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DGZF

Indikation für öffentliche Pfandbriefe der DekaBank


Baufinanzierungsrechner

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Unter der Abkürzung DGZF wird die DekaBank Deutsche Girozentrale subsummiert – das Wertpapierhaus der deutschen Sparkassen-Finanzgruppe

In regelmäßigen Abständen veröffentlichte die DGZF zusammen mit den Landesbanken seit 1991 die „DGZF Rendite-Indikation für öffentliche Pfandbriefe der DekaBank“, eine sogenannte Pfandbriefkurve, in der abgebildet wurde, wie sich die Kreditkonditionen und Renditen für Pfandbriefe in der letzten Zeit entwickelt haben. Dabei handelte es sich auch um die Entwicklung von Hypothekenpfandbriefen, die für die Baufinanzierung eine herausragende Rolle spielen. Bausparer konnten so ermitteln, wie hoch die derzeitigen Immobilienfinanzierungszinsen waren.

Die „DGZF Rendite-Indikation für öffentliche Pfandbriefe der DekaBank“ wird seit dem 1. März 2016 nicht mehr veröffentlicht.


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Welche Rolle spielte die Pfandbriefkurve der DGZF für die Baufinanzierung?


Der Pfandbrief ist eine Bankanleihe, die durch reale Sicherheiten wie zum Beispiel Immobilien abgesichert ist. Häufig werden Pfandbriefe auch durch Kredite abgesichert, die an Bundesländer oder den Staat vergeben werden. In der Regel sind Pfandbriefe allerdings durch Hypotheken oder eine Grundschuld – das heißt das Recht an einem Grundstück – gedeckelt. Der Kreditnehmer räumt der Bank also ein Recht auf seine Immobilie ein, bekommt dafür im Gegenzug allerdings ein Darlehen zur Baufinanzierung. Diese Hypothek wird dann als Pfandbrief am Kapitalmarkt gehandelt. Die Pfandbriefkurve der DGZF war deshalb ein ausschlaggebender Indikator dafür, wie sich die Zinsen in der Baubranche entwickeln.

Kreditnehmer, die planen ein Haus zu bauen, konnten anhand der Pfandbriefkurve der DGZF schnell ermitteln, auf welchem Stand sich die Zinsen für Pfandbriefe gerade befanden.