Kapitalanlagen in Frankfurt

Frankfurt am Main: Wo sich Wohneigentum lohnt

Als Kapitalanlage sind Wohnimmobilien dank der Niedrigzinsphase gerade sehr beliebt. Das Lagerating von ImmobilienScout24 und Handelsblatt Online zeigt: In Frankfurt lohnt die Investition im Grunde genommen im gesamten Stadtgebiet.

Sichere Bank für Investoren und Anleger


„Frankfurt am Main zeichnet sich durch ein hohes Preisniveau aus, das aus einer großen Nachfrage nach Wohnraum und einem zu knappen Angebot resultiert. Für Investoren ist der Immobilienkauf eine sichere Bank, da sie ihre Immobilie mit großer Sicherheit gewinnbringend wieder verkaufen können“, so Jan Hebecker, Leiter Märkte und Daten bei ImmobilienScout24. Besonders die Bezirke der Innenstadt gelten aufgrund des hohen Preisniveaus und der stabilen Wertentwicklung als sehr gute Lagen. Dennoch sollten Interessenten innerhalb der einzelnen Stadtteile die Lage der Immobilie vor dem Kauf genauestens prüfen.

Lagerating Altstadt-Innenstadt:

Im Frankfurter Stadtteil Altstadt, nördlich des Mainufers, wird seit Jahren gebaut und rekonstruiert. Nicht mehr lang, dann wird in der „neuen Mitte Frankfurts“ Richtfest gefeiert. Weiter oben, im nordwestlichen Teil des Innenstadtgebiets, befinden sich rund um Goetheplatz und Kaiserplatz sehr gute Lagen. Mittlere Lagen grenzen im östlichen Stadtgebiet rund um die Stephanstraße und den Klaus-Mann-Platz daran an. Einfache Lagen befinden sich im Stadtzentrum zwischen Holzgraben und Mainkai.

Lagerating Westend-Süd

Das Westend ist eines der begehrtesten Luxuswohnquartiere Frankfurts mit gründerzeitlichen Villen, vielen Altbauten und überdurchschnittlichen Immobilienpreisen.
Besonders gefragt sind die Gebiete in unmittelbarer Nähe von Palmengarten und Grüneburgpark. Zu den besten Wohnlagen gehören die Beethovenstraße und die Schumacherstraße. Auch im östlichen Teil des Westend-Süd, im Gärtnerweg, sowie nördlich und südlich der Bockenheimer Landstraße gibt es gute Lagen. Einfache bis mittlere Lagen finden sich in Richtung Mainzer Landstraße, etwa rund um Savignystraße und Westendstraße.

Lagerating für Deutschland

Vergleichbar mit einem Bonitätsranking unterscheidet das Lagerating für das Bundesgebiet zehn Lagekategorien. Diese reichen von AAA (beste Lage mit exzellenter Investitionssicherheit) über BBB (mittlere Lage mit weitgehender Investitionssicherheit) bis hin zu D (einfachste Lage mit höchstem Investitionsrisiko). Je höher das Lagerating, desto besser wird die Investitionssicherheit eines Standortes eingeschätzt. Die besten Lagen (AAA) finden sich in den Metropolräumen der Top5-Städte München, Frankfurt am Main, Hamburg, Berlin und Köln, aber auch in Stuttgart, Düsseldorf, Münster, Wolfsburg, Freiburg im Breisgau sowie im Raum Nürnberg und in der Bodensee-Region. Unsichere Lagen im Hinblick auf eine stabile Wertentwicklung von Immobilien (Bewertungen CC bis D) befinden sich in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern – ausgenommen die Küstenregion und die Ostseeinseln – im südlichen Niedersachsen oder im ländlichen Teil von Sachsen-Anhalt. In diesen besonders strukturschwachen Regionen hat der demografische Wandel bereits zu deutlichen Bevölkerungsverlusten geführt, der starke Auswirkungen auf den Immobilienmarkt hat.        

Das Lagerating basiert auf Immobilienmarktdaten von ImmobilienScout24, wie Preisniveaus und Preisentwicklungen der vergangenen fünf Jahre. Zusätzlich sind als externe Faktoren die Bevölkerungsentwicklung und die Entwicklung der Arbeitsplätze in die Analyse eingeflossen, da diese Faktoren einen entscheidenden Einfluss auf die Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt haben. Das Lagerating auf Stadtteilebene unterscheidet nach den drei Kategorien „gut“, „mittel“ und „einfach“.

ImmobilienScout24 und Handelsblatt Online haben das Lagerating erstmals 2014 präsentiert. Die Ergebnisse des Lageratings 2016 für die drei weiteren größten deutschen Städte werden jeweils montags bei Handelsblatt Online vorgestellt. Ergänzend dazu steht eine Karte mit dem Lagerating für ganz Deutschland zur Verfügung.

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