Neue Höchstpreise für deutsche Luxusimmobilien

Deutschland deluxe: So teuer wohnen die Superreichen

Nur wenige Menschen können sich prunkvolle Häuser oder mit allem Schnick-Schnack ausgestattete Eigentumswohnungen leisten. Diejenigen, deren Kontostand den Kauf einer Luxusimmobilie zulässt, greifen dafür laut einer aktuellen Studie immer tiefer in die Tasche.


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Einzigartige Lage, exklusive Ausstattung und die Prachtallee direkt vor der Haustür – Topverdiener zieht es in Deutschland vor allem in die großen Städte. Um hier ein Anwesen zu besitzen, das ihren hohen Ansprüchen genügt, blättern sie immer höhere Geldbeträge hin. Das belegt eine aktuelle Studie der internationalen Luxusimmobilienvermittlung Engel & Völkers. Diese untersuchte die teuersten Immobilienverkäufe, die 2016 in Deutschland abgewickelt wurden. Dabei nahm sie die sieben größten Städte genauer unter die Lupe: München, Hamburg, Frankfurt, Berlin, Düsseldorf, Köln und Stuttgart.

 

Die teuersten Verkäufe


Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass die Nachfrage nach exklusiven Immobilien – anders als in Hongkong, London oder Paris – in speziellen Regionen Deutschlands weiterhin anzieht. So erzielte vergangenes Jahr ein Eigenheim im Münchener Stadtteil Oberföhring einen Kaufpreis von 18,5 Millionen Euro. Den höchsten Quadratmeterpreis für eine Eigentumswohnung verzeichnet hingegen Berlin. Hier zahlte ein Käufer für eine Wohnung im Bezirk Berlin-Mitte pro Quadratmeter Wohnfläche einen Spitzenpreis von 30.100 Euro.

Top7 der teuersten Eigenheimverkäufe 2016:

1.       München (18,5 Millionen)

2.       Stuttgart (11,3 Millionen)

3.       Hamburg (8,3 Millionen)

4.       Düsseldorf / Berlin (7,8 Millionen)

5.       –

6.       Köln / Frankfurt (3,3 Millionen)

7.        –


Top7 der höchsten Quadratmeterpreise 2016:

1.       Berlin (30.100 Euro pro Quadratmeter)

2.       München (29.700 Euro pro Quadratmeter)

3.       Hamburg (23.400 Euro pro Quadratmeter)

4.       Düsseldorf (16.000 Euro pro Quadratmeter)

5.       Frankfurt (13.800 Euro pro Quadratmeter)

6.       Köln (12.700 Euro pro Quadratmeter)

7.       Stuttgart (12.000 Euro pro Quadratmeter)

Die Luxusimmobilien liegen in der Regel in speziellen Wohnlagen der deutschen Metropolen. In München zählt laut „Engel & Völkers“ der Stadtteil Oberföhring ebenso dazu wie das Münchener Tableau, Bogenhausen und Schwabing. In Hamburg zieht es die Spitzenverdiener vor allem nach Osdorf, Othmarschen und Blankenese, in Köln hat der Bezirk Lindenthal die Nase vorn.

Besonders luxuriös geht es in Berlin in den Stadteilen Charlottenburg-Wilmersdorf und Steglitz-Zehlendorf zu. Die Frankfurter Großverdiener lieben es hingegen citynah: Sie siedeln sie sich gern in den zentral gelegenen Stadtteilen Ginnheim und Bockenheim an. In Düsseldorf erzielen Immobilien besonders hohe Kaufpreise, die in den Stadtteilen Heerdt, Kaiserwerth, Derendorf, Lohhausen und Stockum liegen.



Frischer Trend: Luxuriöse Hochhauswohnungen heiß begehrt


Eine einzigartig schöne Lage und eine hochexklusive Ausstattung verwandeln eine Immobilie zu einer Luxusimmobilie. Häufig liegen diese Anwesen an Flüssen wie Elbe, Rhein oder Isar oder auch Seen. Aber auch die Nähe zu Prachtmeilen treibt den Kaufpreis in die Höhe. Einen ganz frischen Trend deckte „Engel & Völkers“ jetzt bei der Untersuchung des Luxusimmobilienmarktes auf: Immer mehr Spitzenverdiener interessieren sich für eine Eigentumswohnung in exklusiven Wohnhochhäusern. Diese Art des Wohnens begeistert nicht nur durch einen atemberaubenden Panoramablick über die Dächer der umliegenden Stadt, häufig entstehen diese Wohnprojekte auch in einer gefragten Lage und bieten eine außergewöhnliche Architektur. Zu den hochklassigen Neubauprojekten dieser Art zählen aktuell die Elbphilharmonie in Hamburg, das ONYX in Frankfurt am Main oder das „Living Levels“ in Berlin. Wer hier eine Wohnung ergattern möchte, muss viel Geld in die Hand nehmen: Laut „Engel & Völkers“ sind Quadratmeterpreise von weit über 20.000 Euro keine Seltenheit.


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