damit sie nicht so schnell austrocknet. Den Rasen sollten Sie jedoch idealerweise kurz vor der Abreise nicht mehr mähen und ausgiebig wässern. So bleibt der Rasen für etwa sechs bis zehn Tage grün. Eine Abwandlung des Badewannentricks gibt es auch für den Garten: Stellen Sie das Kinderplanschbecken an einem mittelschattigen Ort auf, füllen Sie es mit Wasser und Blähtongranulat und stellen Sie die Kübel hinein. Der Ton saugt sich mit Wasser voll, und die Wurzeln der Kübelpflanzen sind mit Feuchtigkeit versorgt, ohne im Wasser zu stehen.



Tipp 6: Nach der Rückkehr auffrischen


Sollten Ihre Pflanzen welk sein, hilft ausgiebiges Wässern. Im Garten können Sie vor dem Gießen einen Wall aus Erde um die ausgetrockneten Stauden bauen. So gelangt das Wasser auch wirklich zu den durstigen Wurzeln. Am besten füllen Sie alle Gießkannen schon vor der Abreise auf, damit Sie bei der Rückkehr direkt gießen können. Außerdem hat das Wasser dann die richtige Temperatur.


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