Wirtschaftsfaktor Immobilien 2017

Immobilienwirtschaft größer als die Automobilbranche

Die Immobilienwirtschaft beschäftigt 3 Millionen Menschen in Deutschland, das sind 9,5 Prozent aller Beschäftigten. Zum diesem Ergebnis kommt die Gesellschaft für immobilienwirtschaftliche Forschung, die auch für 2017 wieder Zahlen für die wirtschaftliche Bedeutung von Immobilien in Deutschland vorlegt.


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Die Zahlen lassen einen schnell schwindelig werden: Die Immobilienwirtschaft macht 18 Prozent der Bruttowertschöpfungskette in Deutschland aus und ist damit größer als die Automobilbranche oder der Einzelhandel. Am Markt tummeln sich 817.000 Unternehmen in so unterschiedlichen Branchen wie Bauwirtschaft, Verwaltung, Gebäudereinigung oder Immobilienhandel.  Insgesamt fallen so ein Viertel aller deutschen Unternehmen auf die Immobilienwirtschaft.

Wie der deutsche Immobilienmarkt aufgestellt ist


Die Bedeutung dieses Wirtschaftszweigs zeigt sich auch an der Anzahl der Beschäftigten, insgesamt sind mehr als 3 Millionen Menschen oder 9,5 Prozent aller Beschäftigten in der Immobilienwirtschaft tätig. Spannend ist auch die Analyse, wie der Wohnraum verteilt ist. Die rund 82 Millionen Deutschen lebten in 41 Millionen Wohnungen, wobei  45,5 Prozent der Bevölkerung selbst Wohneigentum besitzt.

Auf Seiten der Eigentümer gibt es knapp 3,9 Millionen private Vermieter und 16 Millionen Selbstnutzer. Im Durchschnitt kommen auf jeden Haushalt 96.000 Euro Nettoimmobilienvermögen, damit liegt Deutschland im europäischen Spitzenfeld, lediglich Österreich und Schweden stehen noch besser da.



11,2 Billionen Euro stecken in Immobilien


Mit einem Vermögenswert von 11,2 Billionen Euro sorgt der deutsche Immobilienmarkt für Stabilität und Stärke der deutschen Volkswirtschaft. Aufgrund seiner besonderen Struktur entwickelt er sich zunehmend zu einem „wirtschaftlichen Anker für ganz Europa“. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Wirtschaftsfaktor Immobilien 2017“. Vertreter der Gesellschaft für immobilienwirtschaftliche Forschung (gif) und der großen Immobilienverbände BID, Haus & Grund und DV präsentierten die Fakten kürzlich in Berlin.


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