Kreditlinie

Die Kreditlinie (auch: Kreditrahmen) bestimmt die Obergrenze eines Kreditspielraums, der Ihnen beispielsweise von einer Bank angeboten wird. Bis zu dieser Geldmenge gewährt Ihnen die Bank die Überziehung Ihres Girokontos.

Baufinanzierungsrechner

Die Einräumung eines solchen Mini-Kredits erfolgt meist nach einem regelmäßigen Eingang des Gehalts. Dabei errechnet sich die Kreditlinie nach dem dreifachen Wert des Einkommens. Die überzogene Summe wird je nach Bank unterschiedlich hoch verzinst. Von einer langfristigen Überziehung des Kontos raten Finanzexperten ab. Die zu entrichtenden Zinsen bei verschiedenen Kreditarten sowie einem Baudarlehen sind hier sehr hoch. Bei rechtzeitiger Rückzahlung wird dementsprechend viel Kapital gespart.

Wie hängt die Kreditlinie mit der Baufinanzierung zusammen?

Ein Kreditrahmen kann ebenfalls für die Finanzierung von Immobilien verwendet werden. Demnach wird eine bestimmte Obergrenze von der Bank und dem Kunden festgelegt. Diese Kreditlinie kann, für anfallende Erwerbsnebenkosten oder für die Anschaffung der Inneneinrichtung, über den ursprünglichen Investitionsbetrag angehoben werden. Dabei ist zu beachten, dass die zu erfüllenden Auflagen bei der Immobilienfinanzierung sehr streng sind. Zum einen muss die Immobilie bestimmte Eigenschaften erfüllen und zum anderen muss die finanzielle Eigenbeteiligung des Kunden ausreichend groß sein. Eine vorzeitige Vereinbarung des Kreditrahmens erhöht die Flexibilität des Käufers, indem er beliebte Objekte zeitnah erwerben kann. Die Kreditgarantie der Banken ist bei Verkäufern sehr begehrt, da diese eine sichere Kapitaldeckung darstellt. Durch das hohe Ausfallrisiko wird diese spezielle Dienstleistung nur von wenigen Banken angeboten.

Zusammenhang von Kreditlinie, Kredit und Schufa

Um die Kreditlinie überziehen zu können oder einen Kredit gewährt zu bekommen, benötigen Sie ein regelmäßiges Einkommen. Für die exakte Überprüfung Ihrer persönlichen Kreditwürdigkeit holt die Bank bei der Schufa Auskünfte über Ihre Liquidität ein. Die Schufa hat Daten von über 66 Millionen Bürgern gespeichert. Dazu kommen weitere Daten von rund 8.000 Vertragspartnern, die im Gegenzug dazu Zugriff auf die Daten der Bürger haben, um sich so über Ihre Kreditwürdigkeit zu informieren. Entscheidend für die Vergabe von Krediten ist zudem der persönliche Schufa-Basisscore. Nach statistischen Verfahren wird eine Wahrscheinlichkeit errechnet, zu der ein ausgestellter Kredit vom potenziellen Kreditnehmer zurückgezahlt wird. Dieser Wert ist demnach für die Bank ein entscheidendes Kriterium für die Bestimmung der Kreditlinie – sowohl bei Dispositionskrediten als auch bei Baudarlehen. Experten empfehlen daher stets einen Überblick über die gespeicherten Daten Ihrer Schufa-Einträge zu haben. Die Eigenauskunft der Schufa ist laut § 34 Bundesdatenschutzgesetz einmal pro Jahr kostenlos.

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Vergleichen lohnt sich. Das gilt insbesondere für die Finanzierung einer Immobilie.